Sport in der Schwangerschaft

Sandra

Sport sorgt für ein gutes Wohlbefinden und Gesundheit, jedoch gibt es in Deiner Schwangerschaft einiges zu beachten. Welche Sportarten sich sehr gut eignen und wo Du lieber etwas kürzer treten solltest, um bis zur Geburt Deines Babys fit zu bleiben, liest Du hier.

Warum Sport in der Schwangerschaft guttut

Oft machen sich werdende Mütter Gedanken darüber, ob sie auch mit ihrem kleinen Wunder im Bauch weiterhin ihrem Lieblingssport nachgehen können. Die erste Anlaufstelle für diese Bedenken ist natürlich Dein behandelnder Arzt oder die Hebamme, die Deine körperliche Verfassung gut einschätzen können.

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Wenn Du das Training bereits vor der Schwangerschaft gewohnt warst und keine anderen Risikofaktoren wie z. B. frühere Fehl-, oder Frühgeburten, Bluthochdruck oder Über-, bzw. Untergewicht aufweist, spricht nach Absprache mit Deinem Arzt nichts gegen eine angemessene sportliche Betätigung. Als Sport-Einsteiger solltest Du Dich aber sicherheitshalber in professionelle Hände von Fitness-Trainern begeben, oder Schwangerschafts-Kurse wie Aqua-Gymnastik oder Pilates besuchen, die auf Deine speziellen Gegebenheiten ausgerichtet sind. Wichtig ist in jedem Fall eine angemessene Dosierung und Intensität des Sportprogramms. Überanstrengung ist in jedem Fall zu vermeiden, da Dir generell weniger Sauerstoff zur Verfügung steht und Du leichter erschöpft sein wirst.

Wenn man diese Voraussetzungen beachtet, hat der Sport in der Schwangerschaft nur Vorteile für Dich. Er hilft nicht nur gegen eine zu hohe Gewichtszunahme, sondern sorgt für mehr Energie und weniger Müdigkeit. Des Weiteren wirkt er typischen Schwangerschafts-Problemen wie Wassereinlagerungen, Rücken- und Nackenschmerzen sowie Verstopfung entgegen.

Shoulder or neck pain. Eight months pregnant Asian woman holding her back and shoulder while sitting on a floor at home.

Jedoch können nicht nur Deine körperlichen Befindlichkeiten durch eine Schwangerschaft beeinträchtigt sein. Vielleicht fühlst Du Dich oft unausgeglichen und bist unzufrieden mit Dir selbst. Solchen Verstimmungen kann mit Sport entgegengewirkt werden und zudem lernst Du in Schwangerschafts-Kursen andere werdende Mütter kennen. Sie sind aus demselben Grund da wie Du: nämlich Dir und Deinem Baby etwas Gutes zu tun. Zu zweit oder mehreren lässt es sich doch immer besser sporteln und vielleicht entsteht hier auch die eine oder andere Freundschaft.

(Un-)geeignete Sportarten

Empfehlenswert sind Sportarten wie Yoga und Pilates, bei denen Deine Beweglichkeit und Muskeln trainiert werden. Wichtig ist hierbei allerdings, dass Du darauf achtest, Dich nicht zu überdehnen, da Deine Bänder durch das Schwangerschaftshormon Gestagen gelockert sind. Die Übungen wirken mental entspannend und lenken Dich von den Sorgen ab, die Du als werdende Mama vielleicht hast.

Leichtes Ausdauertraining wie Schwimmen und Walken sind nicht nur hervorragende Herz-Kreislauf-Übungen, sondern belasten kaum die Knöchel und Gelenke. Schwimmen hat zudem den tollen Nebeneffekt, dass Du für eine kurze Zeit von dem Gewicht Deines Babybauchs befreit wirst.

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No-Gos

Generell solltest Du extreme und gefährliche Sportarten meiden. Dazu gehören z. B. Reiten, Skilaufen und Inline-Skaten. Stürze, bei denen sich die Plazenta ablösen könnte, können hierbei nicht ausgeschlossen werden und stellen eine zu große Gefahr nicht nur für Dein Baby, sondern auch für Dich dar. Du könntest im Falle eines Unfalles womöglich nicht mit den notwendigen Medikamenten versorgt werden, um dem Fötus nicht weiter zu schaden. Des Weiteren sind Sportarten, die Hüpfen oder abrupte Bewegungen beinhalten, in der Schwangerschaft tabu.  Extreme Höhen- und Tiefenunterschiede, wie z. B. beim Wandern auf über 2000 Metern Höhe und beim Tauchen können zu einem Sauerstoffmangel bei Dir und Deinem Baby führen und sehr gefährlich werden. In der Frühschwangerschaft solltest Du vor allem darauf achten, dass es zu keiner Überhitzung kommt, um der Embryonalentwicklung nicht zu schaden.

Die richtige Kleidung

Daher ist für Dich hochwertige, termperaturausgleichende und stützende Sportkleidung wichtig. Neben einem feuchtigkeitsregulierenden Oberteil wie dem boob Sport Umstands- und Stilltop, ist ein guter Halt der empfindlichen Brüste essentiell. Hierbei eignet sich zum Beispiel der boob Fast Food Sports Bra, der auch nach der Schwangerschaft schnell und einfach zum Stillen geöffnet werden kann. Für Deine Schwimmbadbesuche ist der schöne bellybutton Tankini Gigi perfekt, der sich Deine komplette Schwangerschaft lang an Deinen wachsenden Bauch anpassen lässt. Die Hose kannst Du ganz nach Belieben entweder über Deinem Babybauch tragen oder umklappen.

Wo?

Du musst aber natürlich nicht vor die Tür gehen, um Sport zu machen. Dein Baby dankt es Dir auch, wenn Du zuhause ein paar Übungen machst, die Dich fit halten. Das Buch Fit für 9 Monate und danach von Sonny Klausmann bietet Dir Übungen, die Dein Herz, Deinen Kreislauf und Deine Muskeln trainieren und Dir Entspannung liefern. Wenn Du die Trainingseinheiten lieber vor dem Fernseher durchführen willst, gefällt Dir bestimmt die DVD MamaWorkout Fit in der Schwangerschaft, die geeignete Übungen für jedes Schwangerschaftsstadium sowie einen beschwerdefreien Rücken bietet. Dabei sei Dir noch die Gymnastik-Matte Airex® Fitline in zwei unterschiedlichen Längen empfohlen, die Dich vor noch mehr Rückenschmerzen durch den harten Fußboden bewahrt und sich hervorragend für Fitness-Übungen zuhause oder im Studio eignet.

Sport in der Schwangerschaft hat nur Vorteile für Dich

Sportliche Betätigung ist in jeder Schwangerschaft, egal ob zuhause oder gemeinsam mit anderen in einem Kurs, sehr wichtig. Sport hat in angemessenem Umfang nur Vorteile für Dich und kann Dir bei allerlei Schwangerschaftsbeschwerden wie Rückenschmerzen, Stimmungsschwankungen und zu hoher Gewichtszunahme vorbeugend nützlich sein.