Babys Geschlecht planen – funktioniert das wirklich?

Eva Becker

Erwartest Du ein Mädchen oder einen Jungen? Mit einem uralten Trick kannst Du das angeblich schon ausrechnen, sobald Du den positiven Schwangerschaftstest in der Hand hälst. Oder das Geschlecht sogar vor der Zeugung planen. Aber klappt das wirklich?

Und, was wird es? Wahrscheinlich eine der häufigsten Fragen, die eine werdende Mama in der Schwangerschaft gestellt bekommt. Bis zum zweiten Trimester und dem großen Ultraschall kann man es ja eh noch nicht sehen. Aber viele Mamis haben schon so ein Gefühl, ob sie ein Mädchen oder einen Jungen bekommen. Ich zum Beispiel war felsenfest davon überzeugt, dass es ein Mädchen wird – bis der Ultraschall in der 21. SSW mich eindeutig widerlegte.

Viele Mythen rund um Babys Geschlecht

Häufig heißt es auch, dass starke Übelkeit in den ersten Wochen auf ein Mädchen hindeuten. Ein Babybauch, der besonders stark nach vorne wächst, ist hingegen angeblich ein Anzeichen für einen Jungen. Bei einem Mädchen wird die werdende Mama eher insgesamt runder… Mir war fast gar nicht übel und ich hatte einen nach vorne drängenden Jungs-Bauch – die beiden Mythen trafen also schon mal zu. Aber die offenbar beste Methode, um Babys Geschlecht vorherzusagen, stammt aus China und ist schon uralt.

Trick aus dem 13. Jahrhundert 

Mit dem chinesischen Empfängniskalender kannst Du nämlich im Grunde genommen schon vor der Zeugung erfahren, ob Du ein Mädchen oder einen Jungen bekommst. Das System ist ganz einfach: Du nimmst Dein Alter zum Zeitpunkt der Empfängnis (und rechnest nochmal neun Monate dazu = Mondalter) und den Monat der Empfängnis – und der Jahrhunderte alte Kalender sagt Dir voraus, ob Du blaue oder rosa Bodys kaufen solltest. Das bedeutet nicht nur, dass Du mit diesem System schon mit dem Schwangerschaftstest in der Hand das Geschlecht errechnen könntest. Nein, mit dem Kalender ließe sich ja sogar das Geschlecht planen! Vorausgesetzt, Du wirst auch dann schwanger, wenn Du es geplant hast.

Wie treffsicher ist der Kalender? 

Als ich den chinesischen Empfängniskalender das erste Mal ausprobierte, kam bei mir das falsche Geschlecht heraus. Aber ich hatte vergessen, die neun Monate auf mein Alter dazu zu zählen. Danach stimmte es tatsächlich! Probiere Du es doch auch mal aus. Angeblich hat der chinesische Empfängniskalender eine Trefferquote von 85 % …

So geht’s: Du nimmst Dein Alter zum Zeitpunkt der Empfängnis (und rechnest nochmal neun Monate dazu) und dann benötigst Du noch den Monat der Empfängnis – schon weißt Du, ob es ein Junge oder Mädchen wird. Probiere es doch gleich mal aus!

Hier kannst Du schauen, wenn Du zwischen 18 und 30 Jahre alt bist: 

Folie1

 

Und hier geht es weiter für Mamis von 31 bis 43 Jahren:

Folie1