Schwangerschaftswoche 24 – Ganz der Papa!

Katharina Grammel

„Ein Kind ist kein Gefäß, das gefüllt, sondern ein Feuer, das entzündet werden will.“ (Francois Rabelais)


Was passiert mit Deinem Körper?

Dass Du Dich gerade wohlfühlst, kann auch Deine Umwelt leicht erkennen. Du bist aktiv, hast Lust auf Bewegung, Sport und Kontaktfreudigkeit. Mehr und mehr machen sich die Bewegungen Deines Kindes bemerkbar, jetzt kannst Du die Purzelbäume bereits durch das Berühren der Bauchdecke spüren.

Ein wunderbares Erlebnis, das auch Deinem Partner die erste hautnahe Berührung mit dem Baby ermöglicht. Gemeinsam habt Ihr die Chance, intensiven Kontakt zum Kind aufzunehmen und die Mutter-Vater-Kind-Bindung schon jetzt zu festigen. Beteilige Deinen Partner auch aktiv an Deiner Schwangerschaft, denn häufig fühlen sich die Väter etwas außen vor. Umso wichtiger, dass Ihr Entscheidungen wie die Namenswahl oder das Einrichten des Babyzimmers gemeinsam trefft.

Wie entwickelt sich Dein Baby?

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In der 24. Woche kann man beim Kind komplexe Bewegungsmuster beobachten, die manchmal Reaktionen auf laute Geräusche und Berührungen sind. Sein Gleichgewichtssinn ist schon stark entwickelt: Es kann sich im Bauch orientieren und gezielt bewegen. Übrigens: Immer wieder wird behauptet, dass die Bauchform Rückschlüsse auf das Geschlecht des Kindes zuließe. Wie sich ein schwangerer Bauch vorwölbt, hängt aber eher von der Form und Kippung Deines Beckens, der Stärke Deiner Bauchmuskulatur und Deines Bindegewebes und der Krümmung der Wirbelsäule ab. Das Geschlecht Deines Kindes hat damit nichts zu tun.
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Der miBaby-Tipp für die Schwangerschaftswoche 24

  • Ob romantisch-verspielt oder sexy, Schwangerschaftswäsche muss nicht langweilig  sein! Nur, weil Still- und Schwangerschaftswäsche bestimmte Funktionen zu erfüllen hat, gibt es trotzdem schöne Modelle, die Dich auch mit rundem Bauch schmücken.
  • Ein miBaby-Bestseller ist der Anita Maternity Still-BH.

Was solltest Du sonst noch wissen?

Du bist mit Haut und Haaren schwanger und denkst nur noch an Dein Baby. Bei all der Vorfreunde kann es allerdings sein, dass der Vater Deines Kindes etwas zu kurz kommt. Er kann sich manchmal schwer einfühlen, was mit Deinem Körper und Deiner Psyche passiert, reagiert vielleicht sogar gereizt, desinteressiert oder verängstigt. Du kannst Deinem Partner helfen, in dem du ihn immer wieder an Eurem Baby beteiligst, ohne ihn allzu sehr unter Druck zu setzen. Den Einstieg macht vielleicht ein Buch, dass die Gefühle werdender Väter schildert und ihm zeigt, dass das alles ganz normal ist.


Nochmal etwas nachlesen, oder neugierig auf die nächste Woche?

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