Babytrage kaufen, aber richtig! Wir zeigen Dir die wichtigsten Kriterien

Annika Pöggeler

Tragetuch, Babytrage, Kinderwagen… Es gibt unzählige Möglichkeiten, mit Deinem Schatz mobil zu sein. Du hast Dich bereits für die Babytrage entschieden, weißt aber nicht, worauf Du beim Kauf achten sollst? Kein Problem: Wir haben für Dich einige Kriterien zusammengestellt, damit Du die perfekte Trage für Dich und Dein Baby findest.

Eine große Auswahl ist nie schlecht – aber was, wenn es so viele Modelle gibt, dass man den Überblick verliert? Als Mami möchtest Du nur das Beste für Deinen Schatz und auch für Dich. Speziell das Thema Tragen kann schnell zu Rückenproblemen auf beiden Seiten führen. Würdest Du also gerne eine Babytrage kaufen, suchst aber noch nach wichtigen Kriterien, haben wir Dir eine Übersicht zusammengestellt, damit Du Dich bei der Vielzahl an Angeboten zurechtfindest.

Das Alter

Wie alt soll Dein Schatz sein, wenn Du ihn das erste Mal trägst? Am besten hast Du erst eine Anwort auf diese Frage und suchst Dir dann eine Babytrage, denn nicht jedes Modell ist z.B. für Neugeborene geeignet. Einige Hersteller bieten einen extra Einsatz für die ganz Kleinen an, der herausgenommen werden kann, sobald Dein Liebling älter ist. Andere Tragen können erst ab einem Alter von drei bis vier Monaten genutzt werden.

Für das Tragen von Neugeborenen, empfiehlt sich eine Trage wie die Wickelkinder Marsupi, die mit ihrem Klettsystem nicht nur sicheres, sondern auch bequemes Tragen verspricht. Die miBaby-Mamis überzeugt vor allem, dass die Bauchtrage für Neugeborene geeignet ist. Das liegt an der festgenähten Kopfstütze, die Dein Neugeborenes optimal stützt. Allerdings ist die Wickelkinder Marsupi nur für die ersten Lebensmonate gedacht, also etwa bis zu einem Alter von 9 Monaten oder einem Gewicht von 15 Kilo. Bis dahin werden Du und Dein Baby sie aber lieben!

Wenn es mit der Sitzposition nicht so klappt…

Keine Sorge, Du kannst Deine Trage immer noch benutzen, auch wenn Dein Neugeborenes nicht richtig hinein passt! So wird etwa die manduca Babytrage  durch die ZipIn Ellipse oder Size-It genau passend für Dein Kleines gemacht. Die Einsätze werden einfach in der Trage zusammen mit dem Sitzverkleinerer befestigt und garantieren die richtige Haltung Deines Babys, so klein es auch sein mag!

Der Tragekomfort

Hast Du eine Babytrage in der engeren Auswahl, solltest Du als nächstes einen Blick auf die Schultergurte werfen. Sind sie breit genug und ausreichend gepolstert? Um Rückenschmerzen zu vermeiden, sind zusätzliche Gurte hilfreich, wie etwa Hüftgurte. So verteilt sich das Gewicht Deines Babys beim Tragen besser. Besonderen Wert solltest Du darauf legen, wenn Du Deinen Liebling noch bis ins Kindergartenalter tragen möchtest und er entsprechend an Gewicht zunimmt.

Die Anhock-Spreiz-Haltung

Ob Dein Baby wirklich richtig sitzt, siehst Du an der sogenannten Anhock-Spreiz-Haltung. Diese bedeutet, dass Dein Liebling in der Trage den Rücken leicht gerundet hat, während die Knie etwa auf Höhe des Bauchnabels anliegen. Wenn Du von vorne auf Dein Baby schaust, bildet es in dieser Sitzhaltung ein großes „M“, daher wird sie auch „M-Position“ genannt. Es ist immens wichtig, dass Dein Baby die richtige Position einnimmt, sonst drohen Hüft- und Rückenschäden! In der Ergobaby Komforttrage „Original“ wird dieses Kriterium bestens erfüllt: Dein Baby sitzt bequem und sicher, die empfindliche Wirbelsäule wird geschützt.

Der richtige Halt

In der Trage sollte Dein Schatz einen guten Halt haben, damit er unterwegs nicht hin und her rutscht. Überprüfe, ob auch der Kopf ausreichend gestützt wird. Nur so kann Dein Baby problemlos an Deiner Brust einschlafen, ohne dass Du sein Köpfchen noch extra festhalten musst.
Bequem und sicher hat es Dein Schatz z.B. in einem Tragetuch von Storchenwiege, das aus 100 Prozent Baumwolle gefertigt ist, wie der Storchenwiege Baby Carrier. Viele miBaby-Mamis schwärmen von den Tüchern, die stabil und zuverlässig sind, sich aber auch von Anfängern ganz leicht binden lassen. Gemeinsam mit Hebammen und Trageberaterinnen entwickelt, verspricht Storchenwiege den perfekten Halt für Dein Baby!

Inhaltsstoffe und Zertifkate

Auf die inneren Werte kommt es an: Beim Kauf solltest Du einen Blick auf die verarbeiteten Stoffe werfen. Eine gute Babytrage besteht aus Material, das nicht schadstoffbelastet ist, erkennbar z.B. an einem Ökotex-Zertifikat. Wichtig ist noch ein weiteres Zertifikat, nämlich die TÜV/GS-Zertifizierung, die die Sicherheit der Trage gewährleistet. Schadstofffrei und pflegeleicht in der Reinigung präsentiert sich beispielsweise die Hoppediz Bondolino Babytrage „Klassik“. Außerdem begeistert die miBaby-Mamis das einfache und schnelle Binden der Trage, die sich so immer wieder perfekt an den Körper des Trägers anpasst.

Du möchtest noch mehr über das Tragen Deines Babys erfahren und bist Dir noch nicht ganz sicher, ob Du lieber zum Tragetuch oder zur fixen Trage greifen sollst? Kein Problem! Wir haben für Dich in unserem Artikel Tragetuch und Babytrage – Ganz nah bei Mama oder Papa weitere interessante Infos rund um dieses Thema zusammengestellt.

2 Kommentare – Jetzt lesen
  1. Manducca ist lieder tzrotz Sitzverkleinerer nicht für Neugeborene geeignent,wir haben einen und bei 2 Kindern hat es erstn ab ca 6 Monaten gepasst.Vorher versinkt das Baby darin und fühlt sich nicht wohl.Für ganz kleine ist der Manducca ungeeignet.

  2. Manduca ab Neugeborenalter? Das ist nicht wirklich die Empfehlung einer guten Trageberatung. Und die Tragen von Rose & Rebellion sehen nicht so aus, als könnten sie eine ergonomisch richtige Tragweise ermöglichen? Mir fehlen auch die Empfehlungen für Tragen mit dem Rückenteil aus Tragetuchstoff wie beispielsweise die Frl Hübsch o.Ä.. Schade, dass bei einem so wichtigen Thema anscheindend nicht besser recherchiert wurde.