Mit Baby, aber ohne Müll – 6 Tipps, wie Du weniger wegwirfst

Marlen Greb

Endlich ist Dein Baby da. Du hast alle wichtigen Dinge zu Hause. Worauf Du aber ganz sicher beim ersten Kind nicht vorbereitet bist, sind die Unmengen an Müll – Windeln, Feuchttücher, Einwegwaschlappen, Wickelunterlagen – es gibt so viele „Einwegutensilien“ in der Babypflege. Das ist der Wahnsinn! Wir geben Dir Tipps, wie Du zu viel Müll vermeiden kannst.

Wir wollen Dir heute einige Tipps vorstellen, wie Du im Alltag ganz einfach Müll einsparen kannst.

1. Stoffwindeln verwenden

Die Verwendung von Stoffwindeln ist ganz sicher nicht jedermanns Sache und für viele hat diese Art des Wickelns auch immer noch diesen „Öko-Charakter“. Jedoch ist das mittlerweile gar nicht mehr so. Stoffwindeln sind schon recht ausgereift, mit praktischen Druckknöpfen und bunten Stoffmustern zudem auch noch „schick“. Und sie halten durchaus genauso dicht wie Wegwerfwindeln.

2. Windelfreie Erziehung

Hier wird das Stoffwindel-Thema quasi fortgeführt. Denn einige Familien verzichten heutzutage komplett auf die Windeln. „Windelfrei“ erfordert etwas Übung und nicht jede Familie kann sich das im Alltag vorstellen. Das ist auch in Ordnung so. Dennoch: Müll sparen kann man damit auf jeden Fall. Wenn Du mehr zum Thema „Windelfreie Erziehung“ lesen möchtest, so schau doch mal in unseren Artikel „„Windelfrei“ – im wahren Leben wirklich machbar?“.

3. Keine / weniger Feuchttücher

Feuchttücher werden ja immer als „hautschonend und superpraktisch“ angepriesen. Aber leider sind dann doch nicht alle Inhaltsstoffe so völlig unbedenklich. Meine Tochter hat z.B. auf so einige Feuchttüchermarken mit wundem Po reagiert – nicht so cool. Vielleicht wäre es daher eine Idee, Feuchttücher einfach zu minimieren. Sprich, sie vielleicht tatsächlich nur unterwegs zu benutzen. Und daheim auf den guten, alten Waschlappen zurückzugreifen.

4. Klamotten aus zweiter Hand / Spielsachen

Passt jetzt nicht 100% zum Thema “Müll”, aber dennoch – es gibt so viele Babys, die bereits im Überfluss von Spielsachen und Klamotten versinken. Das muss nicht sein. Natürlich möchte man seinem Kleinen auch „Neues“ gönnen – soll und darf man natürlich auch. Aber ab und zu ein kleiner Spaziergang auf den Flohmarkt oder in den Secondhandshop schadet nicht – und hilft Ressourcen zu sparen!

5. Essen zu Hause

Stillen ist in der ersten Zeit natürlich sehr praktisch und zudem „müllfrei“. Danach kannst Du versuchen, so oft wie möglich selbst zu kochen – damit Du eben keine 1000 Gläschen und Packungen kaufen musst.

6. Essen unterwegs

Versuche, so oft es geht frisches Obst und Gemüse vorzubereiten und in einer Tupperbox oder püriert in einem Becher mitzunehmen. Denn Quetschis und Co. sind zwar praktisch – jedoch in den meisten Fällen nicht unbedingt gesund und zudem produzieren sie jede Menge unnötigen Plastikmüll.

 

Natürlich ist es schwer, alle unsere Ratschläge zu beherzigen, das kann im Alltag nämlich auch ganz schnell in Stress ausarten – aber vielleicht konnten wir Dir kleine Anregungen geben.