Babyschwimmen, Pekip, Babymassage – Baby fördern, aber wie?

Marlen Greb

„Du musst Dein Baby fördern“. Heutzutage die gängige Meinung/Empfehlung. Aber wie? Das Kursangebot ist wahrlich riesig! Gibt es nicht auch für zuhause viele schöne Spielideen? Wir beraten Dich!

Spielgruppe, Babyschwimmen, Pekip und Co. – es gibt so wahnsinnig viele Kursangebote. Einige sind wirklich wärmstens zu empfehlen, denn sie können die Motorik und die Sprachentwicklung Deines Babys fördern. Außerdem kann in Gruppen das Sozialverhalten trainiert werden. Wir wollen Euch hier einige Kurse vorstellen. Auch für zuhause möchten wir Dir einige Spieltipps mitgeben.

Kurse

1. Babyschwimmen

Babyschwimmen ist unter Neueltern sehr bekannt und beliebt. Die meisten Babys haben riesigen Spaß an der Bewegung im Wasser. Die meisten Kurse werden ab einem Alter von 3 Monaten angeboten. Babyschwimmen fördert die motorischen Fähigkeiten und den Gleichgewichtssinn Deines Kleinen. Das warme Wasser entspannt und auch der enge Körperkontakt zwischen Eltern und Kind ist einfach etwas Wunderschönes. Einen Überblick über das Angebot bietet Dir der Kursplan Deines Hallenbades – Kurse werden dort normalerweise immer angeboten. Du kannst auch Deine Hebamme fragen.

2. PEKiP

PEKiP nennt man das Prager Eltern-Kind-Programm, das sich an Eltern mit ihren Kindern im ersten Lebensjahr richtet. Ein besonderes Augenmerk wird hier auf die Förderung der Beziehung zwischen dem Baby und seinen Eltern und auf erste Kontakte in der Gruppe gelegt. PEKiP beginnt ca. ab der 4. Lebenswoche. Mit Bewegungs- und Sinnesspielen wird Dein Kleines hier gefördert. PEKiP wird in vielen Familienbildungszentren angeboten.

3. Babymassage

Die Babymassage kannst Du entspannt zuhause durchführen, beispielsweise indem Du sie in das abendliche Gute-Nacht-Ritual für Dein Baby integrierst. Um jedoch die richtigen Griffe anzuwenden, sollte man sich diese zuvor zeigen lassen. Hierzu bieten viele Hebammen entsprechende Kurse in ihrer Praxis an, die ca. ab der 6. Lebenswoche starten. Babymassage entspannt die Babys, es soll sie ausgeglichener machen und sie sollen besser schlafen. Durch den innigen Körperkontakt erfährt Dein Kleines Sicherheit und Geborgenheit. Baby und Mama gelingt es besser, sich aufeinander einzustellen. Das wirkt sich übrigens auch besonders positiv auf die Stillbeziehung aus!

4. Musikgruppe/Krabbelgruppe

Musik- und Krabbelgruppen gibt es mit verschiedenen Schwerpunkten wie Sand am Meer. Sie alle richten sich an junge Eltern – meist Mütter – die noch nicht so vertraut mit ihrer Mutterrolle sind und noch wenig Kontakt zu anderen Müttern haben. So kann man nicht nur die Beziehung zum eigenen Kind stärken, sondern gleichzeitig Kontakte zu anderen Müttern knüpfen. Oft ergeben sich so Freundschaften, die sehr lange halten. Die Mamis können sich austauschen und Erfahrungen teilen, während die Kleinen spielen, klettern und sich austoben.

Zuhause Dein Baby fördern

1. Musik

Auch zuhause macht Musizieren sehr viel Spaß. Es gibt verschiedene tolle Instrumente-Sets und Hörspiele, womit Ihr ganz bestimmt viel Spaß haben werdet. Wie Du Dein Baby am besten musikalisch fördern kannst, erfährst Du in unserem Artikel „Mit dem Baby Musik machen – Warum Musik Deinem Kleinen so gut tut“ – hier warten auch spannende Spielideen auf Dich!

2. Motorikspielzeug

Auch Motorikspielzeuge gibt es unwahrscheinlich viele: Von Motorikschleifen über Rasseln bis hin zu Greiflingen. Dein Kleines kann also auch bestens zuhause seine Motorik trainieren.

Auch beim Planschen in der heimischen Badewanne wird das Greifen mit den richtigen Anreizen geübt. Guck doch mal in unserem Artikel „6 Ideen für tolles Spielzeug für die Badewanne“ für tolle Spielideen!

Habt Spaß!

Das Baby fördern: Dieser Ausdruck hat sich mittlerweile als fester Bestandteil kindlicher Entwicklung etabliert. Letztendlich ist jedoch die Hauptsache, dass Du mit Deinem Baby gemeinsam Zeit verbringst. Zeit, in der Ihr völlig ohne Ablenkung nur aufeinander konzentriert seid. Wenn Dein Kleines dabei noch etwas lernt, ist das natürlich umso besser! Probiert also einfach mehrere Sachen aus – nicht jedem machen die gleichen Dinge Spaß und das ist ja auch gut so. Viel Freude wünschen wir Euch!