6 Entspannungstipps für übermüdete und gestresste Mütter

Katharina

Schlafmangel und Stress sind inzwischen Deine ständigen Begleiter und Du weißt manchmal gar nicht mehr wie Du so den Tag überstehen sollst? Wir haben ein paar unkomplizierte Entspannungstipps für Dich gesammelt, mit denen Du täglich neue Energie tanken kannst!

1. Den Morgen entschleunigen

Nachdem Du nachts nicht genügend Schlaf bekommen hast, ist es umso wichtiger möglichst ruhig in den Tag zu starten. Natürlich gibt es genügend Gründe für Hektik, schließlich warten täglich eine Menge Aufgaben auf Dich. Doch versuch einmal, das wenigstens für die ersten 10 Minuten des Tages auszublenden. Kuschle oder albere lieber noch ausgelassen im Bett mit Deinem kleinen Liebling herum, als hättet ihr den ganzen Tag über nichts anderes vor.  Das ist ein Entspannungstipp, der Euch beiden gut tun wird. Auch wenn dann mit der ersten Mahlzeit, dem Anziehen oder Zähneputzen der Tag so richtig beginnt und sich eventuell langsam Zeitdruck bemerkbar macht, musst Du nicht schon mit Deinen Gedanken in den nächsten Stunden sein. Das fällt natürlich nicht immer leicht und braucht vielleicht sogar ein wenig Übung. Doch Du wirst sehen, wie viel Kraft Dir ein entschleunigter Morgen für den kompletten Tag geben wird!

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2. Auf eine gesunde Ernährung achten

Wenn man ausgepowert ist, hat man eigentlich kaum die Muße dafür sich selbst eine aufwendige Mahlzeit vorzubereiten. Doch auf die Schnelle irgendetwas in sich hineinzustopfen ist auf den zweiten Blick bei Stress und Müdigkeit eher kontraproduktiv. Besonders morgens ist nach einer schlaflosen Nacht ein Frühstück mit Extra-Energiekick für den restlichen Tag Gold wert! Unter anderem frisches Obst, ungezuckertes Müsli, Vollkornprodukte, Rührei und mageres Geflügelfleisch bieten Dir Vitamine und gute Kohlenhydrate und damit mehr Power als Nutella, Marmelade, Weißbrot und Co. Ebenso kann man bei den restlichen Mahlzeiten mit frischen Lebensmitteln auch ohne großartigen Zeitaufwand etwas Leckeres zubereiten. Wir können Dir das Kochbuch ,,Schnelles für Mutter und Kind“ guten Gewissens empfehlen.  Hier findest Du tolle Kombirezepte, die Groß und Klein schmecken. Wenn Du dann noch über den Tag verteilt viel Wasser trinkst, wird sich Dein müder Körper über die zusätzliche Energie freuen und es besser durch den Tag schaffen.

3. Den Kreislauf in Schwung bringen

Bewegung als Entspannungstipp? Soll das ein Witz sein? Das ist doch viel zu anstrengend! Doch tatsächlich bewirkt ein gemeinsamer Spaziergang an der frischen Luft oder auch ein Mini-Workout zwischendurch wahre Wunder. Selbst wenn Du Dich vorher wie ein kleines Häufchen Elend gefühlt hast. Sobald Du Dich erst überwunden und Deinen Kreislauf ein wenig auf Touren gebracht hast, wird die Müdigkeit vertrieben, und hinterher fühlst Du Dich paradoxerweise umso entspannter. Es ist auch gar kein Problem, wenn Du Dich dafür nicht noch extra ins Fitnessstudio quälen willst. Auch zuhause kannst Du etwas für Deine Fitness tun und unkompliziert selbst bestimmen, wann Du Dir die Zeit dafür gerade nehmen kannst. Wie wäre es z. B. mit einer ,,MamaWorkout“-DVD bei deren Übungen Dein Baby sogar mit einbezogen wird? Probier es einfach aus: Selbst nur ein paar Minuten Sport oder auch ein ganz gemütlicher Spaziergang macht müde Mamas wieder munter.

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4. Sinnvoll planen

Um ein wenig Zeit für die eigene Entspannung zu finden, ist eine gute Planung die halbe Miete. Das soll aber nicht heißen, dass Du dadurch unbedingt noch mehr in noch weniger Zeit schaffen musst. Bei Überanstrengung und Schlafmangel ist nämlich genau das Gegenteil angesagt.  Ein bis zwei Aufgaben im Haushalt, die Du Dir pro Tag vornimmst, müssen besonders in stressigen Phasen einfach ausreichen. Plane beispielsweise für morgen nicht gleich, die ganze Wohnung auf einmal zu putzen. Sondern neben dem Nötigsten stattdessen nur das Wohnzimmer auf Vordermann zu bringen oder lediglich das Chaos aus einem bestimmten Schrank dort zu beseitigen. Auch  Termine und Erledigungen sollte man lieber möglichst gleichmäßig auf die Woche verteilen. Der „Familienorganizer 2016“ bietet Dir genug Raum, um den Überblick zu behalten und Dir kleine Ziele für jeden Tag zu setzen, Die Dich nicht zu sehr überfordern. Um zur Ruhe kommen zu können ist weniger eben mehr.

5. Ruheoasen schaffen

Dieser Punkt beinhaltet die eher klassischen Entspannungstipps für Mütter. Kraft und Energie können nämlich ebenfalls gut getankt werden, indem man Gelegenheiten findet, seinem normalen Alltagsstress einfach mal zu entfliehen. Wenn schlaflose Nächte und Familientrubel an Dir zehren, kannst Du Dich bei einem Besuch bei Massage, Maniküre oder Frisör zur Abwechslung auch einmal selbst verwöhnen lassen. Auch ein Treffen zum Kaffeetrinken mit einer guten Freundin oder ein Kinobesuch mit Deinem Partner bringen Dich mal auf andere Gedanken. Zuhause solltest Du Dir ebenfalls immer wieder kleine Verschnaufpausen gönnen. Wann hast Du zum Beispiel das letzte Mal Dein Lieblingsmusikalbum angehört oder Dich mit einem guten Buch oder einer spannenden Serie gedanklich an einen anderen Ort tragen lassen? Ein Schaumbad nehmen, malen, Musik machen. Egal wobei Du Dich am Besten entspannen kannst: Wichtig ist, dass Du Hilfe von außen annimmst oder auch bewusst suchst. So weißt Du Dein Kind gut versorgt und kannst Dir die nötige Zeit gönnen, die auch Mamis einfach mal für sich brauchen.

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6. Auch mal nichts tun

Besonders perfektionistisch veranlagten Müttern mag dieser Punkt sehr schwer fallen. Doch selbst wenn der Wäschekorb überquillt, die Spülmaschine eigentlich ausgeräumt werden sollte oder bald mal wieder gewischt werden müsste. Wenn Du  spürst, dass Dein Körper dringend eine Pause braucht, dann lass solche Dinge auch einfach mal liegen. Schließlich werden sie Dir wohl kaum davonlaufen. Schalte einen Gang herunter, indem Du etwas Ruhigeres mit Deinem Kind spielst oder Du Dich auf dem Sofa lang machst, während es sich gerade auch gut selbst beschäftigt. Wenn Dein Kind tagsüber schläft, dann nutze auch Du die Gelegenheit für ein Nickerchen! Falls Dir das Einschlafen so schnell leider nicht gelingt, dann versuche stattdessen, die Stille um Dich herum zu genießen und einmal an Nichts oder wenigstens an etwas Schönes zu denken. So kann Dein Körper seine Batterien wieder aufladen. Bei all dem, was Du tagtäglich für Deine Familie leistet, darfst Du Dir auch das Nichtstun ohne schlechtes Gewissen gönnen.