Der Traum vom Durchschlafen

Natalie Bolte

Dieses Thema ist eins der meist diskutierten in der Eltern-Welt, das Durchschlafen. Bei einigen Kindern klappts besser, bei anderen schlechter. Kurzum: Es kann schon Nerven kosten. Lest hier die Erfahrungen unserer Redakteurin und Mama Natalie.

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Kinder geben einem so unglaublich viel

Kennst Du diesen verklärten Blick, wenn manche Eltern das Abenteuer Kind in rosa-roten Farben malen? Ich schon und ich weiß auch, wie der obige Satz in meinem Kopf ausformuliert lautete: Ja, aber sie nehmen einem auch viel: nämlich viel Schlaf!

Als ich 2008 zum ersten mal Mutter wurde, war ich auf dem Trip alles besser machen zu wollen. Ich würde nie zu einer Mutter, die ihr Kind stundenlang herumträgt, auf Zehenspitzen durch die Wohnung schleicht und dem Paketboten nur Ekeliges an den Hals wünscht, weil er sich tatsächlich traut am helllichten Tage zu klingeln. Nein, ich würde allen zeigen, dass man nur konsequent genug sein muss, um das Abenteuer Kind mit mindestens einer Million Bonuspunkte zu bestehen. Denkste!

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt

Als unser Sonnenschein das Licht der Welt erblickte konnte sich bei diesem süßen Gesicht, den zierlichen kleinen Fingern und der Stupsnase keiner vorstellen, dass dieser Engel das Zeug dazu hat, die Nacht zum Tage zu machen. Bereits die ersten Nächte zu Hause waren der Horror und ich schwor mir sofort, dass dies unser einziges Kind bliebe.

Tagsüber war alles perfekt, füttern, wickeln und schlafen, genau wie es bei einem Baby sein soll, oder wie ich mittlerweile vermute das „Ich wiege meine Eltern in Sicherheit“- Programm. Abends das letzte Fläschchen und dann ab ins Bett. Das Bett war in diesem Fall ein Stubenwagen, der sich in unserem Schlafzimmer befand.  Wir legten die kleine Maus hin, sagten „Gute Nacht“ und verließen das Zimmer, die Melodie der Spieluhr im Ohr.  Alles lief gut für 20 Minuten – da ertönte zum ersten Mal die Sirene.

Ich möchte jetzt keinen detaillierten Bericht abgeben, aber nur so viel: Wir schleppten, wir fütterten, wir wickelten, wir probierten den Maxi Cosi, das Kinderbett und auch den Kinderwagen, wir versuchten es mit Dunkelheit, mit Licht, wir sangen, wir summten und – Wir verzweifelten!

Natürlich schlief sie zwischendurch auf dem Arm ein und wir legten sie dann vorsichtig in den Stubenwagen und dachten jedes Mal, dass sie jetzt schlafen wird. Aber nichts da, sobald wir sie abgelegt hatten, wurde ein für uns unhörbarer Countdown runtergezählt.

3,2,1 … das nächste Oneway-Ticket nach Hawaii ist meins!

Und dabei hielten wir uns doch an alle Regeln

Babyphone

Avent Babyphone

Weshalb die eigene Verzweiflung immer größer wird ist ja auch die Tatsache, dass man doch schon alles so macht, wie man es machen soll. Die Temperatur im Zimmer entsprach genau den empfohlenen 18 Grad, da Babys keine Überwärmung mögen. Zur zuverlässigen Überprüfung hatten wir uns extra das Babyphone Avent SCD 525 angeschafft, das auch die Zimmertemperatur übermittelt. Und natürlich hielten wir uns auch an alle Vorgaben den plötzlichen Kindstod betreffend und hatten nichts im Stubenwagen bis auf unser Baby, eine Matratze und einen Schlafsack. Es war wirklich zum Verzweifeln.

Man wird erfinderisch

Am Tage grübelte ich dann fortwährend warum sie auf dem Arm schläft, aber sofort aufwacht, wenn man sie hinlegt. Erst dachte ich mir, dass es vielleicht der Temperaturunterschied sein könnte, vom warmen Arm in den etwas kühleren Stubenwagen. Während sie auf dem Arm war, habe ich eine kleine Decke auf ihren Rücken gelegt, mit der ich sie dann auch in den Stubenwagen gelegt habe. Es dauerte zwar etwas länger bis sie erneut zu schreien begann, aber dafür war ich mit den Nerven runter, weil ich die ganze Zeit Angst hatte, sie könnte sich in der Decke verheddern und keine Luft bekommen. Also auch keine gute Lösung.

Dann kam mir die Idee, dass dieses absolut gerade Liegen, vielleicht den Ausschlag gibt, weil sie auf dem Arm ja auch eine leichte Schräglage hat. Also habe ich das Kopfende erhöht. War aber auch nicht zielführend, denn prompt rutschte sie in der kurzen Zeit in der sie schlief ans Fußende.

Letztendlich wollte nichts so wirklich helfen und wir waren auch schon fast so weit uns damit abzufinden, dass wir nun jeden Abend bis zu drei Stunden damit beschäftigt sein werden unsere kleine Maus davon zu überzeugen, dass Schlaf wirklich nichts Schlimmes ist.

Durchschlafen, durchschlafen und nochmal durchschlafen . . war das denn wirklich zuviel verlangt?

Bücher – Hilfe zur Selbsthilfe

Da ich ja zu Beginn den Vorsatz hatte „Super Mom 2008“ zu werden, war ich trotz der zahlreichen durchwachten Nächte und der plötzlich vorhandenen Augencremes in meinem Badezimmer nicht bereit jemanden um Rat zu fragen.

Also machte ich mich auf den Weg in meine Stamm-Buchhandlung, wo man mich aufgrund meiner Augenringe und meines neu erworbenen Schlabber-Looks eh nicht mehr erkannte und kaufte mir innerhalb von fünf Minuten das Buch „Jedes Kind kann schlafen lernen“.

Selig über die Aussicht, dass sich dieses Versprechen erfüllen könnte, eilte ich nach Hause und begann zu lesen. Leider war mir in der Buchhandlung nicht aufgefallen, dass man dieses Programm nur bei Kindern anwenden sollte die bereits 6 Monate alt sind. Unsere Maus war erst 3 Monate alt und ich stellte für mich ganz persönlich fest, dass ich doch noch nicht so verzweifelt war, mein Kind minutenlang einfach nur schreien zu lassen.

Nach einem ähnlichen Prinzip geht man beim sog. „Ferbern“ nach Dr. Ferber vor, wobei hier ein Kind ein Jahr alt sein sollte. Das Ferbern funktioniert so, dass man sein Baby nach dem Abendritual wach ins Bett legt und ohne weitere Gesten oder Erklärungen das Zimmer verläßt. Wenn der kleine Schatz zu schreien beginnt, darf man nur nach vorgebenen Zeiten (erst 3 Min. bis zu 30 Min.) reagieren. Trösten und beruhigen ist erlaubt, aber nicht das Hochnehmen.

Die Aussicht, dass ich ein Jahr nicht mehr schlafen sollte und meine Abende darin bestehen würden, bei meinem Kind Überzeugungsarbeit zu leisten, ließen mich dann über meinen Schatten springen.

Wer nicht fragt bleibt dumm oder Pucken für Anfänger

In vielen Städten und erfreulicherweise auch bei uns gibt es eine sog. „Mütterberatung“, eine Beratungsstelle der Stadt/Kommune, die Eltern mit Rat und Tat in Babyfragen zur Seite steht und das in aller Regel kostenlos. Nachdem ich dort eine etwas ältere Dame, mütterlichen Typs antraf und meinen gesamten, von Schlafmangel geprägten, Leidensweg geschildert hatte, sagte sie erst die tröstenden und dann die erlösenden Worte. Zuerst erklärte sie mir, dass es fast allen Eltern so geht und Kinder, die schnell alleine schlafen oder auch durchschlafen so selten sind, wie die Tatsache, dass man direkt nach der Geburt so aussieht wie Heidi Klum.

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Und dann stellte sie die entscheidende Frage: Haben Sie es schon mal mit Pucken versucht? Ich stellte nur die Gegenfrage: Kommt da nicht das Jugendamt? Nachdem sie diese Unwissenheit mit einem Schmunzeln quittiert hat, folgte die Erklärung. Manche Kinder tun sich nach der Geburt schwer auf die Enge, die sie im Mutterleib erfahren haben, zu verzichten. Die Welt um sie herum kommt ihnen unendlich groß vor. Bei manchen Kindern kommt dann noch hinzu, dass die Arme oder Beine im Schlaf mal unkontrolliert zucken und das Kleine dadurch dann wach wird. Durch das Pucken, also das Einwickeln des Babys entweder in ein Tuch oder in eine Decke oder das Verwenden eines Pucksacks wird die Enge im Mutterleib simuliert und viele Babys fühlen sich schlagartig wohler und geborgener.

Wenn man das Pucken richtig anwendet, gibt es keine Nachteile. Es gibt nur eine absolute Grundregel, die man einhalten sollte: Wenn das Baby das Pucken nicht toleriert, dann muss man es lassen!

Pucksack

Kiddopotamus, Pucksack

In unserem Fall machten uns zwei Produkte glücklich. Zum Schlafen verwendeten wir den Ganzkörperpucksack „SwaddleMe“ Kiddopotamus. Mit ca. 20,-€ ist er erfreulicherweise recht günstig, sodass man auch über die Anschaffung von zwei Exemplaren nachdenken kann, wenn der eine mal eine Wäsche nötig hat. Den SwaddleMe gibt es in sehr vielen Varianten und Ausführungen. Mein Rat lautet, die 100% Baumwoll- Variante zu nehmen. Synthetische Stoffe haben bei Babys nichts zu suchen.

Pucksack

Sterntaler, Pucksack

Für unterwegs, im Maxi Cosi, leistete der Pucksack „Hanno“ von Sterntaler uns sehr gute Dienste. Wobei hier nicht das Schlafen im Vordergrund stand, sondern die Tatsache, dass die kleine Maus warm verpackt war. Der Pucksack wird über die Hose bis hoch zur Taille gezogen. Er verfügt über eine entsprechende Öffnung für den Gurtverschluss des Maxi Cosi. Der Vorteil ist, dass selbst wenn die kleinen Beine strampeln, das Baby warm „zugedeckt“ bleibt, aber das ständige darauf achten, ob die Decke nicht aus dem Maxi Cosi fällt, entfällt. Einfach perfekt und mit ca. 22,-€ ebenfalls preisgünstig. Natürlich gibt es den Pucksack nicht nur im Design „Hanno“.

Der absolute Kracher: Die Federwiege von Nonomo

Nonomo Federwiege

Nonomo Federwiege


Leider kannte ich dieses tolle Wunderwerk noch nicht, als unsere Tochter klein war …

Die Nonomo Federwiege hat quasi ein Schlafgarantie mit im Gepäck. Ähnlich wie beim Pucken, simuliert das gemütliche Tuch der Wiege, die Enge wie im Mutterleib und spendet Deinem Sonnenschein Geborgenheit. Ob im Wohn-, Schlaf- oder Kinderzimmer, sie kann sowohl an der Decke als auch an einem Türrahmen befestigt werden.
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Manchmal hat auch die (Ur-) Oma unrecht

Die gute Fee bei der Mütterberatung riet aber auch noch von einer ganz anderen Sache ab, die ich unbedingt erwähnen möchte, weil sie mir auch begegnet ist. Viele Uromas und Omas verstehen dieses ganze Trara ums Schlafen nicht und sind sehr schnell mit dem Rat bei der Hand, der letzten Milch vor dem Schlafengehen einfach 1-2 Löffel mehr Milchpulver beizumengen.

Tja, wer kennt das nicht, üppig gefuttert und danach am liebsten ein Schläfchen. Tatsächlich kann es funktionieren, aber man sollte unbedingt die Finger davon lassen! Die heutigen, sehr modernen Milchpulver sind genau auf das Alter und die erforderlichen Nährstoffe und Vitamine ausgelegt und sind nicht mit den Pülverchen von früher zu vergleichen. Eine Überdosierung kann nicht nur sehr schwere Bauchschmerzen nach sich ziehen oder auch dazu beitragen, dass sich die ersten „Fresszellen“ bilden. Dadurch nimmt ein Baby schneller zu und wird auch später damit Probleme haben.

Und mal ehrlich, auch wenn niemand zwingend eine Figur wie eine Elfe haben muss, so will aber doch auch keiner Dumbo den Elefanten, oder?

Ich habe diese Problematik auch mit unserem Kinderarzt diskutiert und er stimmte nicht nur der Dame von der Mütterberatung zu, sondern er ging noch einen Schritt weiter. Er erklärte mir, dass die Mahlzeit vor dem Schlafengehen nichts mit dem Ein- oder Durchschlafen zu tun hat, sondern schlicht und einfach mit der Hirnreife. Es gibt ein Hormon „Melatonin“, das wie ein körpereigenes Schlafmittel funktioniert und den Tag-Nacht Rhythmus reguliert. Und das dauert bei manchen Kindern länger und bei anderen halt nicht. Außerdem ist es auch so, dass Säuglinge unter 6 Monaten, die mit solchen Tricks zum Durchschlafen gebracht werden, einem höheren Risiko am plötzlichen Kindstod zu sterben, unterliegen.

Warum sind wir da nicht draufgekommen?

Viel beruhigter machte ich mich nach dem Besuch bei der Mütterberatung auf den Weg in den nächsten Babyladen und ließ mich dann in Sachen Pucken beraten. Am Abend fand das neu gewonnene Wissen sofort Anwendung und es war einfach unglaublich, denn unsere Kleine fühlte sich sichtbar wohl. Natürlich war noch nicht am gleichen Abend alles perfekt, aber in den nächsten Tagen wurde das ganze Thema „Einschlafen“ viel, viel besser und irgendwann war sogar durchschlafen angesagt.

Hilfreiche Alternative

Unsere Kleine liebt noch heute Ihre Spieluhr und nach fast vier Jahren funktioniert sie tatsächlich noch und die Melodie hat uns noch nicht dazu bewogen einen „Drei-Punkte-Wurf“ aus dem Fenster mit ihr zu üben. Wenn es aber Probleme beim Einschlafen gibt, zum Beispiel weil der Tag recht turbulent war und sie nicht so recht in den Schlaf finden konnte, so gibt es noch eine ganz tolle Alternative in Form einer Doppel-CD: Klassik für Babys. Wer jetzt die Augen rollt bei dem Gedanken an klassische Musik: Bitte weiterlesen, es lohnt sich.

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Klassik für Babys

Diese Doppel-CD besteht aus einer CD mit dem Titel „Mond“. Es handelt sich um eine Auswahl aus ruhigen klassischen Titeln, die sich tatsächlich beruhigend aufs Baby auswirken und beim Einschlafen helfen. Und für alle Mathematik-Nullen: Klassische Musik soll bei der Entwicklung des mathematischen Verständnisses helfen. Wer meine Abitur Note im Fach Mathematik kennt, weiß, warum das bei mir schon Grund genug für den Kauf dieser CD war.
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Die zweite CD trägt den Titel „Sonne„. Diese Titel sind „flotter unterwegs“ und helfen den Zwergen, die morgens noch etwas träge sind und sich noch nicht so schnell mit dem neuen Tag anfreunden können. Wirkt sich auch gut auf übernächtigte Mütter und Väter aus.

Es ist nicht immer das Schlafen allein

Manchmal hat man das Gefühl, dass sich der kleine Racker anders verhält als sonst und dies kann auch den Ausschlag dafür geben, dass das Einschlafen anders funktioniert als an anderen Tagen. Mein Mann und ich sind in Sachen Toleranz ein wenig wie der „gute Cop“(nämlich mein Mann) und der „böse Cop“ (tja, wer bleibt noch über für diese Rolle?). Wenn einmal alles gut läuft, wie zum Beispiel das Einschlafen dann gebe ich zu, dass ich überhaupt nicht damit klar komme, wenn sich plötzlich Rückschritte einschleichen und dann neige ich auch dazu ungerecht zu sein.

Eines Abends, als ich mich dann tatsächlich darüber ärgerte, dass die kleine Maus plötzlich nicht mehr einschlafen will, präsentierte mein Mann mir mit den sehr deutlichen Worten „Lies das!“ eine Bettlektüre.

Er war der Meinung, dass ich eine große Dosis „Verständnis und Toleranz“ nötig hätte und versprach sie sich von dem Buch „Oje, ich wachse“. Man soll Männer ja nie loben, wenn sie dabei sind, deshalb tue ich es hier. Dieses Buch war für mich und damit auch für meine Tochter ein Geniestreich. Ich hatte endlich die „Gebrauchsanweisung fürs Kind“. In unserem Fall machte unsere Kleine jeden im Buch beschriebenen Entwicklungssprung mit, nur mit einer Woche Verzögerung. Ich war viel beruhigter, weil ich Veränderungen quasi erwarten und somit auch viel besser damit umgehen konnte.

Hinterher ist man immer schlauer

Das Leben mit Baby ist ein bißchen wie Sudoku: Man versucht alle möglichen Zahlenkombinationen und manchmal merkt man erst ein ganzes Stück später, dass doch eine Zahl falsch ist und man geht wieder zur letzten richtigen Zahl zurück und versucht es erneut. Und dann gibt es noch die Seligen, die das leichte Sudoku erwischt haben; aber so viele gibt es davon auch nicht.

Tatsächlich, und das ist meine ganz persönliche Erfahrung, muss man sich zwingen relaxed zu bleiben und nicht versuchen, etwas erzwingen zu wollen. Besonders beim Thema Schlaf merkt ein Baby schon, ob man es mit innerer Ruhe durch die Wohnung trägt, oder ob man eine Faust in der Tasche macht, wenn man denn eine Hand frei hätte.

Badezusatz

Weleda, Badezusatz

Und wenn es mal nicht klappt mit dem ruhig bleiben, dann ab mit dem Zwerg zum Papa und ab in die Badewanne, ein Entspannungsbad kann Wunder wirken.

Lacht und habt Spaß, es kommen auch wieder Zeiten mit mehr Schlaf!
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Baby Tagebuch

Haba, Baby- Tagebuch

Damit Du hinter her auch noch weißt, ob die Zeit bis zum Duchschlafen oder andere Entwicklungen Deines Babys ein Horror waren, oder nicht, kannst Du wunderbar in einem entsprechenden Tagebuch festhalten. Eine Anregung von mir: Bewahre das Tagebuch gut auf, denn es kann ein tolles Geschenk zum 18. Geburtstag sein.