"Es sollten viel mehr Mütter über ihren Kaiserschnitt reden"

So erleben Mütter eine Kaiserschnitt Geburt

Hier erzählen vier Frauen mit ungeplantem, geplantem oder Not-Kaiserschnitt von ihren Erfahrungen

Viele Schwangere machen sich Gedanken darüber, was eine Geburt per Kaiserschnitt - ob geplant oder ungeplant - für ihr Baby bedeuten würde. Und wie sie selbst damit umgehen würden, keine vaginale Geburt gehabt zu haben.

Wir haben mit 4 Mamas gesprochen, die einen Kaiserschnitt hatten. Ihre Berichte können zur Ent-Tabuisierung des Themas Kaiserschnitt beitragen und wir hoffen, dass alle Schwangeren und Mamas sich nach dem Lesen sicherer und aufgeklärter zu diesem Thema fühlen. Ihr findet hier auch Umfrageergebnisse zum Kaiserschnitt sowie Informationen dazu, wie der Kaiserschnitt sich auf die Darmflora des Babys auswirkt - und ihr erfahrt, was man tun kann, um den Start ins Leben so gut wie möglich zu gestalten.

Christiane

hatte ein Sternengucker-Baby. Es wurde ein Not-Kaiserschnitt, weil es ihr selbst immer schlechter ging.

"Denkt bei der Geburt an euer Kind – und an euch! Und nicht: Das muss unbedingt unten raus. Je länger er drinnen geblieben wäre, desto schlechter wäre es mir gegangen."

Jaqueline

musste sich mit einem Kaiserschnitt während der Geburt arrangieren. Die Herztöne ihres Babys wurden zu schlecht.

"Ich habe mir keine Sorgen um mein Baby gemacht, ich wusste ja, dass mein Mann bei ihm war. Aber ich wollte es endlich auch in meine Arme schließen."

Simone

hat sich aus Sicherheitsgründen für einen geplanten Kaiserschnitt entschieden. Ihr Baby war sehr klein und zart.

"Keine muss sich dafür rechtfertigen, dass sie eine 'normale' Geburt hatte. Aber wir müssen uns alle für den Kaiserschnitt rechtfertigen."

Vivien

hatte das Gefühl, man versagt, wenn man keine natürliche Geburt hat. Sie hatte zwei Kaiserschnitte, einen ungeplanten und einen geplanten

"Auch heute stelle ich mir noch die Frage, ob ich es nicht einfach hätte probieren sollen."

Fast jedes dritte Baby kommt per Kaiserschnitt auf die Welt

Im Jahre 2020 hatten laut Statistischem Bundesamt rund 220 700 Frauen in Deutschland einen Kaiserschnitt. Das bedeutet: Fast ein Drittel aller Geburten erfolgt hierzulande per Kaiserschnitt. Seit 1991 hat sich damit die Kaiserschnitt-Rate fast verdoppelt.

Und so sieht es bei den miBaby-Familien aus

Wir haben nicht nur die vier oben erwähnten Mamas zum Kaiserschnitt befragt, sondern auch Umfragen unter allen miBaby-Mamas gemacht. Schaut euch doch mal die spannenden Ergebnisse an:

Kaiserschnitt:

Welche Sorgen haben Mütter?

Welchen Zusammenhang gibt es zwischen einer Kaiserschnittgeburt und der Darmflora des Babys?

Wie oben dargestellt, ist eine der Sorgen der befragten Mamas die, dass ihr Baby keine Erstimmunisierung bekommt. Diese Sorge ist nicht ganz unbegründet. Bei einer natürlichen Geburt kommen Babys in den Kontakt der mütterlichen Mikrobiota. Sie nehmen „gute Bakterien“ auf, die die Entwicklung ihres Darms unterstützen. Während der Geburt werden in hoher Anzahl unter anderem sogenannte Laktobazillen auf das Baby übertragen. Diese zählen zu den Erstbesiedlern der Darmflora und sind besonders wichtig für ein Neugeborenes. Schützend legen sie sich an die Darmwand und verdrängen unerwünschte Keime. Eine gesunde Darmmikrobiota ist der beste Schutz vor Krankheitserregern und Allergien – denn fast 70% unseres Immunsystems befindet sich im Darm. Es erfolgt durch die Geburt also sozusagen eine „Impfung“ mit schützenden mütterlichen Keimen.

Bei einer Kaiserschnitt-Geburt hat das Baby keinen Kontakt zur mütterlichen Mikrobiota. Das führt dazu, dass der Darm des Babys nicht so günstig besiedelt wird wie bei einer vaginalen Geburt. Dem Baby fehlt quasi die Grundausstattung im Darm. Das wiederum kann Auswirkungen auf die Entwicklung des Immunysystems haben und zu einer höheren Infekt- bzw. Allergieanfälligkeit führen, wie in unserer zweiten Grafik dargestellt.

Welchen Einfluss haben die Darmbakterien auf die Gesundheit der Babys?

Breast is best: Warum Stillen für die Darmflora deines Baby das Beste ist

Stillen ist für auf natürlichem Wege und per Kaiserschnitt geborene Babys die beste Ernährung. Muttermilch ist ein natürliches synbiotisches Lebensmittel. „Synbiotisch“ bedeutet, dass eine Kombination aus Probiotika und Präbiotika enthalten ist. Die probiotischen Mikroorganismen bringen die Darmflora ins Gleichgewicht, die präbiotischen Nahrungsstoffe dienen diesen Keimen als Energie- und Nährstoffquelle.

Muttermilch

  • Fördert den Aufbau einer optimalen Darmmikrobiota von Geburt an

  • Fördert dadurch ein ausgeglichenes Immunsystem

UND: Stillen kann die negativen Effekte eines Kaiserschnitts auf die Darmflora des Babys teilweise wieder ausgleichen!

Und was ist die Alternative, wenn ich nicht stillen kann oder nicht möchte?

Eine nach dem synbiotischen Vorbild der Muttermilch entwickelte Säuglingsmilchnahrung - damit machst du alles richtig

Eine solche Milchnahrung ist beispielsweise HiPP BIO COMBIOTIK ® .

Nach dem Vorbild der Natur, enthält die HiPP BIO COMBIOTIK® die einzigartige Kombination aus natürlichen Milchsäurekulturen und wertvollen Ballaststoffen – zur Unterstützung einer ausgewogenen Darmflora – egal wie die Geburt verlaufen ist.

Die HiPP BIO COMBIOTIK® wurde nach den neuesten Erkenntnissen der Milchnahrungsforschung entwickelt und wird seit 30 Jahren mit milden Bio-Zutaten in der besonderen Hipp Bio-Qualität hergestellt.

HiPP BIO COMBIOTIK® nach dem Vorbild der Natur

  • Mit natürlichen Milchsäurekulturen – ursprünglich aus Muttermilch gewonnen*

  • In Kombination mit wertvollen Ballaststoffen GOS (Galactoliosaccharide) aus Bio-Lactose**

  • Einzige Säuglingsmilchnahrung mit der muttermilchnahen Folatquelle Metafolin®

  • Ab der Folgemilchstufe: Omega-3 Fettsäuren (DHA, ALA) – wichtig für Sehkraft, Gehirn-und Nervenzellen

  • Besondere HiPP Bio Qualität

*Muttermilch enthält eine Vielzahl natürlicher Kulturen, die individuell unterschiedlich sein können

**Laktose kommt natürlicherweise als Hauptkohlenhydrat in der Muttermilch vor. GOS Komponenten sind damit natürlicherweise in Muttermilch enthalten

Auch noch gut zu wissen...

Warum uns die Aufklärung zum Thema und die Gefühle der Mamas wichtig sind

Wir von miBaby merken immer wieder, wie kontrovers das Thema Kaiserschnitt wahrgenommen wird. Auch bei uns im Team gibt es eine hohe Kaiserschnitt-Rate. Und obwohl ein Kaiserschnitt Leben retten und der Mutter Sorgen nehmen kann, stoßen besagte "Kaiserschnitt-Mamas" häufig auf Ablehnung und Unverständnis. Wir finden: Das muss nicht sein! Vielleicht ist Aufklärung der erste Schritt zu mehr Akzeptanz der Mamas untereinander - und in der Gesellschaft.

Eva, Judith & Nora