Das Gitterbett – zu Recht ein Klassiker!

Nina Sohns

Ab wann sollte ein Baby im Gitterbett schlafen? Und muss es unbedingt ein Gitterbett sein? Wir zeigen Dir, warum das Gitterbett zu Recht der Klassiker unter den Kinderbetten ist und was Du rund um den Kauf eines Gitterbettes beachten solltest.

Der Klassiker in Sachen Baby- bzw. Kinderbett ist sicherlich das Gitterbett. Verständlicherweise, denn in der Regel „wächst“ es eine ganze Weile mit und lässt sich entsprechend lange nutzen.

Warum ein Gitterbett?

Ein Baby- bzw. Kinderbett sollte natürlich vor allem eines bieten: Sicherheit. Selbstverständlich kannst Du ein Baby nicht einfach in ein normales Bett ohne Schutz vor Herausfallen legen! Da es aber, schon wegen ausreichender Luftzufuhr, auch nicht von vier geschlossenen „Wänden“ umgeben sein sollte, sind die Gitterstäbe eine gute Lösung. Erfahre alles zum Thema sicherer Babyschlaf in unserem Artikel „So kann Dein Baby sicher schlafen“.

Zu Anfang möchten die meisten Eltern ihr Baby gerne mit im Elternschlafzimmer haben und stellen das Gitterbett zunächst dort auf. Natürlich bietet nicht jedes Schlafzimmer unendlich viel Platz und so spricht diese Variante eher für ein kleineres Gitterbett mit den Maßen 60 x 120 cm. Am Anfang völlig ausreichend, jedoch wird Dein Schatz dann schneller aus seinem Bettchen herausgewachsen sein als aus einer größeren Version in 70 x 140 cm.

Was solltest Du sonst noch beachten?

Höhenverstellbarkeit
Die meisten Gitterbett-Modelle sind auf mehreren Ebenen höhenverstellbar. So kann Dein Neugeborenes auf der höchsten Ebene gebettet werden, damit Du Dich nicht so weit zu ihm hinunterbücken musst. Später, wenn der kleine Spatz in der Lage ist sich hochzuziehen, stellst Du es eine Stufe niedriger und schließlich ganz nach unten.

Umbaumöglichkeiten
Viele Gitterbetten lassen sich später auch zum sogenannten Juniorbett umbauen, indem an einer Seite das Gitter entfernt werden kann. Eine solche Möglichkeit bietet z. B. das flexible Kidsmax Kinderbett „2-in-1“.

Zuvor besteht bei den meisten Gitterbetten die Möglichkeit 2–3 Gitterstäbe zu entfernen − auch „Schlupfsprossen“ genannt − damit das Kind alleine hinein- und aus dem Bett herauskrabbeln kann.

Schadstofffreiheit
Achte beim Kauf eines lackierten Gitterbettes darauf, dass unbedenklicher Lack verwendet und die entsprechene Sicherheitsnorm eingehalten wurde. Ideal ist natürlich ein Bettchen aus unbehandeltem Holz! Natur pur findest Du beim Pinolino Kinderbett „Träumerle“ aus massivem unbehandeltem Fichtenholz. Auch aus diesem Modell lässt sich später ein Juniorbett machen.

Die richtige Matratze − das A und O
Besonders wichtig ist die Wahl der richtigen Matratze! Sie sollte fest, aber elastisch sein, schadstoffarm und atmungsaktiv. Die Julius Zöllner Babymatratze “Air Premium” beispielsweise bietet eine Dreifachbelüftung durch ihr Noppenprofil auf der Oberfläche, eine Ventilationsschicht und eine vertikale Belüftung durch Kaltschaum.

Unverzichtbar: Das Babyphone
Schläft Dein kleiner Spatz in seinem Gitterbett im eigenen Zimmer, ist es spätestens an der Zeit, sich ein Babyphone zuzulegen. So ist sein Schlaf weiterhin bestens überwacht. Mit dem NUK Babyphone “Eco Control + Video” beispielsweise kannst Du dem kleinen Träumer sogar über einen Monitor beim Schlafen zuschauen.

Eine Checkliste, worauf Du beim Kauf eines Babyphones achten solltest, findest Du hier. Welches das beste Babyphone ist? Das hängt vor allem von den Bedürfnissen der jeweiligen Familie ab. Drei beliebte Modelle mit verschiedenen Zusatzfunktionen stellen wir Dir vor in unserem Ratgeber „Das beste Babyphone? − Die Top 3 von miBaby“.

Der Schritt, Dein Baby ins Gitterbett im eigenen Zimmer umzusiedeln, fällt nicht unbedingt leicht. Kind und Eltern müssen sich meist erst daran gewöhnen, „getrennt“ zu schlafen, wenn dies nicht von Anfang an der Fall war. Doch es ist eben auch ein sehr wichtiger Schritt im Entwicklungsprozess Deines Schatzes!