Milchpulver

Unsere Top 4 Empfehlungen

Katharina Nickmann-Kunkel
Katharina Nickmann-Kunkel
Redakteurin und Mutter
Zu dieser Ersatzmilch kannst Du wirklich unbesorgt greifen.

KATHARINAS TOP 4 EMPFEHLUNGEN

Hier erfährst Du alles, was Du vor Kauf wissen solltest und außerdem, welche Milchpulver bei Stiftung Warentest am meisten überzeugen konnten! Mehr anzeigen

Hier erfährst Du alles, was Du vor Kauf wissen solltest und außerdem, welche Milchpulver bei Stiftung Warentest am meisten überzeugen konnten!

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Tipp Nr. 1
Der Testsieger
Aptamil Pronatura
Wer vor allem eine Ersatzmilch sucht, deren Nährstoffzusammensetzung am besten gelungen ist, greift am besten hier zu. Denn kein anderes… Mehr anzeigen
Wer vor allem eine Ersatzmilch sucht, deren Nährstoffzusammensetzung am besten gelungen ist, greift am besten hier zu. Denn kein anderes Milchpulver hat bei Stiftung Warentest in diesem entscheidenden Bereich besser abgeschnitten.
Katharina Nickmann-Kunkel
Katharina Nickmann-Kunkel, Redakteurin und Mutter

Vor- und Nachteile

  • in der Pre-Variante Endnote 2,4 und Bestnote 1,6 im Teilbereich "Ernährungsphysiologische Qualität" (Stiftung Warentest 07/2016)
Tipp Nr. 2
Der Bestseller
Hipp Kindermilch Bio Combiotik
Auf die Qualitätsmarke Hipp setzen besonders viele Eltern bei Babynahrung – auch schon fürs Milchpulver. Bei Stiftung Warentest erhielt Bio… Mehr anzeigen
Auf die Qualitätsmarke Hipp setzen besonders viele Eltern bei Babynahrung – auch schon fürs Milchpulver. Bei Stiftung Warentest erhielt Bio Combiotik in puncto Nährstoffzusammensetzung die zweitbeste Teilnote und ist deswegen eindeutig eine sehr gute Wahl.
Katharina Nickmann-Kunkel
Katharina Nickmann-Kunkel, Redakteurin und Mutter

Vor- und Nachteile

  • in der Pre-Variante Endnote 2,6 und Teilnote 1,8 im Teilbereich "Ernährungsphysiologische Qualität" (Stiftung Warentest 07/2016)
Tipp Nr. 3
Der Spartipp
Milasan Säuglingsmilch
Die teuerste Ersatzmilch ist nicht gleich die beste. Diese hier ist eine der günstigsten und erhielt trotzdem die beste Endnote von Stiftung… Mehr anzeigen
Die teuerste Ersatzmilch ist nicht gleich die beste. Diese hier ist eine der günstigsten und erhielt trotzdem die beste Endnote von Stiftung Warentest. Denn sie schnitt in allen Teilbereichen "sehr gut" oder "gut" ab. Und auch, wenn sie bei der Nährstoffzusammensetzung noch von ein paar anderen überholt wurde, wurden hier eindeutig die strengen Vorgaben der deutschen Diätverordnung eingehalten und Dein Baby bekommt alles, was es für eine gesunde Entwicklung braucht.
Katharina Nickmann-Kunkel
Katharina Nickmann-Kunkel, Redakteurin und Mutter

Vor- und Nachteile

  • in der Pre-Variante Endnote 2,1 und Teilnote 2,2 im Teilbereich "Ernährungsphysiologische Qualität" (Stiftung Warentest 07/2016)
Tipp Nr. 4
Die Allergiker-Alternative
Bebivita Milchnahrung
Wenn Ihr als Eltern bereits zu Allergien neigt und Ersatzmilch verfüttert werden soll, sprecht Ihr Euch am besten zuerst mit dem Kinderarzt ab. In… Mehr anzeigen
Wenn Ihr als Eltern bereits zu Allergien neigt und Ersatzmilch verfüttert werden soll, sprecht Ihr Euch am besten zuerst mit dem Kinderarzt ab. In manchen Fällen ist es dann nämlich sinnvoller, auf ein speziell auf allergiegefährdete Babys abgestimmtes Milchpulver zurückzugreifen. Da der Testsieger unter der HA-Nahrung aktuell nicht mehr erhältlich ist, empfehle ich Dir hier das Produkt auf Platz 2.
Katharina Nickmann-Kunkel
Katharina Nickmann-Kunkel, Redakteurin und Mutter

Vor- und Nachteile

  • in der Pre-Variante Endnote 2,5 und Teilnote 2,5 im Teilbereich "Ernährungsphysiologische Qualität" (Stiftung Warentest 07/2016)

Milchpulver Beratung

So findest Du das beste Milchpulver für Dein Baby

Egal ob Du von Anfang an nicht gestillt hast oder nach einiger Zeit aufhören musstest oder wolltest: Du brauchst auf gar keinen Fall ein schlechtes Gewissen zu haben! Ja, Muttermilch ist natürlich das Beste für Babys. Ernährungsphysiologisch ist aber auch die Ersatzmilch heutzutage sehr gut aufgestellt – das heißt, sie enthält alles, was Dein Baby braucht, um sich gesund entwickeln zu können. 

Was genau das ist, schreibt die deutsche Diätverordnung sehr detailliert vor und die Hersteller müssen sich gesetzlich daran halten. Als Eltern könnt Ihr was das angeht, also beruhigt aufatmen. Problematisch wird es höchstens, wenn einen die riesige Auswahl an Milchpulversorten und -marken schlichtweg erschlägt. Ich möchte Dir hier die wichtigsten Infos geben, damit Dir die Entscheidung etwas leichter fällt.

Pre, HA, 1-er, 2-er, 3-er: Welche Sorte brauche ich wann?

Hipp, Aptamil, Bebevita und Co.: Welche Marke ist laut Stiftung Warentest die beste?


Pre, HA, 1er, 2er, 3er: Welche Sorte brauche ich wann?

Allgemein werden Pre und 1er Milch beide als "Anfangsmilch" bezeichnet. Direkt nach der Geburt oder beim frühen Abstillen startest Du jedoch am besten immer mit der Pre Babymilch. Denn sie ähnelt in ihrer Zusammensetzung der Muttermilch am meisten. Sie ist ähnlich dünnflüssig und enthält fast die gleiche Menge Eiweiß, sowie außer Milchzucker/Laktose keine anderen Kohlenhydrate. Praktisch ist bei beiden Anfangsmilch-Sorten, dass es keine festgelegte Fläschchenanzahl pro Tag oder einen bestimmten Abstand zwischen den Mahlzeiten gibt. So kannst Du Dein Baby wie beim Stillen je nach Bedarf füttern

Beim Wechsel rate ich Dir aber, Dich nicht einfach an den Herstellerangaben auf der Packung zu orientieren. Dort steht in der Regel, dass Pre-Nahrung vor allem für die ersten sechs Lebenswochen gedacht ist und 1er für die ersten 6 Monate. Es gibt aber keine guten Gründe, weshalb Du beide nicht so lange weiter verwenden dürftest, bis überhaupt keine Milchfläschchen mehr benötigt werden.

Es kommt eher darauf an, Dein Baby genau zu beobachten. Erst wenn Du merkst, dass Dein Baby von der Pre-Nahrung nicht mehr richtig satt wird, müsstest Du ausprobieren, ob sich das mit der 1er Babymilch verändert. Denn .1er-Babymilch ist trotz ähnlicher Kalorienanzahl von der Konsistenz her sämiger (durch glutenfreien Stärkezusatz ). Dadurch bleibt sie längere Zeit im Magen-Darm-Trakt, wirkt also sättigender. Mit ein wenig Glück verlangt Dein Liebling dann nicht mehr ganz so oft nach seinem Fläschchen und kann nachts auch etwas länger am Stück schlafen.

2er und 3er Babymilch werden auch als "Folgemilch" bezeichnet. Die 2er-Milch sollte frühestens mit Beikostbeginn verwendet werden, da sie in ihrer Zusammensetzung kaum noch Ähnlichkeit mit der Muttermilch hat. Der erhöhte Eiweißgehalt kann belastend auf die Nieren von Babys wirken. Die 3er-Milch ist nicht vor dem zehnten Lebensmonat geeignet und weist einen sehr hohen Anteil an Kohlenhydraten auf. Experten sind daher der Meinung, dass man bei einem guten Beikoststart auf 2er- und 3er-Babymilch durchaus verzichten kann, um einer erhöhten Belastung der kindlichen Organe und einer möglichen Entwicklung von Übergewicht entgegenzuwirken. 

Deswegen rate auch ich Dir, es während der ganzen Fläschchenzeit besser komplett bei Pre- und 1er Milch zu belassen und die Milch lieber etwas früher durch Brei oder Fingerfood und ausreichend Wasser trinken nach und nach zu ersetzen. 

Was Du aber noch wissen solltest ist, dass es alle Babymilch-Sorten auch in einer HA Version gibt. Dies steht für hypoallergene Babynahrung, die speziell auf die Bedürfnisse allergiegefährdeter Babys angepasst ist. Wenn schon Vater, Mutter oder Geschwister unter Allergien leiden, sollte aber nur in Absprache mit dem behandelnden Kinderarzt überlegt werden, ob HA-Nahrung nicht die bessere Wahl wäre.  


Hipp, Aptamil, Bebevita und Co.: Welche Marke ist laut Stiftung Warentest die beste?

Auf dem Markt für Babymilch herrscht ein großer Konkurrenzkampf zwischen den einzelnen Herstellern. Bei der Wahl eines geeigneten Produkts für Dein Baby musst Du Dich aber nicht unbedingt von großen Marken und deren Bekanntheitsgrad beeinflussen lassen. Auch das teuerste Milchpulver ist nicht automatisch das beste. Stiftung Warentest bestätigte nach ihrem Babyanfangsmilch-Test 07/2016: "Alle Pulver im Test sind ernährungsphysiologisch gut, sie haben ähnliche Rezepturen. Das schöne Ergebnis hat einen Grund: Die Hersteller müssen strengen gesetzlichen Regeln folgen. Und sie erfüllen die Vorschriften, wie der Test zeigt. Ebenfalls ein Grund zur Freude für Eltern: Krankmachende Keime fanden unsere Prüfer nicht." 

Egal für welche Firma Du Dich also letztlich entscheidest: Du kannst Dir sicher sein, dass Dein Baby alles bekommt, was es für seine Entwicklung benötigt, und auch die hohe Qualität der Babymilch ist garantiert. Unter den verschiedenen Produkten gibt es zwar in erster Linie nur Abweichungen bei der Konsistenz und dem Geschmack der Milch, durch zusätzliche Inhaltsstoffe wird aber trotzdem wird nicht jede gleich gut von jedem Baby vertragen. Daher macht es durchaus Sinn, Deinem Baby zu Liebe einer einmal gewählten Marke auch treu zu bleiben, wenn Ihr gut damit zurecht kommt. 

Auch wenn Milchpulver in Deutschland alle ähnlich gut sind: Stiftung Warentest hat die Messlatte für ihre Überprüfung noch etwas höher gesteckt als vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Dich interessiert, wer hier die Nase vorne hatte?

1. Milasan Pre Anfangsmilch (Endnote 2,1/ Teilnote Ernährungsphysiologische Qualität 2,2)
2. Beba Pro Pre (Endnote 2,3/ Teilnote Ernährungsphysiologische Qualität 2,1)
3. Aptamil mit Pronutra Anfangsmilch Pre (Endnote 2,4/ Teilnote Ernährungsphysiologische Qualität 1,6)
4. Humana Anfangsmilch Pre (Endnote 2,4/ Teilnote Ernährungsphysiologische Qualität 1,9)
5. Töpfer Lactana Pre Bio Anfangsmilch (Endnote 2,5/ Teilnote Ernährungsphysiologische Qualität 2,1)
6. Hipp Bio Combiotik Pre (Endnote 2,6/ Teilnote Ernährungsphysiologische Qualität 1,8)

Abwertungen auf die Endnote kommen an vielen Stellen zustande, weil auch die Teilbereiche "Deklaration" und "Schadstoffe" ebenfalls miteinfließen. Als Beispiel die so beliebte Bio Combiotik: Ernährungsphysiologisch war es das zweitbeste Milchpulver im Test. Da aber auf der Verpackung Slogans wie "Nach dem Vorbild der Natur" standen und somit der indirekte Vergleich zur Muttermilch zu stark deklariert wurde, reichte es in diesem Teilbereich nur für eine 4,4. Außerdem wurden hier Spuren des Schadstoffes 3-MCPD-Ester gefunden, weshalb es hier auch nur für eine 3,1 reichte. Eigentlich liegt diese Menge aber immer noch weit unter den gesetzlichen Richtlinien und ist gesundheitlich unbedenklich. 

Eltern sollten also bei einer etwas schlechteren Endnote nicht direkt unnötig besorgt sein. Allein die Babydream Anfangsmilch Pre enthielt im Test wirklich bedenkliche Mengen von krebserregenden Glycidyl-Estern und fiel mit einer mangelhaften Endnote komplett durch


Du hast noch Fragen zum Thema oder möchtest gerne ein ganz anderes Milchpulver empfehlen? Dann schreib mir doch einfach! (info@mibaby.de) Die spannendesten Fragen, Antworten und Tipps veröffentlichen wir dann hier im Anschluss, damit auch andere miBaby-Mamas und -Papas daran teilhaben können.