Frühgeburt, bis wann? – Was, wenn das Baby jetzt schon kommt?

Katharina

Machst Du Dir auch Woche für Woche Gedanken darüber, was wäre, wenn bei Dir Wehen einsetzen und sich Dein Baby jetzt schon auf den Weg machen würde? Wir sagen Dir, ab wann Du hier etwas entspannter sein kannst.

Raus aus der Gefahrenzone

HDMZwepjd4b2-6xSJeLC6AhHW9CJe651-DSqDgHsj5AFür die kindliche Entwicklung ist oft jeder Tag im Mutterleib entscheidend, falls es verfrüht zur Geburt kommen sollte. Von einer Frühgeburt spricht man bei Babys, die vor SSW 36 zur Welt kommen. Gott sei Dank stehen die Chancen auch für diese kleinen Kämpfer dank moderner Medizin mittlerweile recht gut. Wenn Du also die 36. SSW hinter Dich gebracht hast, darfst Du ruhig aufatmen. Denn Dir wird bestimmt ein Stein vom Herzen fallen, wenn Dir Folgendes bewusst wird: Am Ende dieser Woche ist Dein kleiner Schatz tatsächlich voll entwickelt! Von nun an wird nur noch an Größe und Gewicht zugelegt. Und käme Dein Baby jetzt schon zur Welt, würde es bereits als termingerecht gelten. Auch wenn der errechnete Entbindungstermin noch nicht erreicht ist.

TRDl8mKZI86SOmA3_Ymoz1obHhIQuTc9LUqRS_EmnfcVom schützenden Haarflaum und der Käseschmiere hat sich Dein Baby nach der 36. Woche meist schon verabschiedet. Dafür kann es gut sein, dass es mittlerweile eine richtige Frisur hat. Da das auf dem Ultraschall nur schwer zu erkennen ist, zählt die Haarpracht Deines Schatzes zu einer der ersten Überraschungen, die Dich kurz nach der Entbindung erwarten. Und wenn er nicht gerade noch dabei ist, hat sich Dein kleiner Bauchturner auch schon für die Geburt gedreht. Das Köpfchen liegt nun unten im Becken und für die immer noch weiterwachsenden Arme und Beine ist erstaunlicherweise trotzdem noch genug Platz. So eine Schwangerschaft ist doch wirklich ein Wunder!

Bereit für die Geburt?

Un2CR_RvXgbxUp97x6gkuJQDttP7z6vBCn1wLFU8w0E,6vsAWiMkVe28uKQuMc5mktnig-G2n0qN68q2-dhty_IDein Baby ist nun also theoretisch bereit dazu, die Welt da draußen endlich kennenzulernen. Doch wie ist es mit Dir? Bist auch Du bereit für die Geburt Eures neuen Familienmitglieds? Je näher der Entbindungstermin rückt, desto präsenter wird für viele Schwangere die Angst vor der Entbindung. Wenn es Dir genauso geht, dann wirf doch einmal einen Blick in unseren Artikel ,,Angst vor der Geburt? – Cool bleiben“. Denn es sorgt für das nötige Selbstbewusstsein, sich rechtzeitig mit seinen Ängsten auseinanderzusetzen. Und auch der ein oder andere Tipp oder Zuspruch tut gut. Natürlich muss der Aufenthalt im Krankenhaus ebenfalls gewissenhaft vorbereitet sein. Falls Du hierfür noch ein paar Ratschläge suchst, wirst Du in ,,Die Kliniktasche packen in 5 Schritten“ ganz bestimmt fündig! Dennoch wird sich vermutlich keine Frau je zu 100 % ,,bereit“ für die Entbindung fühlen. Man kann schließlich nie ganz genau wissen, was einen erwartet. Doch bleib einfach immer so gut es geht positiv. Denn egal, was kommt: Es lohnt sich! Bald kannst Du Euren kleinen Engel endlich im Arm halten!

Für einen schönen Endspurt

8jLuZNtVJvei0Oh04GRncOS_C1eEqt2gDjHH804ozOgWenn die Aufregung steigt, solltest Du die restliche Zeit Deiner Schwangerschaft ruhig trotzdem noch ganz bewusst genießen. Auch wenn Rückenschmerzen und andere Schwangerschaftsleiden Dir vielleicht übel mitspielen, so eine Schwangerschaft erlebt man schließlich meist höchstens ein paar Mal im Leben. Und jede ist auf ihre Art einzigartig und besonders. Vielleicht hast Du ja Lust, Deine Erinnerungen in einem Schwangerschaftstagebuch zu sammeln? So bleiben all die besonderen Momente für Dich noch länger greifbar und auch Dein Kind wird bestimmt irgendwann mal ganz neugierig darin lesen. Und selbst wenn vielleicht noch viel zu tun ist, solltest Du Deine Kräfte am besten schonen. Denn Du wirst sie für die Entbindung ganz bestimmt brauchen! Also nimm Dir in Deinem Alltag die Auszeiten, die Du brauchst. Mach es Dir bei Gelegenheit auf dem Sofa gemütlich, lies ein Buch, schau Deine Lieblingsserie, iss etwas Leckeres … Je nachdem, wonach Dir gerade ist. Und solange Du Deine Schwangerschaftskugel noch mit Dir mitschleppst, kannst Du auch gerne noch Dir und Deinem Bauch etwas Gutes tun. Beim Einölen kannst Du nochmal ganz bewusst Kontakt zu Deinem Bauchbewohner aufnehmen, bevor er endlich da ist. Hier eignet sich etwa die Bi-Oil Hautpflege, die Deine Haut pflegt, Schwangerschaftsstreifen vorbeugt und auch noch angenehm riecht.

Es ist soweit!

arIbAIcOjfRGWBM5TVp_R8ERTb0GkwQgABzqxBxVTx4Falls Dein Baby wirklich nicht mehr bis zum Entbindungstermin warten will, wäre es nicht schlecht, wenn Du jetzt schon gut über das Eintreten von Geburtswehen informiert bist. Wie es letztlich losgeht, das ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Bei manchen platzt plötzlich die Fruchtblase. Das bedeutet, dass es nun auf jeden Fall Zeit dazu ist, ins Krankenhaus zu fahren. Andere entdecken auch etwas Blut in ihrem Slip, weil sich der Schleimpfropf gelöst hat. Dann ist auf jeden Fall etwas in Bewegung. Entweder die Wehen setzen sogar sofort danach ein oder manchmal auch erst nach ein paar Tagen. Vielleicht wirst Du auch Schmerzen im unteren Rücken spüren sowie krampfartige Schmerzen, ähnlich wie bei der Periode. Je länger Du Wehen hast, desto stärker werden sie meist. Und auch die Abstände zwischen den einzelnen Wehen werden immer kürzer. Selbst wenn es vielleicht skurril klingt: Versuch Dich noch ein wenig zu entspannen und auf das Veratmen der Wehen zu konzentrieren. Denn besonders bei Erstgebärenden kann es durchaus noch eine ganze Weile dauern, bis das Baby wirklich kommt. Wenn Du jedoch alle 5–10 Minuten Wehen hast, der Schmerz für Dich einfach zu stark ist, oder Du einfach das Gefühl hast, dass Du nun professionellen Beistand brauchst, dann lass Dich ruhig zum Krankenhaus fahren. Dort bist Du dann ganz bestimmt in guten Händen.

Und ob es nun heute, morgen, in ein paar Tagen oder Wochen losgeht. Wenn Dein Baby endlich kommt, wünschen wir von miBaby Dir natürlich nur das Beste! Genießt die restliche Wartezeit, denn bald ist es endlich soweit und euer Familienglück ist perfekt!