Dein Babyphone – digital oder analog? Wie soll es sein?

Marlen Greb

Bis vor einigen Jahren funkten fast alle Babyphones noch analog. Im digitalen Zeitalter wird der Markt geradezu überschwemmt von digitalen Babyphones mit immer mehr Funktionen und Extras. Wir haben die Vor- und Nachteile analoger und digitaler Babyphones für Dich zusammengestellt.

Wünscht Du Dir Dein Babyphone digital oder analog? Wo genau liegen da die Unterschiede? Wir bringen für Dich Licht ins Dunkel…

Das digitale Babyphone

Digitale Babyphones verwenden die gleichen Signale, wie sie von den meisten modernen Telekommunikationsgeräten verwendet werden. Der Frequenzbereich ist derselbe wie bei schnurlosen Telefonen und durch eine geringe Störanfälligkeit gekennzeichnet, da die Kanalwahl automatisch erfolgt. Auch die Klangqualität der modernen Geräte ist deutlich verbessert. Ebenso verfügen sie über eine deutlich größere Reichweite. Besonders empfehlenswert und beliebt bei unseren Leserinnen ist das Philips Avent SCD525. Es ist mit der DECT-Technologie ausgestattet. DECT steht für Digital Enhanced Cordless Telecommunications und ist ein Standard, der Anfang der 90er Jahre etabliert wurde. Er ermöglichte es, Mobiltelefonie auch im Hausgebrauch einzusetzen. Die DECT-Technik liefert glasklaren Klang und gilt als weniger störanfällig und sicherer. Das Philips Avent SCD525 verfügt außerdem noch über praktische Zusatzfunktionen, wie z.B. ein Nachtlicht, eine Gegensprechfunktion und Schlaflieder. Ebenso beinhaltet das Gerät einen integrierten Temperatursensor mit Warnfunktion für die optimale Zimmertemperatur.

Hier haben wir die Vor- und Nachteile digitaler Babyphones für Dich zusammengestellt:

Vorteile:

  • Bessere Klangqualität
  • Kaum Störanfälligkeit
  • Verbesserte Sicherung gegen unerwünschtes Abhören
  • Größere Reichweite
  • Tolle Zusatzfunktionen

Nachteile:

  • Teurer
  • Meist höhere Strahlungsintensität

 

Das analoge Babyphone

Analoge Babyphones, wie zum Beispiel das Reer Neo, kann man auch ohne große Technikkenntisse und dem Lesen der Beschreibung daran erkennen, dass sie immer über eine mehr oder weniger sichtbare Antenne verfügen. Geräte mit großen Reichweiten (bis zu 500m) senden meist mit 446 Megahertz. Diese Frequenz wird beispielsweise auch von Walkie-Talkies verwendet. Zudem gibt es Babyphones mit 27 bzw. 433 Megahertz – dieselben Frequenzen, welche auch von vielen anderen Geräten im Haushalt benutzt werden (z.B. Fernbedienungen, Computermäuse etc.). Das erklärt auch, warum bei diesen Babyphones die Gefahr für eine mögliche Signalstörung stark erhöht ist.

Hier haben wir die Vor- und Nachteile analoger Babyphones für Dich zusammengestellt:

Vorteile:

  • Bewährte Technik
  • Günstigerer Preis
  • Geringere Strahlungsintensität

Nachteile:

  • Geringere Tonqualität
  • Höhere Störanfälligkeit
  • Geringere Abhörsicherheit

 

Und? Hast Du Dich für digital oder analog entschieden? Die Auswahl an Geräten ist groß, deshalb empfehlen wir Dir als Orientierungshilfe den miBaby-Artikel „Das hier muss es sein!” Beliebteste Babyphones der miBaby-Mamis.

 

Und nun wünschen wir Dir viel Spaß beim Finden Deines perfekten Babyphones – digital oder analog!