Impfen – ja oder nein? Lebensgefahr durch uneinsichtige Eltern

Marlen Greb

Die große Impfdiskussion: Bringst Du Dein Kind in Lebensgefahr, wenn Du Dich gegen eine Immunisierung entscheidest? Oder ist es unverantwortlich, mögliche Impfschäden in Kauf zu nehmen? Mama Marlen und die miBaby-Redaktion vertreten einen klaren Standpunkt.

Impfen – definitiv eines DER großen Babythemen schlechthin.

Die Meinungen der Mütter könnten hierbei kaum weiter auseinandergehen: Kategorische Impfgegner contra „Wir-lassen-alles-impfen-was-geht“-Eltern.

Doch was ist „richtig“? Solltest Du impfen? Oder besser nicht? Was ist mit Spätfolgen und Impfschäden?

Fragen über Fragen, denen ich hier mal auf den Grund zu gehen versuchen möchte.

„Ich möchte das Beste für mein Kind!“

Jede Mama möchte das. Ich auch. Meine Tochter wird bald 4, aber auch bei uns war „Impfen oder nicht?“ im Babyalter ein großes Thema. Eines, was mir große Angst gemacht hat. Ich hatte so viel über Spätfolgen und Impfschäden gelesen – mir war ganz schlecht. Und ich habe mir von den überzeugten Impfgegnern ein verdammt schlechtes Gewissen einreden lassen. Denn meine Tochter ist geimpft. Gegen alle „gängigen“ Krankheiten.

Bei jeder Impfung bin ich fast gestorben vor Angst. Voller Panik habe ich die Stunden und Tage nach der Impfung meine Tochter überkritisch angeschaut und jedes kleine „Zeichen“ (was natürlich keines war) als potentielles Anzeichen für eine Impfreaktion gesehen. Ich habe mich von all den Horrorstories über Impfschäden einfach komplett verrückt machen lassen. Aber trotzdem habe ich weiter impfen lassen. Warum?

Warum ich mich für das Impfen entschieden habe

Einfache Frage, einfach Antwort: Weil alle Impfschäden dieser Welt in keiner Relation zu den „Schäden“ stehen, die durch Kinderkrankheiten verursacht werden. Gefahren für das eigene Kind und auch die Mitmenschen. Gerade die Auswirkungen einer Masernerkrankung werden aktuell ja in allen Medien wieder heiß diskutiert. Ja, die Masern können zum Tode führen. Und es könnte sogar zu einer Epidemie kommen. Und warum? Nur weil es Eltern gibt, die das Impfen kategorisch ablehnen.

Sorry – aber das ist unverantwortlich!

Den eigenen Kindern gegenüber und auch denen gegenüber, die möglicherweise durch Euer Kind infiziert werden. Immunschwache … alte Menschen … Säuglinge, noch zu jung für die erste Masern-Impfung …

Deshalb habe ich meine Tochter impfen lassen. Um sie selbst zu schützen. Um andere zu schützen.

Welche Impfungen sollten wann erfolgen?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die folgenden Impfungen:

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Quelle: Impfkalender STIKO

Und was ist nun mit den Impfschäden?

Vor Impfschäden habe ich nach wie vor eine gewisse Rest-Angst. Das wird sich vermutlich auch nie ändern. Aber ich halte es schlicht für grob fahrlässig nur wegen des sehr, sehr geringen Risikos eines Impfschadens auf den großen Schutz, den eine Immunisierung bietet, zu verzichten. Würde ich es mir je verzeihen, mein Kind z. B. an die Masern zu verlieren, nur weil ich zu große Angst vor der Impfung hatte? Oder weil ich als Elternteil der Meinung bin, Impfen müsse nicht sein? Hier gibt es für mich nur eine definitive und ganz klare Antwort: Nein!

Impfen schützt Eure Kinder und andere Menschen, die mit Eurem erkrankten Kind in Kontakt kommen könnten!