Neue Studie: Schadet Pucken der Hüftentwicklung Deines Babys?

Marlen Greb

Eine neue Studie lässt junge Eltern aufhorchen, denn sie legt nahe: Pucken schadet Deinem Kind – ist das wirklich wahr? Hier erfährst Du, wo Gefahr droht.

„Pucken ist das Beste für Dein Kind. Besonders wenn Dein Kind häufig unruhig ist oder ein Schreikind ist, so wird es sich gepuckt viel schneller und besser beruhigen.“

Diese Meinung wurde bislang von Kinderärzten und Hebammen propagiert.

Doch nun hält Kinderorthopädin Tamara Seidl, Expertin der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin, dagegen und bezeichnet Pucken sogar als gefährlich.

„Pucken kann Babys Hüften schaden!“

Dies sagt nun Kinderorthopädin Tamara Seidl. Denn durch das enge Einwickeln beim Pucken würden Kräfte auf die Hüfte wirken, welche deren natürliches Wachstum einschränken können. Gelenke könnten dann nicht normal ausreifen und im schlimmsten Fall würde das Kind später hinken.

Das klingt dramatisch …

Aber:

Pucken ist nicht gleich Pucken! Denn Tamara Seidls Kritik richtet sich nur gegen die Variante des Puckens, bei der die Beine gestreckt aneinandergedrückt eingewickelt werden.

Verwendet man hingegen einen Pucksack, der nur am Oberkörper eng anliegt, den Beinen aber Bewegungsfreiheit lässt, so kann die Hüfte problemlos ausreifen und es gibt keinerlei Probleme.

Entwarnung also: Pucksäcke wie zum Beispiel der sehr beliebte Pucksack Swaddle Me sind völlig unbedenklich. Mit ihnen können Du und Dein Baby alle Vorteile des Puckens ohne schlechtes Gewissen nutzen.

Du hast noch Fragen zum Thema Pucken und weißt gar nicht genau, was das ist? In unserem „Welche Schlaftypen gibt es? – Finde die richtige Einschlafhilfe?“ haben wir alles Wissenswerte zu Pucken und weiteren Möglichkeiten, Dein Baby sanft einschlafen zu lassen, zusammengetragen.