Baby kommt nicht – Entspannungstipps für die Wartezeit

Sandra

Eine Schwangerschaft kann sehr lange sein, vor allem, wenn Dein Baby nicht wie geplant kommen will. Wir haben ein paar Anregungen, wie Du die letzten Tage ohne Baby entspannt genießen kannst.

Nimm Dir Zeit für Dich selbst

Wenn alles Organisatorische erledigt ist, Deine Wohnung blitzt und es jeden Moment mit der Geburt losgehen könnte, fällt vielen Mamas die Decke auf den Kopf. Das Baby kommt nicht, aber der Bauch ist riesig, die Nervosität auf die bevorstehende Geburt noch größer, und der Bewegungsradius eher klein, sodass die letzten Tage Wartezeit zu einer Nervenprobe werden können. Daher ist der wichtigste Tipp für die letzten Tage Endspurt, den Dir vermutlich jede Mama bestätigen kann: Versuche zu entspannen und nutze die letzten Momente in Ruhe. Ein Baby ist das wunderschönste Geschenk auf der Welt, aber es stellt alles bisher Dagewesene auf den Kopf.

Nimm Dir Zeit für Dich selbst, versuche auszuschlafen und kuschele Dich nach dem Frühstück gleich wieder auf die Couch. Für den Fall, dass Du einmal wirklich nichts zu tun hast, lies die Bücher, die Du schon immer einmal lesen wolltest, und genieße die Ruhe. Nimm ein ausgiebiges, entspannendes Duftbad mit viel Schaum, aber nicht um die Wehen zu locken, sondern einfach nur weil es schön ist, von platzenden kleinen Bläschen umgeben zu sein.

Wie wäre es mit einem Besuch bei der Kosmetikerin zum Nägel machen, oder einem Besuch beim Friseur? Diese Dinge müssen nach der Geburt womöglich auch erst einmal hinten anstehen. Vielleicht strickst oder nähst Du gerne und könntest noch ein paar Dinge für Dein Baby anfertigen? Oder Du durchstöberst noch einmal auf dem Sofa ausgiebig jeden Baby-Online-Shop auf der Suche nach absoluten Last-Minute-Schnäppchen.

Genieße die Zeit zu zweit

Die ersten Wochen und Monate fordert ein Baby fast die gesamte Aufmerksamkeit, wobei die Beziehung zwischen den Eltern manchmal auf der Strecke bleiben kann. Unternehmt daher – soweit es noch geht – etwas Schönes, das euch verbindet. Wie wäre es mit einem Schwimmbadbesuch, der zugleich Deinem Rücken gut tut? Oder schaut euch zu Hause schöne Filme und Serien an, die ihr schon immer gerne sehen wolltet. Geht doch ausgiebig und gut essen, es könnte in naher Zukunft des Öfteren kalt geworden sein, bevor ihr dazu kommt, es zu euch zu nehmen.

Auch ein Spaziergang bringt Dich auf andere Gedanken und ihr könnte noch Dinge besprechen, die euch auf der Seele liegen. Besucht Freunde und Verwandte und verringert dadurch die Anzahl an Nachrichten und Anrufen, ob endlich das Baby da ist. Vor allem aber, bleibt entspannt: Euer Baby weiß schon, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist.

Tu, was Dir gut tut

Jede Mama muss für sich selber wissen, was sie in den letzten Tagen vor der Geburt machen möchte. Manche genießen die Zeit auf der Couch, andere gehen wie gehabt mit Freunden ins Kino. Wichtig ist, dass Du auf Deine innere Stimme hörst und das tust, was Dir gut tut. Versuche, die Wartezeit nicht als Belastung zu sehen, sondern einfach als Zeit der Entspannung, die Dein Baby noch braucht, um zu gedeihen und sich hübsch zu machen. Bei Mama ist es eben doch am schönsten.