Brauche ich eine Milchpumpe? Oder: Mama macht heute mal blau!

Nina Sohns

Du möchtest Dein Baby stillen und dafür natürlich bestens vorbereitet sein? Dann fragst Du Dich sicher: Brauchst Du eine Milchpumpe? Und wenn ja, was für ein Modell sollte es sein – reicht eine Handmilchpumpe aus oder sollte es doch eine elektrische sein? Wir helfen Dir zu klären, was sinnvoll für Dich ist, und warum.

Du fragst Dich vielleicht auch: Brauche ich eine Milchpumpe? Ob Milchstau, wunde Brustwarzen oder aber Mamas lang ersehnter Friseurbesuch… Es gibt viele gute Gründe für eine Milchpumpe. Oder anders herum gesprochen – keinen Grund, Dir diesen wertvollen Helfer nicht zu gönnen!

Helfer in der Not

Nicht immer läuft alles gleich reibungslos. Viele Mamas haben − gerade zu Anfang − mit den klassischen Stillproblemen zu kämpfen: Entzündete Brustwarzen, Milchstau oder aber zu wenig Milch. In allen Fällen kann eine Milchpumpe helfen!

Bedenken, dass das Abpumpen unangenehm sein könnte, brauchst Du mit einem Modell wie der Medela Milchpumpe „Swing maxi“ nicht zu haben! Ihr Saugverhalten ist dem eines Babys nachempfunden. Dabei ist sie so sanft zu Brust und Brustwarzen, dass Du, sollten Deine wunden Brustwarzen mal eine Pause brauchen, behutsam Milch abpumpen kannst bis sie sich wieder beruhigt haben und Du Dein Baby wieder anlegen kannst.

Und sollte wegen eines Milchstaus nichts mehr gehen, schafft Abpumpen genauso Abhilfe. Denn ein Milchstau entsteht meist dadurch, dass Dein Kleines Deine Brust nicht richtig leer trinkt. Mit einer Milchpumpe kannst Du die überschüssige Milch abpumpen und einen Milchstau lösen.

Ebenso kann eine Milchpumpe helfen den Milchfluss anzukurbeln. Dies kann nötig sein, wenn Dein Kleines ein Frühgeborenes ist, das noch nicht ausreichend Kraft aufbringen kann um richtig aus der Brust zu trinken. Entsprechend nützlich ist eine Milchpumpe auch nach einem Kaiserschnitt, weshalb Geburtskliniken grundsätzlich mit sehr guten Modellen ausgestattet sind. Das Abpumpen hat hier noch einen weiteren Effekt: Über das Füttern per Fläschchen kannst Du die Trinkmenge Deines Schatzes genau kontrollieren und sicher sein, ob er auch genug bekommen hat.

Der Großteil der Babys kommt gut damit zurecht und akzeptiert es, neben dem Stillen abgepumpte Muttermilch aus dem Fläschchen zu trinken. Mit einem der Brustwarze nachempfundenen Sauger – z. B. dem innovativen Sauger Calma von Medela – gelingt der Wechsel von Brust zu Fläschchen und zurück ohne Probleme.

Ein Stückchen Freiheit für Mama

Neben den medizinischen Argumenten, wie der Abhilfe bei einem Milchstau oder gar der gezielten Anregung der Milchproduktion nach z.B. einem Kaiserschnitt, spricht nämlich vor allem eines für die Milchpumpe: Ein Stückchen Freiheit für Mama!

Stillen und Ausgehen

Deine Milchpumpe kann Dir beispielsweise zu einem entspannten Hochzeitstagsessen zu zweit verhelfen und Oma übernimmt in der Zeit das Füttern. Und auch das erste Mal Ausgehen mit einer alten Freundin seit einer gefühlten Ewigkeit ist kein Wunschdenken mehr! So darf Papa dann wenigstens auch mal ran! Denn beim Thema Füttern sind die Väter von Stillbabys sonst lange Zeit außen vor. Mithilfe Deiner abgepumpten Milch kann auch Papa diese innigen Momente mit Eurem kleinen Schatz genießen.

Baby Papa

Stillen, aber nicht immer

Du weißt zwar, dass es die natürlichste Sache der Welt ist, aber dennoch fühlst Du Dich beim Stillen in der Öffentlichkeit nicht so recht wohl? Dann behelfe Dir doch auch beim Stadtbummel oder im Café mit abgepumpter Muttermilch!

Stillen und Arbeiten

Du möchtest schon bald zurück in den Job und trotzdem weiter stillen? Auch das ist möglich, denn wieder arbeiten gehen muss nicht gleich Abstillen bedeuten! Mit der richtigen Milchpumpe an Deiner Seite, meisterst Du beides spielend. Übrigens stehen Frauen laut Mutterschutzgesetz während der Stillzeit zwei zusätzliche Pausen zum Stillen oder auch Abpumpen von je 45 Minuten zu!

Doch welche ist nun die richtige Milchpumpe für Dich?

Elektrisch oder handbetrieben − die richtige Milchpumpe

Ob handbetrieben oder elektrisch muss jede Mama letztendlich Ihren Bedürfnissen entsprechend entscheiden. Für das gelegentliche Abpumpen reicht für viele Mamas eine Handmilchpumpe völlig aus. Eine einfache Bedienung und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet hier z. B. die Handmilchpumpe Harmony von Medela. Möchtest Du also bloß hin und wieder mal einen freien Abend haben oder Dir einen kleinen Muttermilch-Vorrat für Notfälle anlegen, wirst Du mit einem solchen Modell sicherlich gut zurechtkommen.

Solltest Du regelmäßig oder gar täglich abpumpen, ist eine elektrische Milchpumpe für Dich sinnvoller. Moderne elektrische Milchpumpen wie die Medela Milchpumpe „Swing“ − Deutschlands meistverkaufte elektrische Pumpe − sind komfortabel, sehr leise und verfügen über diverse Einstellungsmöglichkeiten, um Dir das Abpumpen so angenehm wie möglich zu machen. Vor allem wenn Du wieder in Deinen Job zurückkehren möchtest, Du abends mal mit Deinen Freundinnen ausgehen möchtest oder das Abpumpen für Dich zur Tagesroutine gehört, dann ist die „Swing“ perfekt. Erfahre hier mehr über die praktischen Milchpumpen von Medela.

Oft hat eine einseitige Milchpumpe zu wenig Power – das ist vor allem bei Zwillingsmamas oder Frühchenmütter der Fall, denn die doppelseitige Milchpumpe fördert nicht nur die Milchproduktion, sondern macht auch den Vorgang des Abpumpens schneller. Besonders flott geht es mit einem Doppelset, wie der Medela Doppel-Milchpumpe „Swing Maxi“. Damit hast Du im Handumdrehen die nächste Mahlzeit parat!

BAby Flasche

 

Muttermilch abpumpen und aufbewahren  − was ist zu beachten?

Hygiene ist, wie gesagt, oberstes Gebot! Du solltest vor dem Abpumpen immer die Hände waschen. Weiterhin sollten alle Teile der Milchpumpe sowie die Behälter, in die die Muttermilch gefüllt wird, abgekocht bzw. mithilfe eines Vaporisators gereinigt werden. Dies gelingt zum Beispiel mit den Quick Clean Mikrowellenbeutel von Medela.

Quelle: Medela

Tipp: Wenn Du abpumpst, ohne Dein Baby in der Nähe zu haben, kann es sein, dass der Milchfluss nicht so richtig in Gang kommen will. Hier kann es helfen, ein Foto Deines Schatzes griffbereit zu haben, um die Ausschüttung des Stillhormons Prolaktin anzuregen.

Tipps für das Einfrieren und Auftauen von Muttermilch


Fazit: Jede Mama braucht auch mal eine Auszeit! Und Papa oder Oma schenkst Du gleichzeitig einen ganz innigen Moment mit dem kleinen Schatz.

Genieße Deine Stillzeit, aber mach auch hin und wieder mal blau! 🙂