Geschrieben von:

Sophia

Redakteurin

Was du in diesem Artikel erfährst:

  • Was Feinmotorik bedeutet

  • Warum Feinmotorik so wichtig ist

  • Wie du dein Kind bei der Entwicklung seiner feinmotorischen Fähigkeiten unterstützen kannst

  • Welches Spielzeug sinnvoll ist

Feinmotorik: Beginnt früh und ist ein lebenslanger Lernprozess

Wenn du deinen kleinen Schatz beim Spielen mit Knete beobachtest, zeigt sich: Dein Kind ist schon ganz schön geschickt! Denn im Laufe des zweiten Lebensjahres macht die feinmotorische Entwicklung einen Riesenschritt. Mit seinen kleinen Fingern kann dein Kind schon Stücke von der Knete abreißen, kleine Klumpen formen und platt drücken oder vielleicht sogar eine Schnur rollen! Kneten ist ein Paradebeispiel, wie du dein Kind bei der Entwicklung der Feinmotorik spielerisch fördern kannst. Nicht nur beim Kneten zeigt sich, die motorische Entwicklung eines Kindes ist für Mama und Papa eines der faszinierendsten Erlebnisse im Elternalltag. Bereits ein ganz kleines Baby macht seine ersten feinmotorischen Bewegungen, wenn es mit seinen kleinen Händchen nach dem Finger seiner Mama greift. Die Zeit dieses ersten Ausprobierens zum Moment, wenn das Kleinkind ganz souverän sein Sandspielzeug mit Sand füllt oder sein erstes Kritzelbild malt, vergeht wie im Flug. Was die Kleinen in den ersten zwei Jahren an Bewegungsrepertoire dazugewinnen ist einfach unglaublich – und so schön, es mitzuerleben.

Motorik lässt sich in Feinmotorik und Grobmotorik unterscheiden. Beide Bereiche entwickeln sich parallel und bedingen sich gegenseitig. Wie du dein Kind bei dieser Entwicklung, insbesondere der feinmotorischen Bewegungen, unterstützen kann

Grobmotorik vs. Feinmotorik

Grobmotorik

= ist für alle Bewegungen zuständig, die der Gesamtbewegung dienen, also zum Beispiel Laufen, Springen und der Gleichgewichtssinn.

Feinmotorik

= alle Bewegungsabläufe der Hand-Finger-Koordination, aber auch der Zehen, Augen oder was dein Kind mit dem Mund machen kann. Dazu gehören zum Beispiel ein Bonbon auspacken, ein Bild malen, schreiben, zwinkern usw.

Sollte ich mein Kind in der feinmotorischen Entwicklung unterstützen?

Feinmotorische Fähigkeiten sind die Grundlage für Tätigkeiten, die Kinder und Erwachsene im Alltag brauchen. Feinmotorik erstreckt sich nämlich nicht nur auf Fingerfertigkeiten, was die Grundlage für z.B. das Schreiben ist, sondern bedingt auch die Ausbildung der Sprechmuskulatur. Mit eineinhalb können die meisten Kinder schon einfache Tätigkeiten ausführen, die durchaus Fingerspitzengefühl erfordern: Einen Stift auspacken, eine Schnur durch einen Ring fädeln, einen Sandkuchen backen oder einzelne Teile aus einem Gefäß nehmen. Ungefähr mit zwei Jahren kristallisiert sich langsam heraus, ob dein Kind die linke oder rechte Hand bevorzugt. Anspruchsvollere Spiele, wie eine Schnur durch eine Kugel fädeln, werden möglich.

Doch bei aller Bedeutung dieser Fertigkeiten muss gesagt sein: Jedes Kind hat seinen eigenen Zeitplan, jede Entwicklung ist individuell. Ein Kind steckt schon munter die Eisenbahnschienen aneinander, während ein anderes noch weit entfernt von derart anspruchsvollen Spielen ist, aber schon viele Worte sagen kann. Wir vergleichen – das ist menschlich – aber jedes Kind hat sein eigenes Tempo. Die Beschreibungen von typischen Entwicklungsschritten im Alter von X Monaten sind lediglich Anhaltspunkte und bilden den Durchschnitt ab. Doch wer ist schon der Durchschnitt? Eben, niemand. Und wenn du doch mal unsicher bist, ob entwicklungstechnisch alles normal ist, hilft dir der Kinderarzt sicher weiter. Also gilt auch in Sachen Feinmotorik: Unterstützen: ja gern, jedoch nicht überfordern. Dein Kind lernt automatisch beim Spielen, denn dort probiert es Neues aus, übt Bekanntes und trainiert geistige und körperliche Fähigkeiten, wie Konzentration und Fingermuskulatur. Deshalb bieten sinnvolle Spielzeuge und Spielideen Anreize für dein Kind, sich weiterzuentwickeln. Ist etwas noch zu schwer, verliert dein Kind schnell die Freude daran.

Welche Spielzeuge sind jetzt sinnvoll?

Sinnvolles Spielzeug bedeutet altersgerechtes Spielzeug. Einen Kreis mit der Schere auszuschneiden ist zwar die Feinmotorikübung Nummer 1, ist jedoch noch zu früh, weil einfach zu schwer für ein zweijähriges Kind. Mit 18 Monaten empfehlen sich Spielzeuge, die robust und gut zu greifen sind, wie z.B. Bauklötze. Auch ein Ausflug in die Natur ist ideal für dein Kind, seine feinmotorischen Fähigkeiten auszuprobieren: Feiner Sand fasst sich anders an als grober Kies, Matsch zu kneten trainiert die Fingermuskulatur und ein Stöckchen in den Boden zu stecken braucht Kraft!

Wachsmalkreiden oder Straßenmalkreiden lassen sich gut in der Hand halten und erste Kunstwerke entstehen. Später, ab circa 24 Monaten, kannst du mit deinem Kind einfache Bastelprojekte angehen, besonders Spaß macht es, Seidenpapier in Schnipsel zu reißen! Mit etwas Bastelkleber darf dein kleiner Künstler die Schnipsel auf ein Blatt Papier kleben.

Der natürliche Nachahmungstrieb ist verantwortlich dafür, dass Kleinkinder am liebsten das nachspielen, was sie kennen. Das echte Leben in klein bietet die Spielzeugkollektion von Little People, womit dein Kind ihm bekannte Szenerien, wie den Familienalltag, nachspielen kann. Die Spielsets sind sehr durchdacht und thematisch nah am Kinderalltag konzipiert. Die wirklich niedlichen Little People-Figuren sind robust und gut zu greifen, und fördern auf spielerische Art und Weise die Feinmotorik. Hier kann dein Kind Tiere auf dem Bauernhof versorgen, den Wochenmarkt nachspielen oder sogar einen Campingausflug mit den Figürchen erleben!

Feinmotorik – dieses Spielzeug ist empfehlenswert

Little People® Spielhaus

Beim Little People Spielhaus ist für jedes Kind etwas dabei! Das Spielhaus beinhaltet nämlich zwei Spielfiguren, eine Terrasse mit Schwimmbecken und eine Schaukel, die sich natürlich bewegen lässt und damit ganz wunderbar die Feinmotorik fördert. Das Haus hat vier Zimmer, die realitätsnah eingerichtet sind: Ein Badezimmer mit Toilette, Wohnzimmer mit Sesseln und Radio, das Schlafzimmer mit zwei Betten und die Küche. Indem dein Kind auf verschiedene Knöpfe drückt, werden Geräusche wie z.B. die der Klospülung ausgelöst. Das macht Spaß und trainiert die kleinen Finger. Durch die integrierten Smart-Stages-Lerninhalte ist diesem Spielhaus auch in den nächsten Jahren ein Platz im Kinderzimmer sicher!

Dieses Spielzeug ist für Kleinkinder bis 24 Monate auch interessant

Rollenspiele mit:

Fisher-Price® Little People® Bauernhof

Das Schweinchen grunzt, der Hahn macht Kikeriki und die Kuh? Mit dem Little People® Bauernhof kann dein Schatz so viel über die Tiere lernen: Wie sie aussehen, was sie fressen, wie sie gepflegt werden… Und natürlich kann er sich um alle Tiere ausgiebig kümmern: Die Kuh darf in den Heuschober und den Küken helft ihr beim Schlüpfen. Wunderbar für die ersten Rollenspiele! In drei Smart-Stages-Spielstufen und mit Hilfe von Liedern und Sätzen werden Kleinkinder an das Zählen, an Gegenteile, Tiergeräusche und Farben herangeführt.

Buchstaben kennenlernen mit:

Fisher-Price® Little People® Großer ABC Tierfreunde Zug

Alle Kinder lieben das berühmte ABC-Lied. Aber die Buchstaben nachzusingen fällt deutlich leichter, als sie schon zu erkennen. Dabei hilft – natürlich auf ganz spielerische und sanfte Art und Weise – der Fisher-Price® Little People® Großer ABC Tierfreunde Zug. Wie bei allem Spielzeug gilt: Nichts muss, alles kann. Wenn dein Schatz noch kein Interesse an den Buchstaben zeigt, dann spielt ihr einfach „nur“ mit dem Zug und begebt euch auf wunderbare Fantasiereisen. Ist Interesse vorhanden, kannst du die Buchstaben hin und wieder benennen.

Entwicklung der Feinmotorik auf einen Blick

  • Feinmotorik umfasst alle Bewegungen der Hände, Füße und Mimik

  • Feinmotorische Fähigkeiten sind die Basis für viele Alltagsbewegungen wie Essen, Sprechen und später Schreiben

  • Jedes Kind hat seine individuelle Geschwindigkeit

  • Feinmotorik fördern = Altersgerechte Anreize schaffen

  • Sinnvolles Spielzeug ist robust und gut greifbar

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