Schwangerschaftswoche 33 – Gute Gesellschaft

Nadine Bäsig

„Die Entscheidung, ein Kind zu haben, ist von großer Tragweite. Denn man beschließt für alle Zeit, dass das eigene Herz außerhalb des eigenen Körpers herumläuft.“


Was passiert mit Deinem Körper?

Die sogenannte Vorbereitungsphase bricht an. Die Geburt und die damit verbundene körperliche Trennung vom Kind rücken Dir in der 33. SSW immer mehr ins Bewusstsein. Das kann auch negative Auswirkungen auf Deine Grundstimmung haben und Unsicherheiten sowie Ängste hervorrufen.
Je mehr Du Dich mit schönen Dingen, wie der Einrichtung und der Gestaltung des Kinderzimmers, befasst oder Dich schonmal praktisch (zum Beispiel mit einer Puppe oder einem Teddy) in der Säuglingspflege übst, desto eher überwindest Du Ängste, Stress und Gefühle der Überforderung. Viele Schwangere habe auch das Gefühl, dass die Schwangerschaft vor lauter Stress ein bisschen an ihnen vorbeigezogen ist. Diese Frauen sollten die letzten Wochen nochmal richtig nutzen, um sich mit ihrem Bauch und Ihrem Baby zu beschäftigen.

Wie entwickelt sich Dein Baby?

SSW_33

Ab jetzt sorgen Senkwehen dafür, dass das Baby sich mit seinem Köpfchen fest in den Knochen des kleinen Beckens einstellt. Es rutscht sozusagen in seine Startposition für die Geburt. Dein Baby erkennt weitere Geräusche und Stimmen außerhalb des Mutterleibes, zum Beispiel die des werdenden Papas. Die meisten Babys liegen in dieser Phase bereits mit dem Köpfchen nach unten. Dein Baby kann nun auch bereits erste Erinnerungen sammeln – so erkennt es auch die vertrauten Stimmen der Eltern nach der Geburt wieder. Auch Einschlaflieder oder die Klänge einer Spieluhr kann das Baby bereits abspeichern und wird sich später vielleicht daran erinnern und leichter beruhigen lassen.
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Geheimtipp für Schwangerschaftswoche 33

Damm-Massageöl
  • Dammriss vorbeugen

  • Bei der Geburt wird die Haut zwischen After und Vagina extrem beansprucht. Da kann ein Dammriss schnell passieren. Diesem kannst Du durch das regelmäßige einmassieren von Massageöl vorbeugen, da die Haut dann elastischer wird.



Was solltest Du sonst noch wissen?

Wähle langsam die Person aus, die Dich durch die Geburt begleiten soll – das muss nicht automatisch der werdende Vater sein, sondern auch Deine Mutter oder eine gute Freundin können Dir eine große Hilfe sein. Gehe nach Deinem Gefühl und nicht danach, was andere sagen, denn Du solltest deiner Begleitperson wirklich vertrauen können. Manche Kliniken lassen nur eine Begleitperson zu, andere erlauben es auch, wenn die halbe Familie mit im Kreißssal steht.


Nochmal etwas nachlesen, oder neugierig auf die nächste Woche?

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