Sproutling Baby Monitor – Wird das klassische Babyphone bald ersetzt?

Marlen Greb

Meet Sproutling. The smarter baby monitor. So wirbt das von Apple- und Google-Mitarbeitern gegründete Start-Up aus den USA derzeit für das neuste Gadget in der Welt der Smartphones. Doch was soll das sein? Wir haben diese Neuheit für Dich mal näher unter die Lupe genommen.


Mit dem Sproutling Baby Monitor sollen junge Eltern mehr Schlaf und Entspannung finden können.

Doch wie genau funktioniert das Ganze?

Was ist das Besondere am Sproutling Baby Monitor?

Der neuartige Baby Monitor besteht aus drei Komponenten: Einem Wearable, einer Ladestation und einer Smartphone-App.

1Bei dem Wearable handelt es sich um ein weiches, atmungsaktives Band, welches am Knöchel des Babys befestigt wird. Das Band ist waschbar und wird direkt in drei Größen geliefert, damit der Baby Monitor auch lange genutzt werden kann.

Am Band befindet sich ein Sensor (sicher eingeschlossen in medizinischem Silikon), der die Herzschlagfrequenz, Hauttemperatur und alle Bewegungen des Babys und auch seine Position erfasst.


2Die Ladeschale garantiert einfaches, kabelloses Laden. Man legt das Wearable einfach hinein und schon lädt das Gerät. Darüber hinaus ist die Ladeschale in der Lage, die Temperatur, die Luftfeuchtigkeit, die Helligkeit sowie die Lautstärke im Raum zu messen.


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Kommen wir nun zur Smartphone-App: Alle gesammelten Daten werden via Bluetooth an ein Smartphone übermittelt, wo sie dann weiterverarbeitet werden.

Die App wertet die Daten aus und zeigt dadurch sogar an, in welchem Gemütszustand sich das Baby nach dem Aufwachen befindet. Sie warnt, wenn sich das Baby ungewöhnlich bewegt oder eine bedrohliche Position eingenommen hat (die App zeigt an, in welcher Position das Baby schläft – also in Rücken- oder Bauchlage). Auch wenn die Umgebung zu laut ist, warnt die App – das Baby könnte aufwachen.


Toll ist auch das Versprechen, dass der Baby Monitor den Schlafrhythmus des Babys kennenlernt. Somit soll er nach einiger Zeit vorhersagen können, wann das Baby in etwa aufwacht. Dieses Wissen wäre phantastisch! Hab ich noch Zeit für eine schnelle Dusche? Schaffen mein Mann und ich eine gemeinsame DVD auf der Couch? Man könnte seine „babyfreie“ Zeit so viel besser planen und nutzen. Eine tolle Vorstellung!

Gibt es vergleichbare Baby Monitore?

Auf der Suche, ob es vergleichbare Systeme bereits auf dem Markt gibt, stieß ich auf den „Mimo Baby Monitor“ (welcher in einen Babybody integriert ist) und die „Smart Sock“ (welche um den Fußknöchel des Babys „gewickelt“ wird) aus den USA.

„Mimo“ kann bereits gekauft werden, die „Smart Sock“ kann bislang nur vorbestellt werden.

Welche Vor- und Nachteile sind beim Sproutling Baby Monitor zu erwarten?

Vorteile:

  • sehr viele Daten ablesbar (sehr positiv)
  • kein „Elterngerät“ nötig, da alles via Smartphone zu überblicken
  • die „Vorhersage“, wann das Baby ca. erwacht (dieses Wissen wäre ein Traum!) 😉
  • einfaches Laden

Nachteile:

Ehrlich gesagt, mir fallen fast keine Nachteile ein. In der Theorie klingt für mich alles wirklich traumhaft.

Ich fände es tatsächlich sehr spannend, zu schauen, ob das Gerät halten kann, was es verspricht. Denn bei so vielen gelieferten Daten besteht möglicherweise die Gefahr einer hohen Fehlerquote. Aber dies können wohl nur die Zeit und Langzeittests zeigen.

Wo bekomme ich den Sproutling Baby Monitor?

Wer sich für den Sproutling Baby Monitor interessiert, kann sich auf der Website des Unternehmens auf die Warteliste für das 249 Dollar teure Gerät setzen lassen. Ab März 2015 sollen die Geräte der bereits ausverkauften ersten Produktionsreihe verschickt werden können.

Quelle: www.sproutling.com

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