Baby richtig wickeln – 10 Tipps, wie es klappt!

Eva Becker

Schnell eine neue Windel anziehen und weiter geht’s? Bei den meisten Babys leider Fehlanzeige. Wir haben die besten Tipps, wie Du das Wickeln stressfrei gestalten kannst.

Strampeln, drehen, quengeln – Wickeln ist manchmal ganz schön anstrengend. Mit unseren Tipps machst Du das Wickeln auch für Dein Baby interessanter.

1. Gemütliche Umgebung schaffen

Die richtige Stimmung ist beim Wickeln die halbe Miete. Ein warmer, kuscheliger Ort hilft gerade in den ersten Monaten, Deinem kleinen Schatz und Dir das Windelwechseln zu erleichtern. Heizstrahler sorgen hier für gemütliche Wärme. Achte beim Anbringen auf ausreichend Abstand zwischen Wickelablage und Heizstrahler. Wenn Du ihn zwei Minuten vor dem Wickeln anschaltest, ist die Wickelauflage kuschelig angewärmt. Wichtig ist hier natürlich der Sicherheitsaspekt, weshalb wir Dir hier Wärmestrahler inklusive der Urteile unserer miBaby-Mamis zeigen!

Eine sanfte Melodie beruhigt zusätzlich. Besonders schön und praktisch zum Spielen, weil  ohne Schnur, ist die Haba Spieluhr „Sumsum„. Wenn man den Käfer dreht, ertönt die Melodie „Over the Rainbow“.

Sternenlichter, die kleine Himmelskörper an die Zimmerdecke werfen, schaffen gerade in den anstrengenden Abendstunden eine entspannte Atmosphäre. Und mit einer außergewöhnlichen Wanddekoration wie dem Room Mates Wandsticker „Ast Frühlingsbaum“ wird Eure Wickelecke ein echter Hingucker.

2. Beruhigung mit Streicheleinheiten

Wann immer möglich, nimm Dir genug Zeit für Euer Wickelritual. Denn wenn Dein Baby spürt, dass Du ruhig bist, entspannt es sich auch besser. Ist das Windelwechseln hingegen von Anfang eine stressige Angelegenheit, wird Dein Kleines sich umso mehr dagegen sperren. Nutze das Wickeln für ausgiebige Streicheleinheiten, z. B. mit süßen Krabbelspielen. Am besten wärmst Du Dir Deine Hände vorher an. Berührungen sind für Babys unendlich wichtig und auch lehrreich: Sie entwickeln ein Grundvertrauen – hier ist jemand, der mich hält und beschützt – und sie lernen ihren eigenen Körper dadurch kennen. Da vor allem bei Pflegeprodukten Inhaltsstoffe und Verträglichkeit höchste Priorität haben, findest Du hier die Produkte mit den besten Bewertungen!

3. Alles griffbereit haben

Damit Du Dein Baby richtig wickeln kannst, ohne es dabei aus den Augen zu lassen, solltest Du das Zubehör und frische Kleidung griffbereit zurechtlegen. In der günstigen Lockweiler Windelbox mit Feuchttuchhalter und Regalen kannst Du Deine Windeln hygienisch aufbewahren und hast auch Feuchttücher und Co. immer sofort zur Hand.

4. Was fliegt denn da? Ablenkung ist Trumpf!

Viele Eltern schwören darauf: Sie haben ein ganz besonderes Spielzeug, das fürs Wickeln reserviert ist – so freut sich das Baby schon darauf, endlich wieder auf den Wickeltisch zu kommen. Am besten geeignet ist abwaschbares Spielzeug, falls das geliebte Teil einmal mit dem Windelinhalt in Kontakt kommen sollte. Sei es die klassische Rassel, ein Zauberspiegel, auf dem Schneewittchens Gesicht erscheint, oder ein Mobile, das von kleinen Hobbyingenieuren auseinandergenommen werden kann: Der Vielfalt sind kaum Grenzen gesetzt! Hier findest Du die beliebtesten Ablenkungsmodelle in „greifbarer Nähe“ und hier unsere Topseller unter den Mobiles.

Baby entzückt mit Mobile

5. Papa macht Theater 

Wenn Mama oder Papa den Clown machen, lassen sich Babys nur zu gerne ablenken. Ideal für kleine Spielchen sind Fingerpuppen. Damit hast Du immer eine Hand frei, um das zu machen, wofür Ihr eigentlich am Wickeltisch seid. Wahnsinnig beliebt bei Kindern und gleichzeitig praktisch sind Waschhandschuhe in Tierform. Wenn zum Beispiel der „Wal“ versucht, Windeln zu essen, ständig lautstark niest oder die Füßchen kitzelt, muss Dein Kleines garantiert lachen und das Wickeln wird zum Kinderspiel.
Bei den Bestellern der Babyunterhaltung findest Du tolle Anregungen!

6. Rollenspiel: Baby wickelt auch!

Zur Ablenkung von älteren Wickelkindern ideal: Puppenmama oder -papa wickelt auch. Am besten die Babypuppe zuerst gemeinsam füttern und dann mit auf den Wickeltisch nehmen. Mal schauen, wer schneller wickeln kann.

7. Ein Aal auf dem Wickeltisch

Mit fünf, sechs Monaten können die meisten Babys sich drehen. Natürlich ein Grund zur Freude! Außer beim Wickeln: Wenn sich Dein kleiner Schatz wie ein Aal windet und Du ihn weder sauber machen noch die neue Windel anlegen kannst. Vielleicht hilft Dir da eine Einschlagdecke, die Du im Bauchbereich schließen kannst. Oder Du probierst aus, ob sich Dein Kleines mithilfe eines Stützkissens daran hindern lässt, sich umzudrehen. Ein Stützkissen ist speziell dafür entwickelt, die Rückenlage des Babys beim Schlafen sicherzustellen. Es wächst mit und ist waschbar.
Kuschelige Decken oder Kissen, die auch unsere Redaktion gerne weiterempfiehlt, findest Du hier.

8. Wickeln im Stehen 

Mit etwa 18 Monaten wollen sich die meisten Kinder sowieso nicht mehr im Liegen wickeln lassen. Sie stellen sich hin und sind ständig in Bewegung. Wenn Du Angst hast, dass Dein Kind dabei vom Wickeltisch fallen könnte, sei lieber pragmatisch und lege die Wickelauflage auf den Boden. Mit etwas Geduld lernst Du auch, es zu wickeln, während es steht. Und: Höschenwindeln kann es sogar selber hochziehen!

Ein spannendes Spielzeug an der Wand sorgt dafür, dass Dein Kind beim Saubermachen nicht wegläuft. Auch hier funktioniert die Ablenkung am besten, wenn es für das Wickeln „reserviert“ ist. Mit dem Haba Magnetspiel „Fantasia“ oder dem Ravensburger Wassermal-Set „Aqua Doodle“  an der Wand kann sich Dein Kleines im Stehen gut beschäftigen, während Du es sauber machst.

9. Der Knopf macht den Unterschied

Gerade wenn’s schnell gehen soll, brauchst Du Kleidung mit Knöpfchen! Nicht nur bei Bodys sind die Druckknöpfe im Schritt wahnsinnig praktisch und nervenschonend, auch bei Nachtstramplern oder Hosen solltest Du in der Anfangszeit darauf achten. Später, wenn Dein Kleines mobiler wird, sind die Knöpfe im Schritt eher hinderlich. Das ist jedoch auch kein Problem, denn dafür gibt es Pumphosen. Diese lassen sich ganz einfach hochziehen, noch bevor Dein Kleines ungeduldig wird!
Wir haben Dir eine Auswahl der schönsten Designs zusammengestellt.

10. Schutz vor Pipi-Attacken 

Viele Jungs-Eltern können ein Lied davon singen: Gerade hat man Sohnemann die Windel ausgezogen, setzt er fröhlich grinsend zur Pipi-Attacke an. Clevere Erfinder haben ein etwas kurios anmutendes Mittel dagegen entwickelt: ein Hütchen aus Baumwolle, das den Strahl auffangen soll. Ob der BebaBean „Pee-pee Teepee“ tatsächlich funktioniert? Einen Versuch kann es wert sein. Zumindest hast Du damit Gesprächsstoff für den nächsten Kaffeeklatsch mit Deinen Mädels …