Eine Kombi aus Longboard und Buggy – sportlich unterwegs mit Baby?

Nathalie Ortner

Wenn der Tag doch nur 48 Stunden hätte! Für frischgebackene Eltern ist der Tag mit Kind und Haushalt eng verplant. Da bleiben Hobbys oder Sport manchmal auf der Strecke. Jetzt gibt es eine neue Erfindung, die es Dir möglich macht, gemeinsam mit Deinem Kind skaten zu gehen. Wäre das etwas für Dich?

Eine Kombination aus Longboard und Buggy? – Genau das bietet die kurioseste Neuheit aus dem Hause Quinny. Die Erfinder verwirklichen mit dem Longboardstroller die Möglichkeit, sich mit Kind schnell, effektiv und mit einem gewissen Funfaktor zu mobilisieren. Fortbewegung mit Spaß, das ist die Idee, die hinter dem Longboardstroller steckt. Die Technologie soll der neueste Schrei für sportliche Eltern und für all jene werden, die auch ohne Auto oder Fahrrad mit Baby mobil sein wollen. Hier liest Du, welche Fragen uns dabei zuerst durch den Kopf gingen.

Ausflüge mit dem Longboardstroller?

testday3Ob alleine oder mit Freunden, der Longboardstroller scheint ideal für Ausflüge in die Stadt oder in den Park zu sein. Mit einer Pause beim Eissalon kann man so sicher ganz nett den Tag verbringen. Was macht man aber, wenn es plötzlich zu regnen beginnt? Selbst wenn man einen Regenschirm im Rucksack hat, scheint es ziemlich unpraktisch, bei Regenwetter mit Schirm UND Kind UND Longboard zu hantieren. Daher unser Fazit hier: Ganz klar ein Transportmittel für trockene Tage und nur für geteerte Wege.

Taugt das Board auf Reisen?

testday4Sightseeing mit dem Quinny Longboardstroller? Warum nicht. Man erspart sich langwieriges Parkplatzssuchen, hat keine müden Füße mehr und kommt schnell von A nach B. Währenddessen sitzt Dein Kind direkt vor Dir und kann, während Du durch die Gegend fährst, neue Eindrücke sammeln. Fraglich ist jedoch, wie sperrig das Gerät z. B. bei einer Flugreise ist. Muss man das Board extra einchecken? Lässt es sich zusammenklappen? Will man zusätzlich zu Koffer und Handgepäck noch den Longboardstroller tragen müssen?  Wenn man jedoch den Transport überstanden hat, kann es sicher ganz lustig sein, mit dem Stroller durch die Metropolen zu cruisen. Die Frage wird aber letztlich sein: Kinderwagen UND Longboard mitnehmen oder nur eines von beiden?

Wie sieht es mit der Sicherheit aus?

Natürlich ist der Longboardstroller mit einigen Sicherheitsfeatures ausgestattet. Falls der Weg zu holprig ist, schützt ein Sicherheitsbügel das Baby vor dem Herausfallen. Ganz wichtig ist auch noch die Sicherheitsbremse am Handgriff, die eine Bremsung zu jedem Zeitpunkt gewährleistet. Und für den unglücklichen Zufall, dass Du vom Board stürzt, gibt es einen Sicherheitsgürtel, der um Deine Taille geschnallt wird. Dieser Sicherheitsgürtel bindet das Board an dir fest und verhindert im Falle eines Sturzes, dass es davonrollt. Ein Helm für Deinen Schatz ist in diesem Gefährt aber ganz sicher Pflicht.

Neugierig geworden?

Wie findest Du diese neue urbane Idee? Könntest Du Dir vorstellen, mit diesem coolen Teil die Stadt zu rocken? Für den Longboardstroller ist laut Hersteller keinerlei Skateboarderfahrung nötig. Es empfiehlt sich jedoch sicherlich, dass Du Dich vorher erst gründlich mit dem Board vertraut machst, bevor Du das erste Mal mit Deinem Kind einen Ausflug startest.

Laut Hersteller wird dieser trendige Flitzer nur für europäische Länder hergestellt. In der limitierten Auflage ist dieser Luxusliner unter den Freizeitbuggys mit etwa $ 599,- zwar nicht gerade ein Schnäppchen. Falls Dich aber das Board-Fieber trotzdem gepackt hat, dann gönn‘ Dir und Deinem kleinen Spatz dieses hammermäßig coole Teil! Es wird sich lohnen.

 Alle Informationen findest Du auf: http://www.longboardstroller.com/

Fotoquelle: http://www.longboardstroller.com/