7 Gründe, warum Muttermilch für Babys das Beste ist

Marlen Greb

Muttermilch ist das Beste für das Baby. Jede Mutter kennt diesen Spruch. Zudem deuten auch viele Studien genau darauf hin. Welche positiven Effekte Muttermilch haben soll, erfährst Du hier.

Jede Familie muss für sich selbst entscheiden, wie sie ihr Baby ernähren möchte. Manche Mamas möchten nicht stillen und manche können es leider aus verschiedensten Gründen nicht. Und auch das ist okay!

Dennoch: Muttermilch ist ein wahres Superfood! Warum? Das verraten wir Dir hier.

7 positive Wirkungen von Muttermilch

1. Gut für den Darm

Der Darm eines Neugeborenen ist nahezu „keimfrei“. Um jedoch vernünftig funktionieren zu können, benötigt der Darm gesunde Bakterien. Über die Muttermilch wird der Darm mit guten Bakterien besiedelt. Ebenso enthält Muttermilch Substanzen, die das Wachstum gefährlicher Bakterien im Darm und dadurch Magen- und Darminfektionen sowie Durchfallerkrankungen verhindern können.

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2. Aufbau des Immunsystems

Das Immunsystem eines Säuglings funktioniert noch nicht so gut. Direkt nach der Geburt sind in der Muttermilch daher eine Menge Antikörper enthalten. Diese bremsen das Wachstum von Krankheitserregern. Ab circa einem Monat nach der Geburt ist das Immunsystem Deines Babys dann langsam soweit, dass es gut selbst arbeitet. Zu dieser Zeit ändert sich die Zusammensetzung der Muttermilch schlagartig – die Antikörper gehen zurück und der Fettanteil in der Milch nimmt enorm zu, damit Dein Baby nun gut wachsen kann. Die Muttermilch ist dann quasi auf „Zunahme“ programmiert.

3. Schlauer durch Muttermilch

Einige Studien zu diesem Thema legen nahe, dass ein volles Jahr stillen den IQ um 4 Punkte verbessert (auf der Skala für Erwachsene später), da die in der Muttermilch enthaltenen Omega-3-Fettsäuren die Hirnentwicklung begünstigen sollen. Ebenso wurde festgestellt, dass bei Stillbabys während des Trinkens 8 Hauptstammnerven aktiv sind – bei Flaschenbabys sind es nur 2.

4. Besserer Stoffwechsel – weniger Übergewicht

Eine gesunde Darmflora ist sehr wichtig – wie schon unter Punkt 1. beschrieben. Denn diese beeinflusst nicht nur die Darmgesundheit selbst, sondern auch den Stoffwechsel. Und wo ein guter Stoffwechsel vorhanden ist, sinkt das Risiko für Übergewicht enorm. Ein weiterer wichtiger Faktor ist, dass durch die begrenzte Menge an Muttermilch pro Mahlzeit nie die Gefahr einer „Überfütterung“ besteht. Außerdem enthält Muttermilch das Hormon Leptin. Dies ist wichtig für den Fettstoffwechsel und signalisiert dem Körper, wenn man satt ist.

5. Weniger Allergien/Asthma

Muttermilch kann Allergien und Asthma vorbeugen. Das ist mit ein Grund dafür, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, mindestens 4–6 Monate ausschließlich zu stillen.

6. Geringeres Risiko für den plötzlichen Kindstod

Zudem sinkt durch das Stillen auch das Risiko für den plötzlichen Kindstod. Über die Gründe hierfür sind sich Forscher nicht ganz einig. Es wird vermutet, dass Stillkinder nachts meist einfach häufiger wach werden, da sie auch weniger „übersättigt“ abgelegt werden.

7. Nicht nur Nahrung

Muttermilch bedeutet nicht nur Nahrung. Denn durch das Stillen wird die Mutter-Kind-Bindung gestärkt und das gemeinsame, enge Kuscheln dabei ist auch einfach nur schön. ♥

Das Stillen klappt nicht? Nur nicht aufgeben …

Du bist frustriert, weil das Stillen nicht klappen will? Das kann ich sehr gut verstehen. Auch bei mir hat es zu Beginn so gar nicht klappen wollen. Zu Beginn war das Stillen tatsächlich der blanke Horror für mich. Meinen Erfahrungsbericht zu dieser schwierigen Zeit findest Du, wenn Du hier tippst.

In unserem Artikel „Die miBaby-Stilltipps – 10 Fragen rund ums Stillen“ erfährst Du außerdem alles Wissenswerte rund ums Stillen. Ebenso erhältst Du wertvolle Tipps.

Und wie Du mit Stillschwierigkeiten am besten umgehen kannst, liest Du in unserem Ratgeber „Hilfe, es klappt nicht!“.