Haaaatschi! Darf ich in der Stillzeit Medikamente nehmen?

Katharina Grammel

Husten, Schnupfen, Heiserkeit – sehr nervig, wenn Du in der Stillzeit nicht die gewohnten Medikamente nehmen darfst. Was könnte Deinem Baby schaden? Wir haben Dir ein paar Alternativen gegen Kopfweh, Erkältung und Fieber zusammengestellt.

Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder ein nerviger Schnupfen? Das alles kann ganz schön an die Energie gehen, vor allem, wenn Du bei der Auswahl Deiner Medikamente in der Stillzeit sehr eingeschränkt bist. Nicht jedes Medikament ist stillfreundlich und sollte daher sorgfältig von Arzt oder Apotheker ausgewählt werden.

Du musst natürlich nicht sofort zu Medikamenten greifen, sondern kannst versuchen Deine Beschwerden mit ein paar kleinen Helferlein zu lindern. Wir zeigen Dir die nützlichsten Dinge, mit denen Du schnell wieder gesund wirst – ganz ohne Medikamente.

Darf ich in der Stillzeit Medikamente nehmen?

Während der Schwangerschaft ist es selbstverständlich, dass Du bei der Auswahl der Medikamente vorsichtig bist. Aber warum in der Stillzeit? Bestimmte Inhaltsstoffe gehen in die Muttermilch über und können so durch die Stillmahlzeit in den Körper Deines Babys gelangen. Anders als für einen Erwachsenen ist die Konzentration dieser Inhaltsstoffe  meist viel zu hoch und teilweise sogar gänzlich ungeeignet für ein Baby. Im schlimmsten Falle kann es zu schwerwiegenden Komplikationen für Dein Kind kommen; wäge also ab (am besten in Rücksprache mit Deinem Arzt), ob die Einnahme eines Medikaments dringend notwendig ist.

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Kopfschmerzen

Wir alle kennen und hassen sie: Kopfschmerzen. Du fühlst Dich kaum in der Lage einen Schritt vor den anderen zu tun, denn dieses Dröhnen im Kopf lähmt Deinen kompletten Körper.

Schicke nach Möglichkeit Papa oder die Großeltern eine Runde mit Deinem Baby spazieren, lege Dich ins Bett und kühle Deine Stirn. Super geht das mit den Lässig Autschiefriends. Nicht nur als Kälte- und Wärmekompresse für Kinder geeignet, auch Mama darf gerne mal zu den niedlichen Tierchen greifen. Hund, Katze, Maus oder Bär lassen sich zu den unterschiedlichsten Gelegenheiten verwenden, ganz egal, ob warm oder kalt.

Rückenschmerzen

Autsch! Eine ungünstige Stillhaltung oder stundenlanges Tragen und Dein Rücken antwortet schnell mit Schmerzen darauf. Diesen Schmerzen kannst Du mit einem guten Stillkissen oder einem Tragetuch vorbeugen.

Aber wenn es schon zu spät ist, wünschst Du Dir schnell Linderung. Hier hilft am besten ein heißes Bad oder alternativ ein Kirschkernkissen. Das Efie Wärmekissen Nilpferd besteht aus 100 % Bio-Baumwolle und kann in Mikrowelle oder Backofen aufgewärmt werden. Du darfst es aber auch gerne als Kuscheltier für Dein Baby nutzen.

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Erkältung

Vor allem die Übergangsmonate in Frühling und Herbst sind Erkältungszeit. Halsschmerzen, Schnupfen und Husten schwächen Dich sehr, sodass Du kaum in der Lage bist, Dich um Dein Baby zu kümmern. Hol Dir Hilfe von Deinem Partner, den Großeltern oder Freunden und kuriere Dich im Bett oder auf der Couch aus.

Deine Beschwerden kannst Du mit einem Inhaliergerät lindern. Der Wick Dampfinhalator kostet weniger als 10,- € und ist mit den passenden Wick VapoPads Rosmarin-Lavendel eine echte Wohltat bei Husten und Schnupfen.

Mit der Emcur Nasendusche kannst Du zudem Deine verschnupfte Nase spülen und auf Nasenspray verzichten. Sie gibt es ebenfalls für wenig Geld inkl. einiger Salzbeutel zur Zubereitung der Spülung.

Fieber

Fieber ist eine Abwehrreaktion Deines Körpers und daher eigentlich „gut“. Natürlich fühlst Du Dich damit aber richtig schlecht und möchtest am liebsten den ganzen Tag schlafen. Das ist aber kaum möglich mit einem kleinen Baby, wenn Du niemanden hast, der Dir Dein Kind abnehmen kann.

Das Fieber solltest Du nur senken, wenn es Dir wirklich schlecht geht. Ansonsten halte es aus, denn Fieber ist positiv zu sehen: Dein Körper kämpft gegen eine Krankheit und tötet die Erreger mit der erhöhten Temperatur ab.  Mit dem Braun ThermoScan IRT4520 Fieberthermometer kannst Du schnell und einfach messen, wie hoch Deine Temperatur ist, und ob sich Wadenwickel, Fiebertee und ausreichend Schlaf bereits ausgewirkt haben.

Beachte bei Fieber in der Stillzeit, dass sich Deine Milchmenge reduzieren kann, wenn Du nicht ausreichend Flüssigkeit zu Dir nimmst. Also: Trinken, trinken, trinken!

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Ohrenschmerzen

Neben einer Erkältung zählen auch Ohrenschmerzen zu den fiesen Krankheiten vor allem des Herbsts. Die Zwiebel als gutes Hausmittel kennst Du wahrscheinlich schon. Die ätherischen Öle wirken entzündungshemmend, wenn Du eine kurz erwärmte Zwiebel in ein Säckchen packst und Dir auf das Ohr legst. Probiere es aus!

Neben einer Zwiebel ist Wärme für die Schmerzlinderung sehr hilfreich. In dieser Hinsicht bist Du auch mit der Efbe-Schott Infrarotlichtlampe IR 812 – neben viel Ruhe und einer Mütze für draußen – sehr gut beraten. Zugluft und laute Geräusche sind hingegen unbedingt zu vermeiden.

Und wenn die Schmerzen unerträglich werden?

Du musst selbstverständlich nicht gänzlich auf Medikamente und Schmerzmittel in der Stillzeit verzichten. Es ist aber immer ratsam, mit Deinem Arzt oder Apotheker Rücksprache zu halten. Musst Du vielleicht doch zum Arzt, brauchst Du Dir nicht so unnötig Gedanken um Nahrung oder Getränke machen. Wenn das Fieber hoch oder die Schmerzen sehr stark werden, kannst Du die Wirkstoffe Paracetamol oder besser Ibuprofen bedenkenlos in der Stillzeit einnehmen. Quäle Dich nicht unnötig mit Schmerzen und Fieber, Du musst fit für Dein Baby sein.

Wir wünschen Dir eine gute Besserung!

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