Babypflege: Diese Inhaltsstoffe solltest Du kennen!

Nora

Die Babypflege ist vielseitig – es gibt jedoch ein paar Inhaltsstoffe, die Allergien verursachen. Wir sagen Dir, worauf Du achten musst.

Hast Du schon mal einen Blick auf die Zusammensetzung Deiner Bodylotion geworfen und gemerkt, dass es etliche Stoffe gibt, die Du nicht kennst? Jetzt ist Dein Baby da und Du machst Dir Gedanken, welche Produkte Du für die Pflege Deines Schatzes verwenden solltest? Wir sagen Dir in unserem kleinen Pflegelexikon, was hinter Bezeichnungen wie Calendula, Panthenol und Co. eigentlich steckt und was diese Stoffe auf der Haut Deines Schatzes bewirken können.

Aloe Vera: Das Aloe-Vera-Gel wird aus den Blättern der Aloe-Pflanze gewonnen. Dieses Gewächs, das äußerlich an einen Kaktus erinnert, kommt vor allem in den subtropischen und tropischen Regionen dieser Welt vor. Das Aloe-Vera-Extrakt ist in der Lage, das Wasser in der Haut zu binden – daher spendet es vor allem Feuchtigkeit. In Cremes, Ölen und Feuchttüchern sagt Aloe Vera Babys trockener Haut den Kampf an.

Calendula: Das Calendula-Extrakt wird aus den Blüten der Ringelblume gewonnen. Die ätherischen Öle, Carotinoide und Flavonoide in der Ringelblume sorgen dafür, dass sich empfindliche und gereizte Haut wieder beruhigt und heilt. Calendula ist Bestandteil vieler Cremes sowie Sonnencremes. Aber Vorsicht: Wenn Dein Schatz empfindliche Haut hat, kann Calendula-Extrakt auch für Irritationen sorgen. In diesem Fall achtest Du am besten darauf, dass Du auf spezielle Produkte für empfindliche Haut zurückgreifst.

Duftstoffe: Duftstoffe dienen der Neutralisierung eines unangenehmen Eigengeruchs mancher Zusammensetzungen. Es gibt einige natürliche Düfte, die aufgrund ihrer positiven Wirkung auf Babys gewählt werden. Natürliche Duftstoffe können Deinem Baby außerdem feste Pflegerituale vermitteln und damit auch die Eltern-Kind-Bindung vertiefen. Es gibt aber auch Duftstoffe, die bei Deinem Liebling Allergien auslösen können. Achte darauf, dass Du Pflegeprodukte verwendest, die auf „allergieverdächtige Duftstoffe“ verzichten. Wenn Du Dir unsicher bist, dann benutze neutrale Lotions.

Wusstest Du, dass Du in den ersten Wochen und Monaten nach der Geburt auf Parfum verzichten solltest? Dein Baby erkennt Dich vor allem in der ersten Zeit an Deinem Geruch – mit dem Parfüm verfälschst Du diesen. Es kann sein, dass Dein Baby sich regelrecht gegen den neuen Geruch sträubt. Aber auch eine allergische Reaktion gegen das Parfum ist möglich.

woman applying perfume on her wrist

Emulgatoren: Sie verbinden Fette oder Öle mit Wasser und sorgen dafür, dass sich Cremes und Shampoos besser verteilen lassen. Auch der Schmutz lässt sich so leichter entfernen. Emulgatoren machen die Haut aber auch durchlässiger für Wirkstoffe – und so können leider auch Gifte einfacher über die Haut in den kleinen Körper Deines Schatzes gelangen. Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst, dann verzichtest Du auf diese Zusätze.

Farbstoffe: Grundsätzlich werden Farbstoffe nur verwendet, um die Optik des Pflegeproduktes zu verbessern. Leider können diese Farbstoffe gerade bei der empfindlichen Haut kleiner Babys für Irritationen sorgen. Aus diesem Grund gehören Farbstoffe in der Regel nicht in Baby-Pflegeprodukte. Laut EU-Kosmetikverordnung (KVO) ist die Verwendung von Farbstoffen in Baby-Pflegeprodukten streng geregelt. Die meisten dieser zugelassenen Stoffe werden sogar in Lebensmitteln oder pharmazeutischen Produkten verwendet. Produkte, die nicht speziell für Babys sind, solltest Du aus diesem Grund nicht verwenden.

Kamille: Das wohl bekannteste Mittel in der Kosmetik ist die heimische Kamille. Der darin enthaltene Stoff Bisabolol wirkt beruhigend und entzündungshemmend. Wichtig ist, dass in Babypflege für Deinen Schatz die echte Kamille enthalten ist, andere Kamille-Arten sind häufig Auslöser für Allergien.

Panthenol: Panthenol ist Dir wahrscheinlich aus Wund- und Heilsalben ein Begriff und wird auch häufig als Dexpanthenol bezeichnet. Panthenol wird synthetisch hergestellt und erhöht die Fähigkeit der Haut, Feuchtigkeit zu speichern. Dadurch verbessert sich ihre Elastizität. Es unterstützt die Neubildung der Hautzellen und trägt so zur Regeneration bei.

Sheabutter: Die Sheabutter wird aus den Nüssen des afrikanischen Sheabaums gewonnen. Die Butter gibt der Haut ihre Geschmeidigkeit zurück. Der Feuchtigkeitsgehalt der Haut wird reguliert und dadurch wirkt die Creme sehr beruhigend und rückfettend. Die Creme ist zudem ein hoch wirksamer Schutz gegen zu starke Sonneneinstrahlung.

Lanolin: Lanolin wird auch Wollfett genannt – es stammt aus der gereinigten Wolle von Schafen. Das wachsartige Fett ist dem körpereigenen Fett der Haut sehr ähnlich. Hochreines Lanolin ist extrem hautverträglich, pflegt die Haut geschmeidig, ohne sie auszutrocknen. Als Basis für Salben wird Lanolin geschätzt. Babys reagieren jedoch häufig mit Unverträglichkeiten auf minderwertiges Lanolin. Hier solltest Du auf Cremes zurückgreifen, die speziell für empfindliche Haut geeignet sind.

Zink: Zinksalbe wird zur Wundheilung eingesetzt. Zink ist ein Spurenelement und unentbehrlich für den Stoffwechsels eines Menschen. Zinkcreme beruhigt nicht nur gereizte Haut, zudem vermeidet sie auch schädigende äußere Einflüsse, die auf die Haut einwirken.

Jetzt kennst Du Dich in der Babypflege aus. Traust Du Dich, Dein neues Wissen zu testen? Hier geht’s zu unserem Quiz.

Die richtige Creme für Dein Baby findest Du hier.