So kann Dein Baby sicher schlafen – Die 6 wichtigsten Regeln für sicheren Babyschlaf

Nina Sohns

Guter Schlaf ist wichtig! Vor allem natürlich für ein Baby… Doch wie bettest Du Dein Kleines denn nun am besten? Im Elternschlafzimmer oder doch im eigenen Zimmer? Schlafsack oder Decke? Nestchen, ja oder nein? Wir helfen Dir, mit den 6 wichtigsten Regeln für eine sichere Schlafumgebung für Dein Baby…

1. In Rückenlage

Am sichersten liegt Dein Baby in Rückenlage. Das Argument aus früheren Zeiten, dass ein Baby in Rückenlage an Erbrochenem ersticken könne, ist längst entkräftet. Heute ist klar: Schläft es auf dem Bauch, liegt die Luftröhre unter der Speiseröhre, weshalb Erbrochenes in die Luftröhre fließen kann. Außerdem funktioniert bei Babys, die auf dem Bauch liegen, der lebensrettende Hustenreflex nicht richtig und Erbrochenes wird nicht mehr aus der Luftröhre hinausgeschleudert. Säuglinge sollten daher − vor allem in den ersten sechs Lebensmonaten − unbedingt in Rückenlage schlafen.

Lege Dein Kleines lieber tagsüber hin und wieder im wachen Zustand auf den Bauch, damit es üben kann, den Kopf zu heben, und die Muskulatur im Nackenbereich gestärkt wird.

2. Rauchfrei

Es besteht ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Rauchen und dem plötzlichen Säuglingstod. Die (Schlaf-) Umgebung Deines Babys sollte unbedingt rauchfrei sein! Es gibt Untersuchungen, die besagen, dass für jede Stunde, die ein Säugling sich in einem Raum aufhält, in dem geraucht wird, das nachfolgende Risiko des plötzlichen Kindstods um 100 % ansteigt. Lies hier mehr über diese und weitere Ursachen für den plötzlichen Kindstod!

3. Im eigenen (Beistell-)Bett

Das Thema des richtigen Schlafplatzes für einen Säugling wird heiß diskutiert. Doch gibt es hier überhaupt richtig oder falsch? In den ersten Lebensmonaten ist es sicherlich nicht nur von Vorteil, sondern auch wunderschön, seinen kleinen Schatz mit im Elternschlafzimmer zu haben. So ist z. B. der Weg zum Stillen oder Trösten nicht weit und man kann die Nähe zueinander genießen. Viele Eltern argumentieren sogar für die Nähe im gemeinsamen Familienbett, andere sprechen sich energisch dagegen aus. Kann Dein Kleines auch von Anfang im eigenen Zimmer sicher schlafen? Wir zeigen Dir Vorteile und Risiken der verschiedenen Schlafumgebungen auf…

Familienbett

 

Darf Dein Baby mit ins Elternbett?

Gemeinsam im (Familien-) Bett − das bedeutet für Eltern und Kind natürlich das Maximum an Nähe. Diese Art der Nähe kann aber auch Risiken bergen! Viele Studien zeigen, dass die Gefahr des plötzlichen Kindstods um das Dreifache ansteigt, wenn Babys mit im Elternbett schlafen − raucht die Mutter, sogar um das Sechsfache. Vermutlich ist das Baby im Elternbett einer übermäßigen Wärmezufuhr und leichter einem Sauerstoffmangel ausgesetzt. Beides sind erhebliche Risikofaktoren für den plötzlichen Kindstod.

Wenn Du mit Deinem Baby zusammen in einem Bett schlafen möchtest, beachte also unbedingt folgende Punkte:

  • Am besten auf einer festen Matratze und nicht in einem Wasserbett.
  • Auch hier sollte das Kleine auf jeden Fall in Rückenlage liegen und Du möglichst dem Baby zugewandt schlafen.
  • Dein Baby sollte ganz oben im Bett, an den Köpfen der Eltern schlafen, damit die Gefahr verringert wird, dass es unter die Bettdecke gerät.

Man sollte auf keinen Fall mit dem Baby in einem Bett schlafen, wenn man:

  • Raucher/in ist / im Schlafzimmer geraucht hat.
  • Alkohol getrunken hat.
  • Krank ist oder Drogen / Medikamente genommen hat, die schläfrig machen.

Sicherer ist es im eigenen (Beistell-) Bettchen

Eine gute Lösung, vor allem in den ersten Monaten, ist ein eigenes Bettchen neben dem Elternbett. Besonders praktisch ist ein Beistellbett wie die babybay Babybucht, die direkt ans Elternbett montiert werden kann. Auf einer Höhe mit der elterlichen Matratze und ohne Trennwand fühlt es sich so fast an wie gemeinsam in einem Bett und Mama ist ganz schnell zum Stillen parat. So nah bei Mama und Papa kann Baby sicher schlafen und sich geborgen fühlen.

Und auch die Eltern schlafen vielleicht doch entspannter, ohne Angst, dass dem Kleinen zwischen ihnen etwas passiert. Gleichzeitig haben Mama und Papa so auch mal Gelegenheit zum Kuscheln …

Babyphone

 

Bestens überwacht kann Baby sicher schlafen − auch im eigenen Zimmer!

Sitzt Du noch gemütlich mit Freunden im Wohnzimmer oder schläft Dein Schatz doch bereits im eigenen Zimmer, kannst Du mit einem Babyphone seinen Schlaf bestens überwachen.

Mit dem NUK Babyphone „Eco Control + Video“ beispielsweise kannst Du dem kleinen Träumer sogar über einen Monitor beim Schlafen zuschauen.

4. Im Schlafsack

Es wird dringend empfohlen, dass Kinder im ersten Lebensjahr in einem Schlafsack, wie z. B. dem Pinolino Schlafsack „Sigikid Sommer“, schlafen gelegt werden. Eine Bettdecke ist zu gefährlich, da das Kind darunter rutschen und ersticken kann. Lies hier mehr über die Vorteile eines Schlafsacks und wie Baby gut gebettet ist.

5. Weniger ist mehr!

Auch wenn es so viele hübsche Nestchen, süße Stofftiere, weiche Kuschelkissen und wärmende Felle gibt, in Babys Bett ist weniger mehr! Denn Babys mögen es gar nicht so kuschelig warm. Es besteht sehr leicht die Gefahr einer Überhitzung oder eines gefährlichen Atemrückstaus. Auch sollte Dein Kleines zum Schlafen nicht zu warm angezogen sein. Auf keinen Fall braucht es nachts wärmere Kleidung als tagsüber oder gar eine Mütze im Bett. Ob Deinem Schatz warm oder kalt ist, testest Du am besten, indem Du im Nacken fühlst. Ist es dort kalt, friert es. Fühlt es sich dagegen heiß und schwitzig an, ist ihm zu warm.

Besonders wichtig ist die Wahl der richtigen Matratze! Sie sollte fest, aber elastisch sein, schadstoffarm und atmungsaktiv.

Die Julius Zöllner Babymatratze „Air Premium“ beispielsweise bietet eine Dreifachbelüftung durch ihr Noppenprofil auf der Oberfläche, eine Ventilationsschicht und eine vertikale Belüftung durch Kaltschaum.

Baby schläft Rücken

 

6. Bei 16-18 Grad Raumtemperatur

Dein kleiner Schatz schläft am besten in einem gut gelüfteten Raum, idealerweise mit einer Raumtemperatur zwischen 16 und 18 Grad. Überprüfen kannst Du die Temperatur beispielsweise mit dem hübschen Philips Avent Bad- und Raumthermometer „SCH550/20“.

Im Hochsommer ist diese Raumtemperatur natürlich meist nicht gegeben. Dennoch solltest Du darauf verzichten, einen Ventilator auf das Babybett zu richten, da Dein Kleines schnell einen Zug bekommen und sich erkälten kann, vor allem wenn es vorher tüchtig geschwitzt hat. Besser tagsüber den Rollladen schließen und abends, wenn es abkühlt, ordentlich durchlüften. Regelmäßiges Stoßlüften ist besser als ein permanent gekipptes Fenster.

Mit diesen 6 Tipps für sicheren Babyschlaf, kannst Du ganz entspannt und Dein Baby sicher schlafen!