„Mama, bitte tu mir das nicht an!“ Schlaflernprogramme Baby

Marlen Greb

Schlaflernprogramme Baby – sie sind umstritten, aber noch immer werden sie angewandt. Weil Eltern verzweifelt sind oder es nicht besser wissen. Gibt es keine sanfteren Methoden, dem Baby in den Schlaf zu verhelfen? Wir wollen Euch helfen.

 

Schlaflernprogramme Baby – was ist das genau?

Sogenannte Schlaflernprogramme für unsere Kleinsten gibt es einige. Meist handelt es sich hier um Bücher oder Ratgeber, die behaupten, dass man den Schlaf des Babys „trainieren“ kann und somit, wenn man die Anweisungen des Ratgebers genau befolgt, ganz bald ein selig schlummerndes, durchschlafendes Baby zu Hause hat. Doch kommt hier automatisch die Frage auf, ob diese Schlaflernprogramme nicht auf Kosten der Psyche des Babys gehen?

Die Ursprünge der Schlaflernprogramme Baby

Der Klassiker der umstrittenen Schlaflernprogramme Baby ist die sogenannte „Ferber-Methode“. Diese wurde nach dem Kinderarzt Dr. Richard Ferber benannt, der sein Schlaftraining in den 80er Jahren entwickelt hat.

Bekannt wurde das „Ferbern“ hierzulande durch das Buch „Jedes Kind kann Schlafen lernen“ von Annette Kast-Zahn und Hartmut Morgenroth. In diesem Buch stellen die Autoren die Hypothese auf, dass ein Baby spätestens mit sechs Monaten in der Lage ist, nachts elf Stunden am Stück ohne Mahlzeiten auszukommen. Eine andere Kernaussage ist, dass ein Baby möglichst frühzeitig lernen muss, allein in den Schlaf zu finden. Einschlafhilfen wie das Umhertragen oder Stillen führen nach Meinung der Autoren zur Gewöhnung und haben zur Folge, dass das Kind stets danach verlangen wird. Ebenso verpönt ist das Familienbett. Ein Kind solle möglichst schnell lernen, allein zu schlafen.

Wie soll das Baby mit einem Schlaflernprogramm zum besseren Schlaf gebracht werden?

Ziel der Schlaflernprogramme Baby ist, dass ein Baby „lernt“, ohne fremde Hilfe ganz allein ein- und durchzuschlafen. Hierzu wird es abends alleine und (ganz wichtig) wach in sein Bettchen gelegt. Die Autoren raten von häufigem Stillen ab. Ebenso empfehlen Sie, das Baby nicht sofort zu trösten, wenn es nachts weint, damit es lernt, sich selbst zu beruhigen.

Wird das Baby nachts wach, so soll man es nicht sofort füttern, sondern mindestens eine Stunde lang ablenken. Hierbei sind Einschlafhilfen wie Herumtragen oder ein Schnuller erlaubt (Einschlafhilfen, von denen im Buch ansonsten strikt abgeraten wird). Durch diese „Verzögerungstaktik“ soll dem Baby angewöhnt werden, ohne nächtliches Stillen oder Fläschchen auszukommen.

Der wahrscheinlich meist diskutierte Teil der Ferber-Methode ist jener, bei dem dem Baby angewöhnt werden soll, alleine einzuschlafen, indem man es schreien lässt und nur in kurzen, zeitlich genau begrenzten Abständen zu ihm geht. Dabei sollen sich die Zeiten, in denen das Baby alleine verbleibt, kontinuierlich verlängern.

Im Buch „Jedes Kind kann schlafen lernen“ wurde die von Ferber vorgegebenen Zeiten leicht verändert und „abgeschwächt“. Die längste Zeit, die das Kind allein aushalten soll, umfasst bei Ferber eine halbe Stunde, während die maximale „Auszeit“ bei den Autoren Annette Kast-Zahn und Hartmut Morgenroth zehn Minuten beträgt. Nach „Jedes Kind kann schlafen lernen“ soll dieser Behandlungsplan bereits bei Babies ab einem halben Jahr anwendbar sein. Ferber sprach von einer Anwendung ab 12. Monate.

Aber ist diese Methode wirklich sinnvoll und sollte angewendet werden?

Sleeping baby on back in sleeping bag

Kritik an der Ferber-Methode

Es ist mir wirklich eine Herzensangelegenheit, auch meine Meinung zu diesen doch viel diskutierten Schlaflernprogrammen kundzutun. Sowohl als Mama einer kleinen Tochter, als auch aus meinem Beruf der Diplom Sozialpädaogin heraus.

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Zunächst vorweg: Ich finde es erschreckend, dass sich Bücher wie „Jedes Kind kann Schlafen lernen“ noch immer solch großer Beliebtheit erfreuen. Und noch immer gibt es selbst Kinderärzte und Hebammen, die dieses Buch empfehlen.

Denn: Ein Schlaftraining ist eine reine Konditionierungsmassnahme und stammt ursprünglich aus der Verhaltenstherapie. Möchte ich wirklich, dass mein kleines, gesundes Baby „therapiert“ wird?

Es ist grausam. Die Eltern werden angehalten, quasi mit der Stoppuhr vor dem Kinderzimmer zu stehen und müssen ihr Baby immer länger allein schreien lassen. Zwischen den „Schreiphasen“ dürfen sie für wenige Minuten zu ihrem Kind gehen – nette Worten sind dann erlaubt, aus dem Bett heben und „richtig“ trösten jedoch nicht.

Allein AugeDiese Tortur wird solange (wenn nötig zwei Wochen) durchgezogen, bis das Kind alleine und ohne Protest einschläft. Doch dies ist kein Erfolg, wie einem das Buch gern suggerieren möchte. Das Baby schläft nicht ein, weil es „gelernt“ hat wie das geht – das Baby schläft ein weil es resigniert hat. Es hat gelernt, dass sein Schreien aus purer Verzweiflung nichts nützt, dass es nicht wahrgenommen wird. Es hat gelernt, dass „Mama und Papa mir nicht helfen“. Und so schläft es einen erschöpften und resignierten Schlaf.

Anbei einen Auszug aus dem Buch „Jedes Kind kann Schlafen lernen“ bei dem mir persönlich direkt ganz anders wird:

So wird z.B. von Pascal, 12 Monaten alt, berichtet, der sich „fünfmal hintereinander den Finger in den Hals steckte und erbrach“. Laut den Autoren benutze er „das Erbrechen als Mittel, um seinen Willen zu bekommen“. Dieses Verhalten müsse möglichst schnell abgewöhnt werden, denn „hätte er damit Erfolg gehabt, wäre die Versuchung groß gewesen, es auch in Zukunft auf diese Weise zu versuchen.“

Baby crying

Warum sollte man auf die Anwendung von Schlaflernprogrammen verzichten?

Babys wachen nachts oft auf. Das liegt in der Natur der kleinen Menschen. Zum einen benötigen Sie nachts noch Nahrung (ihr kleiner Magen ist gar nicht auf’s Durchschlafen ausgerichtet), zum anderen fühlen sie sich ohne die Nähe ihrer Eltern schrecklich schutzlos.

Natürlich ist es toll, wenn man ein Baby „erwischt“ hat, dass recht früh durchschläft. Welche Eltern freut das nicht. 😉

Es ist aber überhaupt nicht ungewöhnlich, wenn dies in den ersten Lebensjahren nicht der Fall ist. Und auch wenn Du oftmals schwarze Ringe unter den Augen hast – tu Deinem Schatz kein Schlaftraining an.

Schlaflernprogramme können schwere Folgen für die Seele Deines Babys haben. Ganz abgesehen von der Tortur, die auch Du durchmachen musst, um es durchzuhalten.

Schreien lassen schädigt nachweislich das Gehirn des Babys. Das Stresshormon Cortisol wird in hohen Mengen ausgeschüttet. Das „Verlassen werden“ verursacht einen großen, seelischen Schmerz.

Diese traumatischen Erfahrungen wirken sich stark auf das emotionale Empfinden des Kindes aus, was zu einer erhöhten Anfälligkeit für Depressionen, Angststörungen und stressbedingten körperlichen Erkrankungen führen kann.

Zudem erschüttert das Schreien lassen das Urvertrauen der kleinen Menschen. Dieses Urvertrauen ist für eine stabile Psyche und den Aufbau eines gesunden Bindungsverhaltens unabdingbar.

In einem Interview mit John Seabrook hat sich inzwischen sogar Dr. Ferber selbst mit Bedauern darüber geäußert, dass seine Thesen, von denen er sich mittlerweile sogar teilweise distanziert hat, immer noch soviel Zuspruch finden. Er sagt im Interview: „Ich wünschte, ich hätte diese Sätze nicht geschrieben. Sie stammen aus der herkömmlichen Literatur. Es sind Pauschalaussagen, die einfach nicht stimmen.“

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Was kann ich stattdessen tun, um meinem Baby das Ein- und Durchschlafen zu erleichtern?

Auch wenn das vermutlich nicht das ist was Du als übermüdete, gestresste Mama gerade brauchst und hören magst: Habe Geduld!

Mache Dir immer wieder klar, dass Dein Kleines es momentan einfach nicht „besser kann“. Es möchte Dich nicht ärgern oder quälen. Es braucht einfach Deine Nähe.

Hier ist es sehr hilfreich, dass Du Deinem Baby diese Nähe zugestehst und ihm einfach das gibst was es braucht.


Dein Baby schläft tagsüber nicht abgelegt? Lass es nicht schreien, sondern mach das Beste draus! Schnapp Dir Dein Tragetuch oder Deine Babytrage und gib Deinem Kind die Sicherheit, die es offenbar gerade ganz besonders braucht.

Besonders empfehlenswert finden wir die Babytrage Manduca.

Eine große Hilfe für die Nacht: Lass Dein Baby in einer Babybucht oder mit seinem Babybettchen neben Eurem Elternbett schlafen. Dies beruhigt nahezu alle Babys ungemein und sie schlafen in der Regel länger am Stück als ganz allein.

Besonders überzeugt sind wir von der Babybucht Babybay.

 
Damit Dein Kleines gut in den Schlaf findet, sind auch Rituale fürs Zubettgehen besonders wichtig. Erwiesenermaßen kommen Kinder, bei denen beim Einschlafen die immer gleichen Rituale zur Anwendung kommen deutlich besser zur Ruhe.

Wir haben hier einige schöne miBaby-Ratgeber für Dich zusammengestellt, die Dir in genau diesen Punkten weiterhelfen sollen:

Schlaf Kindlein, schlaf – Der miBaby Ratgeber Babyschlaf gibt Dir Tipps

Perfekt gebettet – Wie die optimale Schlafumgebung fürs Baby gestalten?

Elterliche Nähe beim Schlafen ist wichtig – Der miBaby Ratgeber Familienbett, Babybucht und Co

„Baby, bitte schlaf endlich ein“… Die miBaby Checkliste Babyschlaf



Ein toller Ratgeber rund um das Thema sanftes Einschlafen ist auch das Buch „Ich will bei euch schlafen“ von Sibylle Lüpold. Es berichtet anschaulich von den Gefahren von Schlaflernprogrammen Baby und räumt auf mit den Mythen rund um das Thema „das Baby MUSS durchschlafen“.

 
Abstand von Schlaflernprogrammen zu nehmen lohnt sich – unser Erfahrungsbericht

Wie weiter oben bereits geschrieben, haben auch wir eine kleine Tochter, welche mittlerweile 2 Jahre alt ist. Sie kam 3,5 Wochen zu früh auf die Welt und war von Anfang an ein pflegeleichter kleiner Engel – solange sie nicht schlafen sollte. 😉

Das erste Lebensjahr verbrachte sie, wenn sie tagsüber müde wurde, in der Tragehilfe. Abgelegt schlief sie nicht. Also sind wir gelaufen und gelaufen und gelaufen, immer das Kind vor der Brust. 😉

Die ersten Monate schlief sie abends nur an der Brust ein – nach (ungelogen!) 2-3 Stunden Einschlafstillen. Dann durfte man sie ablegen und sie hat friedlich geschlummert.

Nach dieser Phase schlief sie nur „Gesicht an Gesicht“ mit ganz viel Körperkontakt ein. Also haben wir ihr diesen gegeben.

Dann folgte die Phase in der wir ca. 1h neben ihrem Bett saßen und „Händchen hielten“, bis sie eingeschlafen war.

Glaub mir wenn ich sage, dass auch ich (obwohl ich ja auch beruflich dies alles in der Theorie bereits wusste und gelernt hatte) wahnsinnig oft auf dem Zahnfleisch gekrochen bin. Und es sind auch nicht wenige Tränen (auf meiner Seite 😉 ) geflossen, weil ich einfach nicht mehr konnte.

Trotzdem haben mein Mann und ich uns entschieden, dass unsere Tochter niemals schreiend alleine einschlafen soll. Wir haben uns abgewechselt, wenn der eine mal zu erschöpft war und nicht mehr konnte.

Als unsere Maus circa 8 Monate alt war, begann sie von alleine ab und an durchzuschlafen. Seit sie circa 1 Jahr alt ist schläft sie nachts nahezu immer durch (es sei denn sie ist krank o.Ä.). Wir haben sehr schöne gemeinsame Schlafrituale, legen sie anschließend ins Bett und dann möchte unsere Tochter in der Regel, dass wir das Zimmer verlassen, damit sie schlafen kann (früher absolut undenkbar). Ein wahrer Traum!

Haltet durch, gebt Eurem Kind die Zeit, die es braucht und wendet keine Schlaflernprogramme an! Das Ergebnis lohnt sich!

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8 Kommentare – Jetzt lesen
  1. Liebe Sandra,
    ich habe selber 14 Monate alte Zwillinge und eine größere Tochter von mittlerweile 3 Jahren. Man muss selber viel experimentieren: Gute Hilfen waren Nonomo Federwiege, elektrische Babyschaukel, Wippe, Tragetücher (Babys kann man mit einem Tuch ab Geburt auf dem Rücken tragen), Kinderwagen und das Stillen. Da stillen viel mehr ist als nur Nahrungsaufnahme, habe ich sehr viel gestillt. So waren/sind die zwei immer schnell zufrieden zu stellen und ich hatte Zeit, um der Großen ein Buch vorzulesen.
    Wenn ich Dir noch mehr Tipps geben kann, schreib mir doch eine Mail.
    Viele Grüße,
    Deine Katharina von miBaby

  2. Unser Sonnenschein ist jetzt 20 Monate und ich stille ihn nachts auch noch. Ich muss gestehen, ich habe einige Ratgeber gelesen, allerdings sanftere Methoden als Schreien lassen, dennoch hat es nicht funktioniert. Ich denke mir, wenn er groß ist, werde ich mich danach sehnen ihm so nah zu sein und er ist so ein verkuschelter kleiner Matz, das ist dann die Belohnung für das mehrfache Aufwachen nachts. 🙂

  3. Mein Sohn ist jetzt knapp 4 Monate alt und schläft schon durch.. Manchmal bis zu 12h… Ich leg ihn abends 21uhr, nach seiner letzen Flasche, in sein Kinderbett, er bekommt von Mama und Papa einen Kuss und 5min später schläft er schon.. Am Morgen steht er dann frühestens halb 8 auf.. Nachts schaue ich ab und zu ins Kinderbett aber er ist da nie wach.. Ist das jetzt sehr schlimm oder nur wenn er unfreiwillig so lang schläft?? Tu ich meinem Kind da was schlechtes an? Habe im Internet gelesen, dass Babys viel schlafen müssen, zur Gehirnbildung und dass Babys bis zu 15h täglich schlafen…

  4. Ich würde zwar keines meiner Kinder schreien lassen, aber mich würde durchaus interessieren, wie man es denn tagsüber alleine mit Zwilingen machen soll. Den ganzen Tag tragen fällt flach, zumal noch zwei weitere kleine Kinder da sind mit ihren eigenen Bedürfnissen…

  5. Würde und könnte meinen kleinen Mann niemals durchschreien lassen, egal was bestimmte Leute sagen! Unser kleiner war am Anfang auch bei uns im Zimmer und im Beistelbett, leider braucht er aber seine Ruhe was wir schnell gemerkt haben(war den ganzen Tag und Nacht sehr unruhig) seid er in seinem eigenen Zimmer schläft ist er viel zufriedener, ( denke Papas schnarchen hat ihn gestört ;)). Auch wir haben Einschlafrituale kuscheln, Sternenhimmel und Gute Nacht Lied mit Wange streichel! und mein Kind ist glücklich, mir ist es auch wurst ob ich nur zweimal nachts raus muss oder jede stunde weil er nähe möchte, für mein kind würde ich alles tun egal wie müde ich bin.

    Wir selbst quälen uns ja auch nicht wen uns was nicht passt, warum also solten wir das unsere Kindern antun! Finde es gibt doch nichts schöneres als auch mitten in der Nacht von meinem kleinen Goldschatz angelächelt zu werden und zu schmuseln.

  6. Unsere Tochter ist nun Zwei Jahre und kommt Nachts hin und wieder mal und wenn sie dann Hunger hat bekommt sie dann auch was dann dreht sie sich wieder um und schläft Dan weiter. Wie sie kleiner War hatte ich sie bei mir am Bett das brauchte sie auch. Und ich fand das persönlich auch wunderschön das kuscheln und streicheln bis sie ohne weinen eingeschlafen ist. Die Zeit ist so schnell um ich Genoss das sichtlich. Seit sie Ein jahr ist schläft sie in ihrem zimmer und ich habe bei ihr im Zimmer mitgeschlafen. Weil die meine nähe einfach braucht. Als sie dann Eineinhalb war merkte ich zunehmens das sie nachts unruhiger schläft wenn ich bei ihr im Zimmer schlafe. Dann habbe ich mich nach dem ich ihr was vorgelesen habe und sie sanft in den Schlaf gestreichelt hatte mich ins Nachbar Zimmer gelegt Tür einen Spalt offen gelassen und da geschlafen damit ich sie höre faslls sie wach ist. Bei der Großen hatte ich es auch schon so gemacht. Ich fand das schon immer schrecklich wenn ich zu hören bekam was du rennst immer gleich zu deinem Kind man muss es doch schreien lasse sonst verwöhnt man es. Aber mein Bauch und mein Mutterinstinkt sagte mir was anderes und das War gut so. Ein Baby schreit noch ohne Grund. Ich machte das gerne und würde es immer wieder so machen.

  7. Ich würde mein Kind auch niemals schreien lassen. Unser Kind ist 14 Monate und schläft immer noch im Elternschlafzimmer. Aber in ihrem eigenen Bett. Am Anfang hat sie in ihren Bettchen neben uns geschlafen. Auch damit wir nicht so weite Wege zum nächtlichen füttern hatten :-). Sie hat früh durchgeschlafen aber es gibt immer Phasen wo sie nachts wach wird. Egal ob sie „nur“ schlecht geträumt hat oder Hunger hat(sie ist ein Kind, wenn sie Hunger hat, hat sie Hunger und dann bekommt sie was zum Essen, egal wie spät), sie wird immer kurz gekuschelt. Unser Einschlafritual ist, dass wir uns mit ihr zusammen hinlegen und kuscheln. Manchmal sucht sie Körpernähe, manchmal dreht sie sich direkt zur Seite und schläft ein. Aber wir liegen dirket neben ihr und geben ihr das gefühl der Sicheheit. Wenn Sie fast eingeschlafen ist, legen wir sie in ihr Bett. Am anfang haben wir sie zum einschlafen auch in ihr bett gelegt, da wollte oder konnte sie aber nicht einschlafen. Daher ist es so für alle die einfachste und angenehmste Lösung. Ob ich 20 minuten ständig zum bett gehe und sie wieder hinlege und versuche zu trösten oder ob ich 20 minuten neben ihr liege und sie friedlich einschläft nimmt von der Zeit auch nichts.

  8. Ich find es einfach nur grausam würde das meinen Kindern nie antun das sie sich die seele aus dem Leib schreien, hoffe niemand macht da