Ein kleines blaues Heft mit kryptischem Inhalt: Der Mutterpass! – Lerne Ihn Seite für Seite kennen.

Natalie Bolte

Frauenärzte schmunzeln oft, weil vielen Frauen der positive Schwangerschaftstest nicht ausreicht, um sich als wirkliche Schwangere zu fühlen. Der Mutterpass ist heiß begehrt und viele Schwangere fiebern dem Zeitpunkt, wo sie ihn erhalten, regelrecht entgegen. Aber was steht da eigentlich drin?

 

Pregnant Woman Reading Information Booklet At HomeInformationen im Vorfeld

Bevor Du Dich mit dem Inhalt beschäftigst, solltest Du wissen, dass der MutterPASS genau als solcher zu verstehen ist. Man kann Ihn mit seinem Personalausweis vergleichen, zumindest in der Hinsicht, dass man ihn als Schwangere immer bei sich tragen sollte!

Der Grund dafür ist so simpel, wie naheliegend: Aus Sicherheit für Mutter und Kind.

Ob auf der Arbeit oder beim Einkaufen, einer plötzlichen Ohnmacht ist der Ort und die Zeit völlig egal. Wenn dann (hoffentlich) von Umstehenden ein Arzt gerufen wird und dieser dann den Mutterpass findet, kann er bei seiner Behandlung die Schwangerschaft berücksichtigen und sich auch um das Ungeborene kümmern.

Daher bitte den Mutterpass nicht zu Hause hüten, sondern zu seinem ständigen Begleiter machen. Also auch beim Wechsel der Handtasche nicht vergessen, dass der Mutterpass mit umziehen muss. Es soll bei Frauen ja schon mal vorkommen, dass sie mehrere Taschen besitzen :).

Im Mutterpass wird die gesamte Schwangerschaft dokumentiert. Sämtliche Vorsorgeuntersuchungen finden dort ein Plätzchen. Alle Messungen und auch die Entwicklung des Gewichts und  die Blutuntersuchungen werden dort vermerkt.

Lies weiter und Dir werden auf den folgenden Seiten die kryptischen Eintragungen im Mutterpass viel verständlicher.

 

 

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Serologische Untersuchungen

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Auf den Seiten 2 & 3 werden die Ergebnisse der Blutuntersuchungen der Mutter vermerkt. Als Serum wird das Blut bezeichnet, ohne seine festen Bestandteile.

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Blutgruppenzugehörigkeit

Viele Frauen erfahren hier zum ersten Mal, welche ihre Blutgruppe ist. Insgesamt gibt es vier Blutgruppen: A, B, AB und 0. Erforderlich ist die Bestimmung der Blutgruppe, wenn es während der Schwangerschaft oder unter der Geburt zu einer Blutübertragung kommt.  Zusätzlich kann über die Blutgruppe die Vaterschaft ermittelt werden.

Antikörper- Suchtest

Antikörper werden auch Immunglobuline genannt. Es handelt sich hierbei um Eiweiße, die in der Blutbahn zirkulieren. Ihre Aufgabe ist es, eindringende Bakterien und Gifte unschädlich zu machen.

Dieser Test wird in der Schwangerschaft zwei Mal vorgenommen, um die Anti-D- Antikörper zu ermitteln.

Mütter mit einer Blutgruppe mit dem Rhesusfaktor- negativ müssen sich diesem Test mehrmals unterziehen. Hintergrund ist, dass das Blut der Mutter keine Antikörper gegen das Blut des Kindes bilden darf. Haben sich bis zur 28.-30. Schwangerschaftswoche keine Antikörper gebildet, erfolgt eine sog. Anti- D- Prophylaxe, die der Mutter per Spritzen verabreicht wird.

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Röteln- HAH- Test

Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich der unaussprechliche und wenig verständliche Röteln- Hämagglutinationshemmungstest. Verständlich ausgedrückt bedeutet dies, dass geprüft wird, ob die Mutter über Antikörper gegen das Rötelnvirus hat.

Grundsätzlich handelt es sich bei Röteln um keine schwerwiegende Erkrankung. Jedoch ist eine Infektion innerhalb der ersten vier Schwangerschaftsmonate durchaus eine Gefahr für das Ungeborene, da Röteln zu schwerwiegenden Schädigungen beim Kind führen können.

Wer bereits vor der Schwangerschaft gegen Röteln geimpft wurde, oder sich infiziert hatte, ist immun und muss sich keine Sorgen machen. Auf den das nicht zutrifft, der sollte den Kontakt zu Erkrankten meiden. Wer fürchtet sich angesteckt zu haben, sollte schnellstmöglich Kontakt zu seinem Arzt aufnehmen.

Nachweis von Chlamydia trachomatis- Antigen aus Zervix

Chlamydien sind die häufigsten Verusacher von Entzündungen des Gebährmutterhalses (Zervix). Betroffen können zusätzlich auch die Eierstöcke sein. Neben einer sehr schmerzhaften Erkrankung gibt es auch eine Variante, die völlig unbemerkt abläuft. Chlamydien können einen vorzeitigen Blasensprung verursachen und das Kleine während der Geburt infizieren. In Gefahr befinden sich besonders die Augen des Babys, so dass es unerlässlich ist, Chlamydien rechtzeitig aufzuspüren und noch während der Schwangerschaft zu behandeln.

Luessuchreaktion (LSR)

Lues ist der medizinische Fachbegriff für Syphilis. Bei der Syphilis handelt es sich um eine sexuell übertragbare Erkrankung und kann zu schweren Schädigungen beim Ungeborenen führen. Sollte sich eine Infektion bestätigen, so muss eine entsprechende Therapie noch während der Schwangerschaft stattfinden.

Im Mutterpass wird allerdings nur vermerkt, dass dieser Test stattgefunden hat. Das Ergbnis wird nicht dokumentiert, sondern der Mutter lediglich mitgeteilt.

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Sicherheit von Anfang an!

Schon ab den ersten Schwangerschaftswochen macht ein solcher Gurt beim Autofahren Sinn. Er schützt das Neugeborene und vermindert das Risiko von Fehlgeburten.

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HBs- Antigen

Sehr wichtig ist auch die Überprüfung, ob die Mutter mit Hepatitis- B- Viren infiziert ist. Hepatitis kann schleichend und symptomarm ablaufen, so dass man mit einer entsprechenden Blutuntersuchung auf Nummer sicher gehen sollte.

Hepatitis ist eine Entzündung der Leber, die durch Viren, Alkohol, Medikamente oder Gifte hervorgerufen werden kann.

Sollte eine Infektion vorliegen, kann durch eine Impfung des Neugeborenen eine Ansteckung mit einer 90 prozentigen Wahrscheinlichkeit vermieden werden.

Angaben zu vorangegangenen Schwangerschaften

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Informationen zu vorangegangenen Schwangerschaften machen es dem behandelnden Arzt leichter, Risiken einzuschätzen.

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Der Ausgang der Schwangerschaften und die Art der Geburten geben dem Arzt Aufschluss darüber, worauf bei der aktuellen Schwangerschaft zu achten ist.

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Vorsorge ist besser als Nachsorge!

Tägliche Pflege mit einem Öl gegen Schwangerschaftsstreifen tut Mutter und Kind gut.

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Der Ausgang der Schwangerschaften:

  • Spontangeburt
  • Sectio (Geburt durch Kaiserschnitt)
  • vaginale Operation (Geburt mit Saugglocke und/ oder Zange)
  • Abort (Fehlgeburt)
  • Abruptio (Abtreibung)
  • EU (Extrauterinschwangerschaft = Der Keim entwickelte sich außerhalb der Gebärmutter)

weitere wichtige Aspekte:

  • Schwangerschaftsdauer in Wochen
  • Geburtsverlauf
  • Komplikationen
  • Kindsgewicht
  • Geschlecht

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Anamnese / Erste Vorsorgeuntersuchung

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Die Erhebung der Krankengeschichte der werdenden Mutter macht es ebenfalls möglich Risiken einschätzen zu können.

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Anamnese und allgemeine Befunde

Hier muss die werdende Mutter 26 persönliche Fragen beantworten. Fragen zu familiären Vorerkrankungen, Allergien, Gewicht oder Alter der Schwangeren sind genauso zu beantworten, wie frühere Schwangerschaften oder auch Besonderheiten, die vorliegen. Unter Besonderheiten zählen z. B. Migräne oder Migräne mit Aura. Quasi alles, was durch die restlichen Fragen nicht abgedeckt ist.

Einschätzung, ob eine Risikoschwangerschaft vorliegt

Wichtig ist, dass Schwangere bei denen der Arzt eine Risikoschwangerschaft diagnostiziert nicht in Panik verfallen müssen. Risikoschwangerschaften müssen nicht schwieriger sein, als nicht- Risikoschwangerschaften. Es sind lediglich Aspekte aufgetreten, die eine intensivere Betreuung erforderlich machen.

Beispiele:

  • Schwangere, die als adipös eingestuft wurden, also mit mehr als 20% über ihrem Normalgewicht liegen. Wenn die Schwangere hieraus keine Bechwerden ableiten kann, muss man sich keine Sorgen machen.
  • Schwangere unter 18 Jahre brauchen mehr Zuwendung.
  • Schwangere mit einem Alter von über 35 Jahre müssen ebenfalls intensiver betreut werden, da die Häufigkeit von Chromosomenstörungen höher ist.
  • Eine vorherige Sterilitätsbehandlung, also wegen Unfruchtbarkeit, macht ebenfalls eine intensivere Betreuung notwendig.
  • Frauen die ihre Kinder im Abstand von unter einem Jahr bekommen leiden oft unter Stress, der sich negativ auf die Schwangerschaft auswirken kann. Hierauf geht der Arzt ebenfalls ein.
  • Allergien der Mutter können die Schwangerschaft ebenfalls negativ beeinflussen, hierauf muss der Arzt achten.

Terminbestimmung

Der Terminbestimmung fiebern viele Schwangere entgegen. Wobei die meisten bereits vor dem ersten Termin beim Frauenarzt diese Terminbestimmung selbst im Internet vorgenommen haben. Wichtig zu wissen ist der erste Tag der letzten Periode und die Dauer des Zyklus. In den ersten drei Monaten kann der Termin allerdings aufgrund der Ergebnisse des Ultraschalls auch korrigiert werden. Nur etwa 4% der Kinder kommen tats. am errechneten Termin. Die meisten Kinder werden innerhalb von 10 Tagen nach dem errechneten Entbindungstermin geboren.

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Weißt Du noch?

Diese Frage wird man sich nach einer Schwangerschaft sehr oft stellen und feststellen, wie viel man eigentlich vergessen hat. Beuge vor und erfreue Dich an und mit diesem Schwangerschaftstagebuch.

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Besondere Befunde im Schwangerschaftsverlauf und Beratung

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Hier handelt es sich um den zweiten Risikokatalog der auf Beschwerden während der Schwangerschaft eingeht. Zusätzlich erfolgt eine gesonderte Beratung der werdenden Mutter.

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Im Folgenden erfolgt eine Auflistung der Risiken, die eine erhöhte Aufmerksamkeit des behandelnden Arztes zur Folge haben. Da es sich um eine sehr lange Auflistung handelt, werden die selbsterklärenden Begriffe von den weniger verständlichen getrennt.

selbsterklärend:

Besondere psychische Belastung, besondere soziale Belastung, Blutungen vor der 28. SSW, Blutungen nach der 28. SSW, Mehrlingsschwangerschaft, Terminunklarheit, vorzeitige Wehentätigkeit, Harnwegsinfekt

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dauerhafte Einnahme von Medikamenten; Arzt muss Nutzen- Risiko- Abwägung vornehmen

Hypertonie

Blutdruck über 140/90

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Abusus

Mißbrauch (Alkohol, Drogen, Medikamente, Tabak)

Eiweißausscheidung 1% oder mehrHausboot Kann ein Hinweis auf Schwangerschaftsdiabetes sein

Placenta praevia

vorgelagerte Placenta, versperrter Geburtsweg

 

Mittelgradige – schwere Ödeme Hausboot Wassereinlagerung

Hydramnion

Deutlich mehr Fruchtwasser vorhanden

 

 Hypotonie

Blutdruck unter der definierten Normgrenze

Oligohydamnie

zu geringe Menge Fruchtwasser

 

Gestationsdiabetes

Schwangerschaftsdiabetes

Placenta Insuffizienz

mangelnde Funktion

des Mutterkuchens

 

Einstellungsanomalie

unnatürliche Lage des kindlichen Kopfes

Isthmozervikale Insuffizienz

verkürzter Gebärmutterhals

Risiko aus anderen serologischen Tests

Ergebnisse aus Blutuntersuchungen, die Einfluss auf die Schwangerschaft nehmen.

Anämie

Blutarmut, Blutmangel

 

Andere Besonderheiten:

Hier kann der Arzt andere Auffälligkeiten eintragen.

Indirekter Coombstest positivHausboo Im Blut der Mutter befinden sich Antikörper gegen das Blut des Kindes.

 

Neben der medizinischen Betreuung sollte der Arzt auch eine Beratung vornehmen. Hier kommt es darauf an, der Schwangeren Hilfe an die Hand zu geben, wie sie sich am besten auf die Schwangerschaft einstellt und wie sie mit eventuellen Risikofaktoren umgehen kann.

Die folgenden Punkte sollten Teil der Beratung durch den Arzt sein:

  • Ernährung, Medikamente, Genußmittel
  • Tätigkeit/ Beruf, Sport, Reisen
  • Risikoberatung
  • Geburtsvorbereitung, Schwangerschaftsgymnastik
  • Krebsfrüherkennungsuntersuchung

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Du bist, was Du ißt!

… und Dein Kind auch! Wer bisher vielleicht nicht so auf seine Ernährung geachtet hat, sollte dies in der Schwangerschaft auf jeden Fall tun. Das Ungeborene ißt mit und braucht viel Gutes.

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Gravidogramm

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Regelmäßige Vorsorguntersuchungen in einem Abstand von vier Wochen sind unerläßlich. Ab der 32. SSW verkürzt sich der Turnus auf zwei Wochen.

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Die Dokumentation der Untersuchungsergebnisse ist nicht nur für den behandelnden Arzt immens wichtig. Als Schwangere kann man sehr schnell in die Situation kommen, dass auch ein anderer Arzt diese Informationen benötigt. Ob während eines Urlaubs oder auch wegen eines Notfalls kann es passieren, dass ein weiterer Arzt ins Bild gesetzt werden muss. Die Ergebnisse von Mutter und Kind werden in das Gravidogramm eingetragen.

Viele Ergebniss auf einen Blick:

Die ersten drei Spalten (Datum, SSW, Korrektur d. SSW)
  • Vermerkt wird das Datum der Untersuchung
  • Vermerkt wird die SSW
  • Ergibt sich durch die Ultraschalluntersuchung ein Hinweis auf eine andere SSW, wird diese korrigiert
Fundusstand 
  • Durch Ertasten kann die Lage des oberen Gebärmutterrandes festgestellt werden. Dieser fühlt sich an wie eine Muskelschicht.
Kindslage 
  • Die Lage des Kindes ist grundsätzlich erst gegen Ende der Schwangerschaft von Interesse
  • Circa vier Wochen vor dem Geburtstermin nimmt das Kleine seine endgültige Lage ein
  • Bei den letzten Untersuchungsterminen ergänzt der Gynäkologe dann seine Angaben um die Lage des Kindes (SL = Schädellage, BEL = Becken- Endlage oder Steißlage, QL = Querlage, S = Seitenlage)
Herztöne 
  • Die Herzaktivität des Kindes ist gegen Ende der siebten/ Anfang der achten Woche auf dem Ultraschall zu sehen
  • Der Puls des Kindes ist doppelt so hoch wie der eines Erwachsenen: 120 – 140 Schläge
  • Die Höhe des Pulsschlages ist für den Arzt ein wichtiges Indiz dafür, dass das Ungeborene auf dem richtigen Weg ins Leben ist
Kindsbewegungen 
  • Schwangere, die das erste Kind erwarten spüren zwischen der 18. und 20. SSW die ersten Kindsbewegungen.
  • Mütter, die ein weiteres Kind erwarten, können bereits in der 16. SSW die ersten Bewegungen ausmachen.
  • Die ersten Kindsbewegungen können dem Arzt einen weiteren Hinweis auf den Entbindungstermin geben.
  • Kindsbewegungen sind ein Zeichen dafür, dass es dem Baby gut geht.
Ödeme 
  • Bei Ödemen spricht man von Wassereinlagerungen
  • Viele Schwangere plagen sich mit ihnen gegen Ende der Schwangerschaft
  • Meist verschwinden sie mit der Geburt, da mit dieser viel Flüssigkeit aus dem Körper geschwemmt wird
  • Problematisch und dann auch behandlungsbedürftig werden Ödeme dann, wenn der Blutdruck steigt und gleichzeitig Eiweiß im Urin aufgefunden wird.
Varikosis 
  • Während einer Schwangerschaft können diese verstärkt auftreten, da die Venen in den Beinen viel mehr Blut zurück pumpen müssen, als vorher
  • Ein vermehrtes Spannungsgefühl in den Beinen, bis hin zu den Schmalippen kann auf Krampfadern hinweisen
  • Vermehrte Entlastung der Beine kann hier wohltuend sein. Trotzdem sollte man Rücksprache mit dem behandelnden Arzt halten, da auch Stützstrümpfe eine gute Therapie sein können
Gewicht 
  • Die Entwicklung des Gewichts der Mutter wird ebenfalls im Auge behalten
  • In der Regel verändert sich das Gewicht bis zur 16. SSW kaum
  • Zunahmen zwischen 12 und 15 Kg gelten als normal
  • Extreme Zunahmen können die Versorgung des Kindes beeinträchtigen
RR (Blutdruck nach Riva-Rocci) 
  • Durch die regelmäßige Messung des Blutdrucks kann man Rückschlüsse darauf ziehen, ob der Herzmuskel stark genug pumpt, um das Herz von Mutter & Kind in Schwung zu halten
  • Von einem niedrigen Blutdruck spricht man bei 100/70, wobei ein Blutdruck von 140/90 als hoch eingestuft wird
  • Zur Beurteilung des Blutdrucks muss der Arzt aber auch vorherige Werte in Betracht ziehen, da der Blutdruck im zweiten Schwangerschaftsdrittel in der Regel ein wenig sinkt
  • Ein Blutdruck der erst im Laufe der Schwangerschaft steigt kann ein Indiz für eine Gestose (früher „Schwangerschaftsvergiftung“) sein
Hb (Eryl) 
  • Bei dieser Untersuchung gilt es festzustellen, ob eine Blutarmut (Anämie) vorliegt.
  • Blutarmut bedeutet nicht, dass zu wenig Blut vorhanden ist, sondern dass der Blutfarbstoff (Hämoglobin) zu gering ist
  • Dieser Stoff hat die Aufgabe in den Lungen Sauerstoff aufzunehmen und diesen dann in jede Zelle des Körpers zu transportieren. Auch in die Zellen des Kindes
  • Damit der Körper in der Lage ist Hämoglobin herzustellen benötigt er Eisen
  • Der Eisenhaushalt ist schon unter normalen Umständen schwierig im Griff zu behalten und dies wird in der Schwangerschaft noch etwas schwieriger
  • Durch eine entsprechende Ernährung kann man den Eisenhaushalt positiv beeinflussen. Rote Gemüsesäfte und Früchte enthalten sehr viel Eisen
  • In manchen Fällen verschreibt der Arzt auch Eisentabletten
Sediment (Eiweiß, Zucker, Nitrit, Blut) 
  • Bei jedem Vorsorgetermin wird der Urin auf die nebenstehenden Stoffe hin untersucht
  • Benötigt wird hier der Mittelstrahl des Urins, da mit dem ersten Strahl  Bakterien mit ausgeschwemmt werden können, die das Testergebnis verfälschen
  • Getestet wird mit einem entsprechenden Stäbchen, das in die Urinprobe gehalten wird
  • Da Schwangere während einer Schwangerschaft vermehrt zu Harnwegsinfekten neigen, kann die Ausscheidung von Blut und Nitrit auf eine solche Hinweisen. Möglich wäre auch eine Entzündung der Nieren
  • Eiweiß und Zucker sollten allenfalls gegen Ende der Schwangerschaft im Urin vorhanden sein. Vermehrter Konsum von Süßigkeiten oder kohlenhydratreichen Lebensmitteln kann den Test beeinflussen.
  • Sollte Zucker auftauchen, sollte direkt ein entsprechender Zuckertest gemacht werden, um eine Schwangerschaftsdiabetes auszuschließen.
Vaginale Untersuchung (VU) 
  • Der Arzt ertastet die Beschaffenheit von Muttermund (MM, portio) und Gebärmutterhals (Zervix, CX = Cervix uteri)
  • Die Ergebnisse lassen Rückschlüsse auf eine Frühgeburtsneigung zu
  • Ein Indiz kann sein, wenn der Muttermund weich wird und sich leicht öffnen lässt
Sonstiges/ Therapien/ Maßnahmen 
  • Hier werden Untersuchungen festgehalten, die zusätzlich durchgeführt werden, wie z. B. der sog. Triple Test zur Bestimmung der Wahrscheinlichkeit des Down- Syondroms (Trisomie 21)

 

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So lecker kann Eisen sein!

Den Eisenhaushalt während einer Schwangerschaft oder später während des Stillens im Lot zu halten gelingt wunderbar mit dieser leckeren „Medizin„.

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Besonderheiten, stat. Aufenthalte während der Schwangerschaft, Cardiotokographische Befunde

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Die Seite 9 splittet sich in die obigen drei Themengebiete auf.

 

 

Besonderheiten zu den Katalogen A. und B.

Die Kataloge A. und B. sind die Anamnese und allgemeine Befunde und B. die besonderen Befunde im Schwangerschaftsverlauf. Wenn sich hier Besonderheiten ergeben werden sie auf der Seite 9 vermerkt. Hier finden dann auch zu den Besonderheiten die veranlassten Maßnahmen Platz.

Beispiel: Amniozentese => Fruchtwasseruntersuchung (empfohlen bei Frauen über 35. Jahre).

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Stationäre Aufenthalte während der Schwangerschaft

Während einer Schwangerschaft kann es schon mal zu Zwischenfällen kommen, die einen Aufenthalt im Krankenhaus notwendig machen. Dies ist aber nicht immer ein Grund zur Besorgnis. Natürlich können auch andere Dinge passieren, die nichts mit der Schwangerschaft zu tun haben, aber trotzdem besser im Krankenhaus behandelt werden.

Beispiel: Blinddarmoperation, schwerer Migräneanfall oder anderes.

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Damit keine Langeweile aufkommt!

Während die Herztöne des kleinen Sonnenscheins aufgezeichnet werden, kann einem die Zeit schonmal lang werden. Hier die richtige Abwechslung!

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Cardiotokographische Befunde (CTG)

Der Cardiotokograph misst neben der Herzaktivität des Kindes auch die Wehenbereichtschaft der Gebärmutter. Zwischen der 28. und 30. SSW wird mit den Messungen begonnen. Bei Risikoschwangerschaften kann dies auch schon in der 25. SSW geschehen. Die Messung kann sowohl im Sitzen als auch im Liegen (am besten auf der Seite) erfolgen und sollte mindestens 30 Minuten andauern.

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Während der Geburt wird der CTG zu einem wichtigen Hilfsmittel. Schwankungen in den Herztönen können auf Schwierigkeiten aufmerksam machen, daher wird es regelmäßig wiederholt. Bei Risikogeburten wird während der gesamten Geburt ein CTG geschrieben.

Ultraschall-Untersuchungen (Sonographie)

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Während einer Schwangerschaft, die keinerlei Risiken aufweist, sind drei sog. Screenings vorgeschrieben.

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Jede Schwangere fiebert den Ultraschall- Terminen entgegen, um ihr Baby (wieder) zu sehen. Da erscheinen die drei vorgeschriebenen Screenings doch reichlich wenig, oder? Aber keine Sorge, die meisten Ärzte legen den Schallkopf mindestens 6 Mal auf Mamis Bauch.

Durch die Ultraschall- Untersuchung kann der Arzt das Baby von allen Seiten „beleuchten“ und genau schauen, ob alles in Ordnung ist. Vieles kann schon im Mutterleib behandelt werden und durch die heutigen sehr guten Ultraschallgeräte bleibt fast nichts verborgen.

Die drei vorgeschriebenen Screenings fallen in den folgenden Wochen an:

I. Screening: 9. – 12. SSW

In diesem Screening errechnet der Arzt die Größe des Embryos und dadurch das Alter und den voraussichtlichen Geburtstermin. Zusätzlich kann erkannt werden, ob Mehrlinge unterwegs sind.

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Ob früher oder später, irgendwann passen die Hosen nicht mehr so richtig, oder das Lieblingsoberteil wird zu kurz! Bauchbänder sind nicht nur praktisch, sondern echt coole Hingucker, die man zig-fach kombinieren kann.

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II. Screening: 19. – 22. SSW

Nun kann der Arzt erkennen, ob alle Organe richtig angelegt sind und sich das Baby normal entwickelt. Ebenfalls wird ersichtlich wo die Plazenta sitzt. Unterschieden wird zwischen einer Vorderwandplazenta (VWP) und einer Hinterwandplazenta (HWP). Bei einer VWP liegt die Plazenta an der Bauchseite und bei einer HWP hat sich die an die Wirbelsäule gelegt.

III. Screening: 29. – 32. SSW

Zu diesem Zeitpunkt wird nicht nur das Wachstum überprüft, sondern auch die Funktion der Organe und der Plazenta. Zusätzlich wird die Fruchtwassermenge bestimmt.

Normkurven für den fetalen Wachstumsverlauf

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In dieser Übersicht kann der Gynäkologe die Maße des Babys eintragen und überprüfen

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Bei dieser Seite ist es wichtig zu wissen, was die Abkürzungen bedeuten.

SSL => Scheitel- Steiß- Länge (gemessen vom Kopf bis zum Steiß des Kindes)

BPD => Biparietaler Kopfdurchmesser, der Querdurchmesser des kindlichen Kopfes (gemessen von Schläfe zu Schläfe)

ATD => Abdominaler Transversaldurchmesser, der Querdurchmesser (gemessen von linker zu rechter Bauchseite des Kindes)

Deine Übersicht über alle Anschaffungen



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  • Wir haben für Dich über 300 Mütter, Kinderärzte und Hebammen befragt

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Moderne Kunst oder Erinnerungsstück?

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Abschlussuntersuchung/ Epikrise

Newborn baby boyNach der Geburt des kleinen Sonnenscheins wird bei der Mama noch eine Abschlussuntersuchung gemacht und die Ergebnisse werden auf Seite 15 des Mutterpasses festgehalten. Sie sind wichtig für eventuelle weitere Schwangerschaften.

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Die vorletzte Seite des Mutterpasses splittet sich in 3 Themengebiete:

  • Schwangerschaft
  • Geburt
  • Wochenbett

Zusammengefasst kann man sagen, dass es hier um die Auflistung von einfachen Fakten geht, die bei einer weiteren Schwangerschaft für den behandelnden Arzt von Interesse sind.

Schwangerschaft

In diesem Teil der Epikrise wird dokumentiert, wie alt die Mutter ist, wie viele Schwangerschaften und wie viele Geburten sie erlebt hat. Die Anzahl der Vorsorgeuntersuchungen ist ebenfalls wichtig.

Geburt

Unter dieser Rubrik wird alles rund um die Geburt und das Kind festgehalten. Wann und wie entbunden und ob es Besonderheiten gab ist genauso wichtig, wie die Fakten zum Neugeborenen (Geschlecht, Gewicht, Länge/ Kopfumfang, Ergebnis Apgar- Test usw.).

Wochenbett

Bevor Mutter und Kind das Krankenhaus verlassen, wird eine gynäkologische Abschlussuntersuchung gemacht.

Bei der Abschlussuntersuchung handelt es sich nicht um Hexenwerk, sondern lediglich um einen medizinischen Abriss zu den o. g. drei Themen.

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2. Untersuchung nach der Entbindung

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Zwischen der 6. und 8. Woche nach der Geburt, sollte sich die frischgebackene Mama einer Untersuchung bei ihrem Frauenarzt unterziehen.

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Bei der Untersuchung wird geschaut, ob die Mutter die Geburt gut überstanden hat und alles gut verheilt ist, was verheilen musste. Desweiteren wird überprüft, ob die Gebärmutter sich gut zurück entwickelt hat und in einem guten Zustand ist.

Bei diesem Termin wird aber auch darüber gesprochen, ob der sog. „Babyblues“ nach der Geburt eingesetzt hat und ob Mami ihn gut überstanden hat, oder vielleicht diesbezüglich noch Hilfe braucht.

Natürlich wird auch angesprochen, wie es dem Kind geht, ob gestillt wird oder nicht und ob die U3 beim Kind schon stattgefunden hat.

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Nach diesem Termin kann man das Thema „Geburt“ so langsam abschließen und sich voll und ganz dem größten Wunder des Lebens widmen, nämlich seinem Kind.

Wer sich nun mit dem Gedanken trägt wieder mit dem Verhüten zu beginnen, sollte diesen Termin nutzen, um mit seinem Arzt passende Möglichkeiten zu besprechen. Denn viele Frauen waren arg erstaunt, wie schnell man nach einer Geburt wieder schwanger werden kann.

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Auch wenn man die Zeit nicht fehalten kann, Augenblicke aber schon!

In der heutigen Zeit geraten Fotos ein wenig in den Hintergrund, weil man alles digital auf einer Festplatte hat. Trotzdem geht nichts darüber, später, mit seinem Kind Fotos anzuschauen.

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Autor: Natalie Bolte