Stiftung Warentest: Verletzungsgefahr bei Kinderwagen von Knorr-Baby

Nora

Das Kinderwagen-Modell Noxxter des deutschen Anbieters Knorr-Baby weist Sicherheitsmängel auf. Das hat die Verbraucherorganisation Stiftung Warentest in einer aktuellen Überprüfung von Kombi-Kinderwagen festgestellt.

Bei diesem Modell besteht die Gefahr darin, dass man den Sportwagenaufsatz falsch aufsetzt – das hat zur Folge, dass der Sitz beim Hereinsetzen kippen und sich das Kind verletzen kann. Die zuständige Markt­aufsicht wurde verständigt, diese muss nun darüber entscheiden, ob der Kinderwagen weiter vertrieben werden darf.

„Kind kann nach hinten aus dem Wagen fallen“

„Um den Sport­wagen­aufsatz korrekt zu befestigen, müssen sie vier Metall­stifte ins Fahr­gestell einklinken. Im Test hörten wir jedoch ein deutliches Einrasten, auch wenn nur zwei Stifte einge­setzt werden. So kann der falsche Eindruck entstehen, der Aufsatz sei fest. Er kippt jedoch. Ist der Aufsatz so einge­klinkt, dass das Kind nach vorne schaut, kann ein unan­geschnalltes Kind nach hinten aus dem Wagen fallen. Ist er rück­wärts montiert, kann es sich die Arme quetschen„, heißt es in der Pressemitteilung von Stiftung Warentest weiter.

Knorr-Baby hat bereits reagiert und kündigt für die nächste Produktion eine andere Lösung an. Bisher liegen dem deutschen Hersteller allerdings keine Beschwerden vor. Man werde jedoch ab sofort einen Hinweis in die Gebrauchsanweisung einfügen, bereits gedruckte Anweisungen sollen eine zusätzliche Anmerkung bekommen.

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