5 Geheimtipps für Deine Kliniktasche

Wenn Du das eingepackt hast, wirst Du mir nach der Geburt garantiert dankbar sein!

Ich packe meine Koffer und nehme mit…. Ja, was nehme ich denn mit ins Krankenhaus, wenn die Geburt bevorsteht? Wegen dieser Frage stand auch ich vor 4 Jahren mit Babybauch und vor allem mit einem ziemlich ratlosen Gesicht vor meinem Kleider- und Badezimmerschrank. Jetzt habe ich für Dich meine und die Erfahrungen anderer Mamis gesammelt, die Dir bestimmt zur perfekten Kliniktasche helfen werden! Außerdem gibt es noch einen tollen Tipp für Dich am Ende des Artikels. Hier kommst Du direkt zum Tipp!

DIE PRAKTISCHSTEN KLINIKTASCHEN

In der 34. Schwangerschaftswoche loszulegen, kommt Dir vielleicht übertrieben früh vor. Übertrieben viel rein muss aber nicht in die Kliniktasche. Die meisten frischgebackenen Mamis bleiben weniger als eine Woche im Krankenhaus, viele dürfen auch schon nach 3 Tagen nach Hause. Daher ist es nicht nötig, dass Du gleich den größten Urlaubskoffer mitnimmst.

Eine etwas kleinere, aber immer noch geräumige, Tasche eignet sich viel besser. Zumal der Platz in einem Patientenzimmer beschränkt ist. Eine normale Reise- oder Sporttasche oder auch ein Rollkoffer im Handgepäckformat reicht in der Regel aus. Wahrscheinlich hast Du da auch schon etwas Passendes zuhause.

DAS SOLLTEST DU UNBEDINGT EINPACKEN

Den Überblick behalten

In unserer "Checkliste Klinikkoffer" siehst Du alles, was während und kurz nach der Entbindung praktisch sein könnte, ganz übersichtlich zusammengefasst. Und Du kannst sogar abhaken, was Du bereits hast. Den größten Teil darfst Du ruhig direkt einpacken.

Wichtige Dokumente, wie Mutterpass und Personalausweis oder auch Kosmetika, brauchst Du aber weiterhin, weswegen sie noch nicht in die Kliniktasche wandern sollten. Damit Du genau diese Dinge nicht vergisst, lässt Du sie auf der Liste am besten trotzdem noch unabgehakt. Im Notfall könnte dann auch Dein Partner mit Deinem Handy in der Hand die Tasche schnell noch fertig packen, wenn die Wehen kommen.

Mir ist aber wichtig, dass unsere miBaby-Mamas noch ein bisschen besser als nur gut vorbereitet sind. Deswegen habe ich hier, über die üblichen Empfehlungen hinaus, noch meine Top 5 Geheimtipps zusammengefasst, die Du auf Standard-Checklisten zur Kliniktasche so bisher nicht findest.



Nr. 1: Ein eigenes Krankenhauskleid

Wenn Du schon so starke Wehen hast, dass es in den Kreißsaal geht, wirst Du untenrum regelmäßig von Deiner Hebamme untersucht. So kontrolliert sie, wie weit der Muttermund sich inzwischen geöffnet hat. Kleidungstechnisch sind also lange Oberteile oder Kleider währenddessen am praktischsten. Viele Frauen wechseln wegen Blutflecken oder einer geplatzten Fruchtblase aber irgendwann in ein OP-Hemd. Oder auch dann, wenn eine PDA ansteht. Doch das Kleidungsstück fühlt sich furchtbar ungewohnt an und viele Frauen fühlen sich darin einfach unwohl.

Ganz anders ist das bei einem Krankenhauskleid von zuhause. Dadurch dass Du es schonmal vorgewaschen hast, riecht es nach Zuhause, sieht um Welten besser aus und fühlt sich auch viel weicher und angenehmer auf der Haut an. Der Clou: Es gibt hinten Knöpfe zum Öffnen, sodass es ebenfalls medizinisch gesehen perfekt in den Kreißsaal passt. Dafür hat es dem OP-Hemd Still-Öffnungen an den Seiten voraus. Mein Favorit: Das neutrale, aber schicke Happy Mama Geburtskleid.

Nr. 2: Ein Pyjama mit Stillfunktion

Die Entbindung ist geschafft und Ihr seid inzwischen zusammen auf Eurem Zimmer. Jetzt darfst Du in extra bequeme Klamotten schlüpfen. Wegen der Blutungen wirst Du sehr dicke Einlagen im Slip tragen müssen, Hosen sollten also lieber etwas weiter sein, damit sich diese von außen nicht so stark abzeichnen. Eigentlich kannst Du die gesamte Klinikzeit dann ganz entspannt im Pyjama verbringen. Die meisten Mamas nehmen einfach ein paar ihrer alten Modelle mit.

Aber die Tage nach der Geburt sind außerdem sehr vom Stillen üben geprägt. Wer clever ist, kauft also schonmal einen Still-Pyjama, der sich zum Füttern Deines Babys schnell, unkompliziert und diskret öffnen lässt. Keine Sorge: Günstige Modelle, wie bonprix Still-Pyjamas, reichen da vollkommen aus.

Nr. 3: Feuchtes Toilettenpapier

In der Regel kann man ein Krankenhaus bei weitem nicht mit einem 5 Sterne Hotel vergleichen. Häufig wird gerade am Klopapier gespart. Für frischgebackene Mütter ein Albtraum! Schließlich ist diese Zone nach der Geburt noch extrem beansprucht. Vor allem, wenn Du Verletzungen am Damm hast, wirst Du mit dem normalen Papier nicht auskommen. Noch besser als ultraflauschig: Feuchtes Toilettenpapier, das hinterher problemlos heruntergespült werden kann. Bei Amazon kriegst Du praktische Vorratspacks von Andrex, die für das gesamte Wochenbett ausreichen.



Nr. 4: Eine hochwertige Babydecke

Die absoluten Basics für Neugeborene werden während des Krankenhausaufhaltes normalerweise gestellt. Vor allem, wenn es im Zimmer etwas zieht oder auch einfach nur, weil es so kuschelig ist, wird sich Dein Kleines über eine dünne Decke freuen, die in der Form nicht unbedingt zum Klinik-Standard gehört. Greif unbedingt zu reiner Baumwolle, denn in synthetischen Stoffen wird Dein Baby sehr schnell schwitzen.

Die Schardt Sunny Babydecke finde ich so hübsch, dass ich sie mir gleich in zwei Farben kaufen würde. Auch sehr praktisch, wenn eine gerade in der Wäsche ist. Mein Zusatztipp: Leg das Deckchen ein paar Tage vorher schon zu Euch ins Bett. So riecht sie nach Mama, Papa und Babys zukünftigen Zuhause und spendet Deinem Schatz ganz viel Geborgenheit!

Nr. 5: Originelles Foto-Equipment

Ein Handy oder eine Kamera stehen auf so ziemlich allen Listen für die Kliniktasche. Schließlich wollen auch unbedingt Babys erste Stunden auf dieser Welt festgehalten werden. Die Kleinen verändern sich in den ersten Tagen echt irre schnell. Wenn Du für die Erinnerungsfotos gerne etwas Besonderes haben möchtest, empfehle ich Dir sogenannte Meilensteinkarten. Im Krankenhaus legst Du zum Knipsen dann zum Beispiel "Mein erster Besuch" oder "Der Tag, an dem ich nach Hause durfte" neben Dein Baby. Zuhause lässt sich die neue Tradition dann mit Kärtchen wie "Heute habe ich zum ersten Mal gelächelt", bis hin zu "Mein erster Geburtstag" weiterführen. Die süßen PauliPaulwurf Meilenstein-Karten gefallen mir aktuell am besten.

WANN DEINE KLINIKTASCHE FERTIG GEPACKT SEIN SOLLTE

Als werdende Mami kann man es eigentlich kaum erwarten, dass sein kleines Baby endlich das Licht der Welt erblickt. Doch nach Monaten der Schwangerschaft ist es ein bekannter und normaler Zustand, dass Du das Ende der Schwangerschaft irgendwie trotzdem gedanklich gaaaaaaanz weit nach hinten schiebst. Aber bevor Du plötzlich von einsetzenden Wehen überrascht wirst, solltest Du Deine Kliniktasche rechtzeitig vorgepackt haben, auch wenn es Dir vielleicht noch zu früh vorkommt.

In der 34. Schwangerschaftswoche ist der ideale Zeitpunkt dafür. Nutze die Zeit des Mutterschutzes und packe Deine Sachen in aller Ruhe zusammen. So kannst Du sicher sein, dass Du nichts vergisst. Glaub mir: Wenn die Geburtswehen Dich erstmal so richtig erwischen, wird das Letzte worauf du Lust hast sein, noch hektisch Dein komplettes Klinikgepäck zusammenzusuchen. Steht alles schon bereit, kannst Du direkt in die Klinik fahren. Meine Kliniktasche war wohl auch das einzige Gepäckstück in meinem Leben, das ich nicht last minute gepackt habe – ZUM GLÜCK.

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