Safety First – Tolle Tipps zum Küche sichern!

Julia Eickhoff

Wenn Dein Kind anfängt zu krabbeln oder sich auch schon durch Rutschen fortbewegt, wird nahezu jeder Ort zu einer Gefahrenquelle. Damit Du nicht ständig vor Sorge ins Schwitzen gerätst, haben wir für Dich die wichtigsten Maßnahmen für eine kindersichere Küche zusammengestellt.

Entwickelt sich Dein kleiner Schatz gerade prächtig und fängt sogar an, sich fortzubewegen? Was einerseits sehr zu bestaunen ist, ist andererseits ziemlich anstrengend für jeden Erwachsenen (aber immer dran denken: Ständiges Umherlaufen reduziert eventuell auch noch die letzten, übriggebliebenen Schwangerschaftskilos).

Du rennst den ganzen Tag hinter Deinem Kind her, jedes zweite Wort ist Nein, und dann passiert vielleicht doch mal was.

Kinder müssen die Welt entdecken, das steht fest. Aber um sie vor Gefahrenquellen und damit verbundenen Verletzungen bewahren zu können, müssen wir als Eltern einige Sicherheitsvorkehrungen treffen. Der Küche bedarf hier ein besonderes Augenmerk.

Alles aus der Schrumpfperspektive betrachten

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Für uns Große ist es schwieriger, sich vorzustellen, was genau eine Gefahr in der Küche darstellen kann. Zum einen wissen wir schon, dass eine heiße Backofentür weh tun kann, zum anderen haben wir durch unsere Körpergröße eine ganz andere Perspektive, aus der wir die Dinge wahrnehmen. Deswegen ein kleiner Tipp: Leg Dich mal auf den Boden oder hock Dich hin (der ein oder andere ist ja nicht mehr ganz so fit 😉 ), und schau Dich dann mal in Deiner Küche um.

Sofort wird Dir auffallen, dass ganz andere Dinge in die greifbare Nähe Deines Kindes rücken, als Du vorher vermutet hättest. Also solltest Du in jedem Fall Deine Küche sichern.

Reer

logo_reer__siglaWir haben für Dich einen zuverlässigen Partner in Punkto Sicherheit für Babys unter die Lupe genommen und stellen Dir hier ein paar Möglichkeiten vor.

Praktisch ist auch, dass Du bei Reer Sicherungen und Co. für das gesamte Haus erhältst.

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Schränke und Schubladen

Vielleicht hast Du Dein Putz- oder Spülmittel auch in einem Schrank. Aber selbst der ist nicht vor Deiner kleinen Krabbelmaus sicher. Die Kleinen sind äußerst kreativ, wenn sie etwas wirklich wollen. Eine Schranktür oder eine Schublade stellen da kein großes Hindernis dar.

Doch nicht nur der Inhalt des Schrankes kann gefährlich sein, sondern zusätzlich die Tür an sich. Ein Finger oder aber eine ganze Hand ist schneller eingeklemmt, als Du gucken kannst. Zum Glück gibt es hierfür Sicherungsmöglichkeiten wie zum Beispiel die Reer Schubladen- und Schranktürsicherung.

Das Besondere an dieser Sicherung ist, dass sie von außen völlig unsichtbar ist und sich ganz einfach mit einem Klebeband befestigen lässt.

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Reer Multisicherung

Praktisch ist auch die Reer Multisicherung. Sie ist nicht nur für Schränke und Schubladen einsetzbar, sondern auch für Elektrogeräte und vieles mehr.

Sie besteht aus einem flexiblen langen Band mit einer kindersicheren Dreifachverriegelung.

 

Tür

Das Thema Quetschung führt uns zu einer weiteren Gefahrenzone. Türen! Sie sind im ganzen Haus und damit doppelt und dreifach gefährlich. Dein Baby findet es spannend, mit der Tür zu spielen, da sie sich bewegt. Und schwupps, schon sind die Finger eingeklemmt. Ein offenes Fenster und ein kleiner Windstoß führen zum gleichen Endergebnis.

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Reer DesignLine Türstopper

Der Reer DesignLine Türstopper wird einfach oben in die Tür eingeklemmt. So bleibt sie, selbst wenn sie angestupst wird, immer einen Spalt offen.

Gefährlich ist übrigens auch die Scharnierseite der Tür. Kinder lieben es, dort rein zu greifen. Dahinter verbirgt sich ja vielleicht etwas Interessantes? Selbst mit einem Türstopper würden hier die Fingerchen eingeklemmt.

 

Aus diesem Grund gibt es den Reer mitwachsenden Fingerklemmschutz, der Verletzungen verhindert.

Steckdosen

 

Wird Dein Kind auch magisch von Steckdosen angezogen? Vielleicht sitzt es grinsend davor, streckt schon so langsam seinen Finger aus und guckt  Dich dabei leicht provokant an? Mit Steckdosen verhält es sich leider wie mit den Türen – sie sind überall im Haus und oft in greifbarer Nähe. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten. Das entscheidet ganz allein Dein Geschmack. Die einfachste Variante ist die Reer Steckdosensicherung zum Kleben. Fasst Dein Kind dort hinein, passiert nichts – möchtest Du ein Gerät verwenden, einfach den Stecker drehen.

Die Reer Steckdosenkappe musst Du vor Gebrauch der Steckdose erst entfernen.

Der Reer Steckdosenschutz ist in der Anbringung eventuell etwas aufwändiger, weil Du diesen mit der Steckdose verschrauben musst, vermittelt Dir vielleicht aber ein sicheres Gefühl, denn: So eine Schraube hält, das steht mal fest!

Elektrogeräte

Generell gilt: Elektrogeräte nie in die Nähe von Wasser! Das betrifft nicht nur die Sicherheit Deines Kindes, sondern auch Deine eigene. Jeder kennt das Beispiel vom Föhn in der Badewanne.

Auch ein herunterhängendes Kabel von Deinem gerade verwendeten Mixer ist eine Gefahr!

Backofen / Herd

backofenDie größte Gefahrenquelle in der Küche sind mit Abstand der Backofen und der Herd.

In Deutschland sind es jährlich mehr als 30.000 Kinder unter 15 Jahren, die aufgrund von Verbrennungen ärztlich versorgt werden müssen.

Verbrennungen können hier an mehreren Stellen am Ofen entstehen.

Backofentür

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Reer Backofentürgitter

Auch die Backofentür sollte für Dein Baby nicht zugänglich sein. Genau wie für Schranktüren oder Schubladen gibt es hierfür einen Schutz: Beispielsweise den Reer Backofentürstopp.

Das Reer Backofentürgitter ist aus wärmeisolierendem Kunststoff und kann ganz einfach an der Front befestigt werden. Somit wird vermieden, dass sich Dein Schatz schon hier Verbrennungen zufügt.

 

Schalter

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Reer Sicherheits-Herdknöpfe

Knöpfe drehen – auch eine Lieblingsbeschäftigung der kleinen Racker.

Reer Sicherheits-Herdknöpfe werden einfach mit den alten Schaltern ausgetauscht und verhindern das Einschalten der Herdplatten durch kleine, klebrige Kinderhände.

 

Herd

Mit einem Herdschutzgitter, wie zum Beispiel dem Reer Herdschutzgitter „Luxus“ kannst Du Dir den Schutz für die Knöpfe sparen.

Herdschutzgitter
Herdschutzgitter „Luxus“

Dieser ist hier mit inbegriffen. Vor allem geht es aber auch um den Schutz vor den Herdplatten.

Klar, wenn Dein Schatz gerade erst rutscht, wird es nicht an die Platten gelangen, aber wenn es dann mal laufen kann, solltest Du vorsichtig sein. Dein Kind sieht Dich womöglich Kochen und möchte unbedingt helfen.

Das ist einerseits sehr löblich (hört übrigens leider auf, wenn sie älter werden), ist auf der anderen Seite aber äußerst gefährlich.

Generell solltest Du beim Kochen darauf achten, dass alle Topf- oder Pfannenstiele nach innen zeigen und nicht hervorstehen. Nach dem Kochen schiebst Du die Gefäße am besten auf die hinten liegenden Herdplatten.

Kühlschrank + Co.

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Reer Elektrogerätesicherung

Neben dem Ofen sind auch Elektrogeräte wie Kühlschrank oder Mikrowelle eine große Gefahrenquelle. Um hier Sicherheit für Dein Kind zu schaffen, kannst Du die Reer Elektrogerätesicherung verwenden. Sie ist außerdem auch noch für Schiebetüren einsetzbar.

Vielleicht verhindert sie bei uns Großen auch das unerlaubte Bedienen am Kühlschrankinhalt.

 

Hier noch ein paar kleine Tipps, die Du zusätzlich beachten solltest:

Achte zum Beispiel beim Öffnen der Türschlösser oder bei der Entriegelung des Steckdosenschutzes darauf, dass Dein Kind nicht unbedingt sieht, wie Du das „Problem löst“; Kinder gucken sich ab einem gewissen Alter alles ab und lernen somit eine ganze Menge.

Sind die Herdplatten ausgeschaltet, darf es trotzdem nicht dran fassen! Dein Baby kann noch nicht unterscheiden, wann etwas heiß ist und wann nicht. Also lieber generell verbieten.

Lass Dein Kind trotz Schutz nicht in eine Steckdose fassen. Wenn Ihr bei Freunden zu Besuch seid, gibt es dort womöglich keinen Steckdosenschutz. Weiß Dein Kind aber von vorneherein, dass auch hier ein Nein gilt, geht es dort gar nicht erst dran.

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Und: NEIN gehört zu dem Lernprozess eines Kindes dazu! Kinder müssen wissen, dass sie nicht alles dürfen. Dieses Wort wird also weiterhin ein großer Bestandteil Deines Alltags bleiben. Aber ein Nein ist doch wesentlich angenehmer, wenn Du Dein Kleines in der Gefahrenzone Wohnung  ein bisschen sichereer weißt.