Die beliebtesten Babynamen und die Qual der Wahl für werdende Eltern

Katharina

Seid Ihr gerade auf der Suche nach dem Vornamen für Euer Baby? Und habt gemerkt, dass die Entscheidung gar nicht so einfach fällt? Wir haben ein paar Tipps rund um die gemeinsame Wahl eines Babynamens für Euch gesammelt.

Eltern zu werden ist immer mit einer großen Verantwortung verbunden. Diese spüren Paare meist schon während der Schwangerschaft, wenn es darum geht, den passenden Namen für das neue Familienmitglied zu finden. Schließlich bleibt so ein Vorname in der Regel ein Leben lang. Man will sich einfach nicht falsch entscheiden und grübelt: Wird der Name auch wirklich zu unserem Kind passen? Wird es wegen seines Vornamens in Zukunft womöglich Probleme bekommen können? Ist dieser oder jener Name nicht zu langweilig oder doch zu außergewöhnlich? Und last but not least: Wird er unserem Kind später auch selbst gefallen? Fragen über Fragen, die sich Eltern auf dem Weg zum idealen Babynamen stellen.

Gemeinsam entscheiden

Den Wenigsten bleibt ein gemeinsames Hin- und Herüberlegen bei der Wahl des Babynamens völlig erspart. Denn selbst wenn einer der Partner schon lange einen klaren Favoriten hatte, muss das noch lange nicht bedeuten, dass der andere diesen genauso gut findet. Doch was tun, wenn man sich einfach nicht einig wird? Denn eines fest steht: Der Babyname muss beiden Elternteilen gefallen. Sie wird ihn vielleicht ein klein bisschen mehr mögen als er, oder eben andersherum. Aber einverstanden und glücklich dürfen und sollen beide mit der endgültigen Wahl sein. Gemeinsames Kind, gemeinsame Entscheidung – klingt doch eigentlich richtig, oder?

Gespräche und Kompromisse

krHXbPIdzhgWMsR6Q3jkmMC4Y1hkCcYib0oYNwtiw3U,-RSq8AjJKc529v_agWkfCKZrPanIyI49a7o5S4VasUEDamit das klappt, müssen beide Partner eine gewisse Kompromissbereitschaft mitbringen (Und keine Sorge: Das wird nicht das letzte Mal sein, dass Ihr als Eltern Eurem Kind zuliebe Kompromisse eingehen werdet!)
Manchmal muss man auch den Babynamen loslassen können, der einem doch eigentlich so gut gefallen hat. Das ist im ersten Moment vielleicht traurig und schade. Aber es lohnt sich weiterzusuchen. Bleibt einfach immer weiter im Gespräch über Namen, die Euch gerade einfallen und die Ihr schön findet. Fragt nach, warum Eurem Partner dieser oder jener Name gefällt oder eben auch nicht gefällt. So entwickelt Ihr ein Gespür für den Geschmack des anderen. Manchmal ist es für eine bessere Übersicht auch hilfreich, Listen mit Euren jeweiligen Lieblingsnamen zu schreiben und anschließend miteinander zu vergleichen. Wenn Ihr mögt, erkundigt Euch auch bei Freunden und Familie nach ihren Vorschlägen, recherchiert in Vornamenbüchern und im Internet. Und macht auch mal eine Pause, wenn Euch das ganze Gesuche schon auf die Nerven geht.

Harmonie zwischen dem Vor- und Nachnamen

Auch wenn Namen – so wie ziemlich alles andere auch – Geschmackssache sind, gibt es doch einen Punkt, der aus ganz objektiven Gründen bei der Wahl des Babynamens beachtet werden sollte: Vor- und Nachname eines Menschen gehören einfach zusammen, doch nicht alle passen auch wirklich zusammen. Wie wäre es zum Beispiel mit Anna Aretz, Christian Nadelhofer oder Dennis Simmer? Auf den ersten Blick gar nicht so schlecht. Aber wenn man den kompletten Namen einmal laut ausspricht fällt einem auf, dass man dabei ziemlich schnell ins Stolpern geraten kann. Endet der Vorname mit dem gleichen Buchstaben, mit dem der Nachname beginnt, lassen eine undeutliche Aussprache oder Versprecher nicht lange auf sich warten.

Dos and Don’ts

EK1-_UxRis4pqxXa58W_dkgxEluhg8KvoFItZaouMZkAuch wenn der Vorname recht exotisch klingt, der Nachname hingegen typisch deutsch oder andersherum, führt das bei der eigenen Vorstellung beim Gegenüber meist mindestens zu einem Schmunzeln. Davon können ein Zeki Müller oder eine Destiny Hope Schneider ein Liedchen singen. Ebenfalls zurecht unschön ist, wenn Vorname und Nachname sich plötzlich reimen. Wie bei Reiner Schreiner oder Anne Kanne. Allzu ähnlich ist auch schwierig, siehe Peter Peters. Ein absolutes No-Go sind für alle Eltern hoffentlich kuriose Wortspiele aus Vor- und Nachname. Die wenigsten Menschen werden es vermutlich genießen Axel Schweiss, Rosa Fleisch oder auch Ali Baba zu heißen.  Lasst also bei all den Gedanken um den perfekten Babynamen nie den Nachnamen außer Acht.

Positive Assoziationen

B0TOzvSu9Ek_XMjrpw18N7_PHN51XZ5czs8aRGMt03MDir kommt das bestimmt bekannt vor: Man hört nur einen Namen und denkt sofort an eine bestimmte Person. Sei es nun ein Prominenter, eine Roman- oder Filmfigur, oder auch eine reale Person, mit der Du schonmal Bekanntschaft gemacht hast. Dann denkt Dein Partner zum Beispiel beim Namen Sophie sofort an seine alte Lieblingslehrerin aus der Grundschule von damals. Du hingegen denkst an die Oberzicke Sophie, die ein paar Jahre nebenan wohnte, und die Du so gar nicht leiden konntest. Dass wir zu Vornamen quasi in Sekundenschnelle positive oder negative Assoziationen haben, ist völlig normal. Natürlich kann sich das ändern, wenn zum Beispiel Deine beste Freundin plötzlich ein zuckersüßes Baby bekommt, in das Du sofort vernarrt bist. Und das, obwohl es trotz Deines Abratens doch eine Sophie geworden ist. Trotzdem ist es nicht schlecht, bei der eigenen Wahl eines passenden Babynamens die negativen Assoziationen des Partners zu einem bestimmten Namen zu respektieren, auch wenn man es selbst nicht unbedingt nachfühlen kann. Viele entwickeln übrigens auch ein gutes Gefühl zu einem Babynamen, wenn sie wissen, dass dieser Name eine schöne Bedeutung hat. Darüber kannst Du Dich zum Beispiel in ,,Das große Buch der 10.000 Vornamen“ schlau machen.

Beliebte Babynamen 2015

Soll der Vorname für Euer Kind ein beliebter Klassiker oder doch ein ausgefallener, womöglich sogar einzigartiger Name sein? Erscheint Euch als Eltern Letzteres als besonders interessant, erfährst Du in unserem Artikel ,,Außergewöhnliche Namen für die Kleinsten? – Der aktuelle Retrotrend“ mehr über Vornamen, die zunächst vielleicht eher an die Generation unserer Urgroßeltern erinnern, aber dennoch wieder absolut modern geworden sind.  Solltet Ihr lieber auf den Faktor Beliebtheit setzen wollen, dann lohnt sich ein Blick auf die Top 10 der beliebtesten Vornamen des Jahres 2015 für Mädchen und Jungen. Und wenn Ihr Euch gerne noch beide Optionen offen halten wollt, bietet Euch das Buch ,,Vornamen von beliebt bis ausgefallen“ eine bunt gemischte Übersicht.

namenstabelleQuelle: www.beliebte-vornamen.de

Die Suche hat ein Ende

Auch wenn wir hier ein paar nützliche Tipps für Euch gesammelt haben. Die Entscheidung liegt natürlich ganz bei Euch als werdenden Eltern. Ihr habt das Vorrecht den Namen Eures Kindes zu bestimmen. Und der muss im Endeffekt eigentlich auch nur Euch gefallen. Nicht den zukünftigen Großeltern, dem Rest der Familie, Euren Freunden oder den Nachbarn. Denn allen kann und muss man es sowieso nicht recht machen. Die einzige Person, die hier neben Dir selbst das Recht zum Entscheiden hat, ist Dein Partner. Und falls Ihr Euch nicht sofort einigen könnt, ist das kein Grund zum Verzweifeln. Mit ein wenig Geduld, Kompromissbereitschaft und offenen Gesprächen werdet Ihr Eurem Ziel immer näher kommen und ganz bald einen passenden Babynamen für Euren kleinen Liebling finden. Beim idealen Babynamen werdet Ihr Euch beide darauf freuen, Euren kleinen Schatz zum ersten Mal beim Namen zu nennen. Das ist schon während der Schwangerschaft und besonders nach der Geburt ein einmaliges und wunderschönes Gefühl, das ihr als Paar teilt.