Dein Baby robbt – ein neuer Meilenstein ist geschafft!

Marlen Greb

Nicht jedes Baby robbt. Wie kannst Du Dein Baby beim Erreichen dieses Meilensteines unterstützen?

Wenn Dein Baby zu robben beginnt, startet Ihr wieder in eine aufregende neue Zeit. Denn ab jetzt „geht es richtig ab“. Je nachdem, wie fix Dein Kleines unterwegs ist, wirst Du ganz schön Mühe haben, hinterherzukommen.

Kleine Robben

Dein Baby wird schrittweise mobil. Nachdem es gelernt hat, sich zu drehen, beginnt es nun mit ca. 5–10 Monaten zu robben. Robben bedeutet, dass das Baby die Arme und Beine benutzt, um vorwärts zu kommen, es aber noch nicht schafft, den Po dabei zu heben – die Grundvoraussetzung fürs Krabbeln.

In unserem Ratgeber „Dein Baby lernt Laufen“ kannst Du alles über die spannenden Entwicklungsschritte vom „hilflosen Baby“ zum laufenden Kleinkind lesen.

Robbt jedes Baby?

Nein, nicht jedes Baby robbt. Wie die meisten Entwicklungsschritte verläuft auch das Laufen lernen sehr individuell. Viele Babys durchlaufen das klassische Entwicklungsmuster: Erst Kopf heben, dann Drehen, dann Robben, dann Krabbeln und dann schließlich Laufen. Es gibt jedoch auch nicht wenige Kinder, die das Robben oder Krabbeln auslassen.

Wie kann ich mein Baby unterstützen?

Am besten ist es tatsächlich , so wenig wie möglich zu helfen. Denn dies verschafft Deinem Baby nur eine trügerische Sicherheit. Außerdem muss es Muskeln, die zum Laufenlernen wichtig sind, gar nicht anstrengen, wenn Du zu viel nachhilfst.

Was Du aber unterstützend machen kannst: Lasse Dein Kleines möglichst nicht allzu viel in Babyschale oder Babywippe liegen. Denn dies ist mit Sicherheit manchmal praktisch und nötig – und vorübergehend auch völlig in Ordnung; Du solltest aber vermeiden, Dein Baby zu viel darin liegen zu lassen. Denn natürlich ist seine Bewegungsfreiheit somit eingeschränkt und es kann sich einfach nicht frei entfalten und ausprobieren.

Noch ein Tipp: Auf glatten Böden kann das Robben ziemlich frustrierend sein, da Dein Baby einfach nicht richtig vorankommt. Zieh ihm in solchen Fällen unbedingt Anti-Rutsch-Socken an. Es hat dann einfach einen besseren Grip und kann seine Muskeln besser trainieren.
Lege spannende Spielsachen ein bisschen außer Reichweite – so wird Dein Baby animiert, diese erreichen zu wollen.

Und in unserem Ratgeber „Erste Schritte, Lauflernhilfe und Co. – Womit kannst Du Dein Baby beim Laufenlernen unterstützen?“ erfährst Du ausführlich, welche „Hilfsmittel“ beim Laufenlernen nützlich sind und welche vielleicht sogar schaden können.

Achtung: Sicherheit!

Ab sofort solltest Du noch mehr auf Sicherheit achten. Da Dein Kleines nun fix über den Fußboden rutscht, musst Du darauf achten, dass es sich dabei nicht verletzen kann. Also lieber einmal mehr den Staubsauger rausholen als normal.

Zudem solltest Du spätestens jetzt die Wohnung komplett kindersicher machen. Vor allem den Steckdosenschutz darfst Du nicht vergessen.
Worauf Du sonst noch alles achten solltest, kannst Du in unserem Ratgeber „Baby in Entdeckerlaune – Mach Dein Zuhause babysicher!“ nachlesen.

Und los geht’s!

Viel Spaß beim Welt-Entdecken, kleines Baby! Gerne begleiten wir Dich dabei.