Esslernbesteck und Co. – wie Dein Baby essen lernen kann

Martina Schlegel

Wenn der Tag des ersten Breis näher rückt, stellen sich einige Eltern die Frage: Kann ich mein Baby dabei unterstützen, essen zu lernen? In diesem Ratgeber gibt es neben Informationen rund um die Einführung der Beikost auch einige nützliche Hilfsmittel, die den neuen Abschnitt erheblich erleichtern können.

Wie kann mein Baby essen lernen?

In den ersten Lebensmonaten ist für Dein Baby die Muttermilch (alternativ auch Fertigmilch für Säuglinge) die bekömmlichste und wertvollste Nahrung. Ab dem vierten Lebensmonat oder eben dann, wenn Du und Dein kleiner Schatz dazu bereit seid, kann mit der Einführung von Beikost, sprich fester Nahrung zunächst in Breiform begonnen werden.  Um diesen großen Schritt für Euch beide so angenehm wie möglich zu gestalten, gibt es einige Hilfsmittel, die wir Dir in diesem Ratgeber vorstellen.

Grundsätzliches zur Einführung der Beikost

Wenn Dein Baby mindestens vier Monate oder älter ist und vielleicht schon Interesse an Deinem Essen zeigt, ist es Zeit für den ersten Brei. Zunächst musst Du Dich entscheiden, ob Du Deinem kleinen Liebling Gläschennahrung oder Selbstgekochtes geben möchtest. Die erste Milchmahlzeit, die dann ersetzt wird, ist das Mittagessen. Die ersten Breiversuche bestehen aus ein bis zwei Löffeln Gemüsebrei, wobei hier meist milde Gemüsesorten wie Karotte, Kürbis und Pastinake bevorzugt werden. Wird das Gemüse gut vertragen, kann die Menge etwas gesteigert werden. Ab der zweiten Woche kann dem Brei Kartoffel und ab der dritten Woche Fleisch beigemischt werden. Nach und nach wird die Nachmittagsmahlzeit durch einen Obstbrei mit Getreide und die Abendmahlzeit durch einen Grießbrei oder Reisbrei ersetzt, der auch mit Obst vermischt werden kann. Wenn die ersten Zähnchen kommen, kann auch Fingerfood wie Gemüse in Streifen oder Apfel gegeben werden. Denke auch immer daran, Deinem Baby genug Flüssigkeit zuzuführen.

Baby and cake. Isolated on white background

Kleiner Tipp: Kühle Gurkenstifte können die Zahnungsbeschwerden lindern und sind zudem schön saftig.

Was Dein Baby im ersten Jahr nicht essen sollte

Es gibt auch einige Nahrungsmittel, die Du zumindest im ersten Jahr nur eingeschränkt bis gar nicht anbieten  solltest. Da sich die Verdauungsorgane noch in der Entwicklung befinden, sind schwer verdauliche Lebensmittel wie zu viel Joghurt, Quark oder Ei wegen des hohen Eiweißanteils eine starke Belastung. Kohlsorten können Blähungen oder Bauchschmerzen hervorrufen. Süßigkeiten schädigen die noch frischen Milchzähnchen und bei Gummibärchen oder Bonbons kann zudem Erstickungsgefahr bestehen. Auch auf rohe Milch, ganze Nüsse, scharfe Gewürze, Honig und Hülsenfrüchte sollte zunächst verzichtet werden.

Hilfsmittel zur Einführung der Beikost

Einige Hilfsmittel erleichtern Dir und Deinem Baby die Einführung der Beikost und den Weg zum gemeinsamen Familienessen, denn auch Dein Baby wird es genießen, beim Essen mit seinen Eltern und Geschwistern am Tisch zu sitzen. Wir stellen Dir hier die wichtigsten und beliebtesten vor.

Wenn Dein Baby sitzen kann, ist ein Hochstuhl nahezu unverzichtbar, um am Tisch mit der Familie dabei sein zu können. So kann es alles beobachten und daraus lernen. Eine langfristige Anschaffung ist ein stabiler Treppenhochstuhl aus Holz, der Dein Baby über das Kleinkindalter bis zum Jugendlichen begleiten kann. Hier eignet sich der beliebte Hochstuhl Stokke „Tripp Trapp“, der sich durch Langlebigkeit und Sicherheit auszeichnet. Durch die ergonomische Lehne und die verstellbare Bodenplatte ermöglicht er Deinem Baby immer bequemen Sitzkomfort.

Um die Babykleidung vor unliebsamen und hartnäckigen Flecken zu schützen, bietet sich ein Ärmellätzchen an. So werden der Pulli und gleichzeitig auch die Ärmel geschützt, wenn das Baby sein Essen mit den Fingern entdeckt oder einfach mal etwas vom Löffel tropft. Das Bacino Ärmellätzchen „bacino“ ist aus weichem Frottee gefertigt und verfügt über einen Nässeschutz aus Kunststoff. Am Hals kann es durch einen Klettverschluss verschlossen werden. Besonders hilfreich sind hier die Bündchen an den Handgelenken, die ein Verrutschen verhindern.

Für den kleinen Mund Deines Babys brauchst Du natürlich auch einen kleinen Löffel. Die Beaba Soft-Babylöffel (4er Pack) sind von der Größe her für Babys von 5 bis 12 Monaten geeignet. Zum Schutz des empfindlichen Zahnfleischs Deines Babys besitzen sie eine weiche Spitze aus Silikon. Durch ihren langen und ergonomisch geformten Griff eignen sie sich auch zum Füttern aus Gläschen und liegen bequem in der Hand. Die Baeba Soft Babylöffel sind spülmaschinenfest und frei vom Schadstoff Bisphenol A.

Besonders zu Beginn der Beikosteinführung benötigst Du immer nur kleine Portionen Brei. Es bietet sich daher an, den Brei einzufrieren und nach Bedarf aufzutauen. Mit dem beliebten und zugleich praktischen Philips Avent Aufbewahrungsset „Via“ kannst Du den Brei nicht nur portionsweise kühl lagern oder einfrieren, sondern auch erwärmen und füttern. Die Deckel verfügen über einen Drehverschluss und halten auch bei flüssigem Inhalt wie Muttermilch problemlos dicht. Auch das Philips Avent Aufbewahrungsset „Via“ ist frei vom Schadstoff Bisphenol A.

Solltest Du noch keinen haben, wäre es jetzt an der Zeit für einen Flaschenwärmer, indem Du Babyfläschchen und natürlich auch Gläser oder Becher mit Brei erwärmen kannst. Der Babymoov Flaschenwärmer lässt sich Zuhause und auch im Auto verwenden, da er die Stromstärke erkennt. Er verfügt über einen Warnton sowie einen visuellen Alarm und eine gut isolierte Heizplatte. Mit dem Babymoov Flaschenwärmer  kannst Du schnell und im Handumdrehen stromsparend Babykost und auch Babymilch aufwärmen.

 

Baby wearing a chef hat with vegetables and pan. Use it for child, healthy food concept

 

Wenn Du den Brei gern selbst und auch frisch zubereitest, ist der Philips Avent Dampfgarer und Mixer ideal für Dich. Er gart schonend Gemüse, Fleisch oder Obst, fängt dabei die Kochflüssigkeit auf und fügt sie der Nahrung beim Mixen wieder zu. Er eignet sich hervorragend für bis zu zwei Portionen Babynahrung und besteht aus wenigen Teilen, wodurch er leicht zu reinigen ist. Mit dem Philips Avent Dampfgarer und Mixer bereitest Du in wenigen Minuten und mit wenig Aufwand ganze Menüs oder auch frische Obstbreie  zu.

 

Ausreichend Flüssigkeit ist wichtig. Beim Trinken lernen hilft die Nûby „Auslaufsichere Trink-lerntasse“, nasse Kleidung und Überschwemmungen zu vermeiden. Sie eignet sich ab einem Alter von 6 Monaten und hat seitlich zwei große Henkel, die das Baby selber greifen kann. Durch das weiche Trinkmundstück kommt nur dann Flüssigkeit, wenn das Baby daran saugt. Zudem kann das Baby selber die Saugstärke regulieren. Später kann der Deckel abgenommen und die Trinklerntasse als normale Tasse verwendet werden.

Wenn sich Dein Baby an seinen Brei gewöhnt hat, ist es an der Zeit, dass es mit seinem eigenen Essbesteck selbständig versuchen darf, zu essen. Immerhin hat es nun schon oft gesehen, wie das die „Großen“ machen. Das Rotho Babydesign Esslernbesteck „König der Löwen“ eignet sich dafür sehr gut, denn bei Löffel und Gabel ist der Griff biegsam und vereinfacht es so den Kleinen, das Essen zum Mund zu führen. Es ist spülmaschinengeeignet, frei von Biosphenol A und optisch ansprechend für die Kleinen gestaltet.

 

Ein Kochbuch fürs Baby? Warum nicht. Das große GU Kochbuch „Kochen für Kinder“ beinhaltet viele Rezepte, die auf das jeweilige Entwicklungsstadium der Kinder abgestimmt sind. Im Buch finden sich Tipps zur Ernährung bei Krankheit und auch Alternativen zum Pausenbrot für Kindergarten- und Schulkinder. Weiterhin wird darauf eingegangen, welche Lebensmittel nicht so früh gefüttert werden sollten. Das große GU Kochbuch „Kochen für Kinder“ beantwortet auch Fragen zur vegetarischen Ernährung. Die große Auswahl an Rezepten sorgen dafür, dass es für die Kleinen nie langweilig wird.

Fazit:

Für die gesunde Entwicklung eines Kindes spielt die richtige Ernährung von Anfang an eine zentrale Rolle. Mit dem einen oder anderen Zubehör kannst Du Dir die Versorgung Deines Babys wesentlich erleichtern und dazu beitragen, dass Dein Baby gerne an den Mahlzeiten teilnimmt.