Jogger – Sportlich aktiv mit Baby

Katharina Grammel

Ein paar Pfunde sind nach der Schwangerschaft noch auf den Hüften und Du möchtest diese schnellstens loswerden? Sport ist die Lösung! Mit einem speziellen Jogger kannst Du Dein Baby sogar mitnehmen. Aber vorsicht: Nicht alle Jogger sind geeignet. Lies selbst!

 

Die Geburt Deines Kindes ist schon etliche Wochen vergangen und Du siehst immer noch aus, als wärst Du schwanger? Auch nach der Rückbildung wollen Deine Pfunde einfach nicht verschwinden und keine Mama möchte nach der Geburt ständig darauf angesprochen werden, wann es denn endlich so weit ist und das Baby kommt. Sport ist die Lösung! Dank eines speziellen Joggers ist das mit Baby gar kein Problem. Es gibt viele unterschiedliche Arten von speziellen Kinderwagen die sich auch im Preis unterscheiden. Da den richtigen zu suchen und zu finden ist oft gar nicht so einfach.  

Der Unterschied zwischen Joggern/Sportwagen und Buggys ist in vielen Fällen sehr missverständlich. Fälschlicherweise werden viele Buggys als Sportwagen und fast alle Dreirad-Buggys als Jogger bezeichnet, obwohl sie überhaupt nicht für sportliche Aktivitäten geeignet sind. Nutzt Du einen Dreirad-Buggy trotzdem zum Joggen, kann er zur Gefahr für Dein Kind werden.

Damit Du Dein Kind sorgenfrei mitnehmen kannst, zeigen wir Dir, welcher Kinderwagen zum Joggen geeignet ist und auf welche Kriterien Du beim Kauf, neben dem Preis achten musst. Alle wichtigen Fakten findest Du hier bei uns.

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Ab wann kann ich mein Baby zum Joggen mitnehmen?

Bitte nicht zu früh! Selbst wenn sich der Jogger in eine Liegeposition verstellen lässt, sind die Erschütterungen durch die hohe Geschwindigkeit nicht zu unterschätzen. Die empfindliche Wirbelsäule ist erst dann bereit für eine Fahrt im Jogger, wenn Dein Baby alleine und sicher sitzen kann.

Für wen eignen sich die Sportkarren?

Nicht nur Jogger profitieren von den stabilen Kinderwagen. Wenn Du auf dem Land wohnst und oft im Gelände unterwegs bist, ist ein Jogger der perfekte Kinderwagen für Dich. Die großen Reifen meistern jedes unwegsame Gelände. Einige Modelle sind mit der passenden Babywanne zum Spazieren bereits ab der Geburt verwendbar, zum Joggen erst viel später. Auch hier ist es wichtig bei der Suche neben dem Preis auch auf andere Kriterien zu achten.

Vorsicht: Auch hier solltest Du darauf achten, die Wirbelsäule Deines Babys nicht zu früh durch starke Erschütterungen zu belasten! Lieber anfangs auf Asphalt gehen.

 

Was macht einen guten Jogger aus?

Damit Du Deinen Kinderwagen auch zum Sport nutzen kannst, sollte er große luftbereifte Räder haben, die nicht schwenkbar, sondern fest sind. Durch die feste Konstruktion der Reifen erhält der Jogger die nötige Stabilität, um nicht bei der kleinsten Unebenheit umzukippen. Dies könnte eine große Gefahr für Dein Baby bedeuten, wenn Du zu dem falschen Sportwagen greifst.

Zusätzlich sollte Dein Jogger eine gute Federung haben, damit zumindest die gröbsten Unebenheiten abgefedert werden. Gerade aus diesem Grund ist es wichtig, dass Dein Baby sicher, eigenständig und stabil sitzen kann. Erst dann ist es in der Lage, die Erschütterungen unbeschadet zu überstehen. Je später Du Dein Kind zum Joggen mitnimmst, desto besser verkraftet es die empfindliche Wirbelsäule Deines Schatzes.

Lass Dich am besten in einem Fachgeschäft beraten und probiere die Sportwagen aus, um den richtigen auszusuchen.

 

Empfehlenswerte Jogger

Durchweg gute Bewertungen unserer miBaby-Mamis und Papis sprechen für den TFK Joggster III. Du kannst ihn in zwei Varianten bekommen – mit 12 Zoll oder mit 16 Zoll Rädern. Die kleineren Reifen eignen sich eher für Spaziergänge im Gelände, die großen fürs Joggen. Ein Leichtgewicht mit ca. 13 kg, der mit passender Babywanne TFK Quickfix als Kombikinderwagen ab Geburt geeignet ist. Ab ca. 470,- € bekommst Du ein tolles Multitalent mit langer Nutzungsdauer.

 

Der von Joggern empfohlene Baby Jogger F.I.T. überzeugt durch seine Leichtigkeit, verbunden mit Stabilität und einer komfortablen Handbremse. Das große Sonnenverdeck schützt Deinen Schatz verlässlich vor starker Sonneneinstrahlung. Für knapp 480,- € erhältst Du das Grundgestell, das mit einer Babyschale kombiniert als Kombikinderwagen genutzt werden kann. Zum Joggen werden dieser und andere Jogger ab 12 Monaten empfohlen.

 

Gibt es Alternativen zum Jogger?

Ja, eine gute Alternative ist ein Fahrradanhänger! Sicherer geht es nicht, denn die Anhänger sind für hohe Geschwindigkeiten mit dem Fahrrad konstruiert. Überrollbügel, Sicherheitsgurt, große Reifen – all diese Faktoren machen den Fahrradanhänger zu einem perfekten Jogging-Begleiter. Voraussetzung ist natürlich, dass ein drittes Rad, also ein Jogging-Set vorhanden ist. Beim Croozer Kid for 2 gehört es erfreulicherweise mit zur Grundausstattung des 450,- €- Anhängers, beim Burley D’Lite muss es beispielsweise als Zubehör zugekauft werden, obwohl der Anhänger alleine schon über 600,- € kostet.

 

Nützliches Zubehör für Sportler

Damit Dir Dein Jogger bei hoher Geschwindigkeit, bergab oder bei einem Sturz nicht mal stiften geht, solltest Du ihn mit einem Sicherheitsband an Deinem Handgelenk befestigen. Beliebt sind die Sicherheitsbänder auch, weil Du mal Deinen Jogger vorschieben und somit kurzfristig freihändig joggen kannst. Damit hast Du Deinen Jogger immer „in der Hand“, auch wenn Du ihn mal nicht mehr in der Hand hast.

Das joggi Sicherungsband für Kinderwagen für ca. 18,- € kannst Du bequem und universell an allen Kinderwagen und Joggern befestigen.

 

Nicht nur Baby müssen trinken. Gerade beim Sport benötigt Dein Körper viel Flüssigkeit und es ist furchtbar nervig, wenn Du jedes Mal zum Trinken anhalten und nach Deiner Flasche suchen musst. Abhilfe schafft hier ein Kinderwagen Organizer.

Der Caddy-to-Go Getränkehalter verstaut nicht nur Dein Getränk, sondern auch noch Schlüssel, Handy und was Du sonst noch alles brauchst. Für ca. 20,- € eine nützliche und universelle Anschaffung.

 

Autorin: Katharina Grammel