Geschrieben von:

Sophia

Redakteurin

Was du in diesem Artikel lernst:

  • Wie Kinder soziale Fähigkeiten erlernen

  • Warum Sozialkompetenz lebenslanges Lernen bedeutet

  • Wie du dein Kind dabei aktiv unterstützen kannst

  • Im Spiel verschiedene Rollen ausprobieren und sich so in die Perspektive des anderen hineinversetzen

Soziale Fähigkeiten bei Kleinkindern

Dein Kind kennt den Unterschied zwischen „Du“ und „Ich“ mittlerweile und Spielpartner werden immer wichtiger. Spielen jüngere Kinder noch eher nebeneinander, entwickelt sich langsam das gemeinsame Spiel. Dabei ist Kooperationsbereitschaft gefragt, und das ist gar nicht immer so leicht! Sein Spielzeug zu teilen, Rücksicht zu nehmen und die Reaktion des Gegenübers zu deuten, sind Herausforderungen im Leben deines Kindes. Doch dafür gewinnt es auch etwas Wichtiges: Einen Freund, möglicherweise sogar fürs Leben.

Zwischen zwei und drei Jahren lernen Kinder, sich in andere Menschen und Lebewesen einzufühlen und auf die Bedürfnisse der anderen zu reagieren. Wie die Kleinen jetzt zunehmend soziale Fähigkeiten entwickeln, ist wunderbar zu beobachten. Soziale Intelligenz ermöglicht uns Menschen – klein und groß – erst das Zusammenleben und Zusammenwirken. Dein Kind lernt zuzuhören, sich an Regeln zu halten, Kontakt aufzunehmen, aber auch seine eigenen Bedürfnisse zu erkennen und zu äußern.

Die Entwicklung von Sozialkompetenz

Um den dritten Geburtstag entwickeln Kinder ein Gefühl für die Bedürfnisse anderer Menschen. Dein Kind kann jetzt immer mehr sogar die Ursachen des Schmerzes seines Gegenübers erkennen und darauf reagieren. Der Prozess des sozialen und emotionalen Lernens beginnt schon sehr früh und wird von vielen Faktoren beeinflusst. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Zuhause und das dort gelebte Miteinander. Eure Familie ist die erste und wichtigste Gemeinschaft und der erste Übungs- und Entfaltungsraum im Leben eures Kindes. Von einem offenen, unterstützenden Erziehungsklima profitiert dein Kind auch außerhalb der Familie. Prosoziales, also fürsorgliches und helfendes Verhalten lernen Kinder von ihren Vorbildern, denn der Nachahmungstrieb wird uns allen in die Wiege gelegt.

Warum Egoismus ganz normal ist

Die Theorie ist die eine Sache, aber gemeinsam spielen artet gar nicht selten in Streit aus? Von wegen Spielzeug teilen… Völlig normal! Soziale Fähigkeiten müssen gelernt werden, denn die Kombination von „Ich“ und „Wir“ ist nicht immer so einfach. Kinder sind oft überfordert, Besitzprobleme alleine zu lösen und brauchen liebevolle Unterstützung und Erklärung, warum das andere Kind auch gerne den Bagger ausprobieren möchte. Zeige deinem Kind, dass du sein Empfinden verstehst, aber das andere Kind auch Bedürfnisse hat. Egoismus ist keine schlechte Eigenschaft, sondern die Überlebensbasis eines Säuglings. Mit zunehmender Kommunikationsfähigkeit wächst die Fähigkeit deines Kindes, über seine eigenen Bedürfnisse hinaus zu handeln.

Warum sind soziale Fähigkeiten so wichtig?

Je besser die Sozialkompetenz ausgeprägt ist, desto leichter kommt ein Mensch mit anderen zurecht. Das gilt für Kinder genauso wie für uns Erwachsene, denn soziale Kompetenz gehört zu den Entwicklungsbereichen, die weit über kindliche Lernphasen hinausgehen. Sozialkompetenz beginnt früh und darf wachsen und sich entwickeln. Sie befähigt dein Kind, selbstbewusst zu handeln und Konflikte friedlich zu lösen – jetzt und später.

Magische Phase: Stark und mächtig sein - das wird jetzt besonders spannend

Parallel zur Entwicklung der Sozialkompetenz kommen Kinder mit 3 bis 4 Jahren auch in die so genannte "magische Phase": Hexen- und Heldengeschichten oder Dinosaurier stehen jetzt hoch im Kurs, ein gewisser Spaß am Gruseln lässt sich feststellen und der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Figuren können die unglaublichsten Kräfte und Fähigkeiten entwickeln in dieser Phase, sie symbolisieren das Gute, Heldenhafte, Beschützende – aber auch das Böse und Furchtsame ist überaus interessant. Kinder identifizieren sich stark mit diesen teilweise sehr archetypischen Gestalten und leben im Spiel ihre Emotionen aus.

Wichtig: Gleichzeitig beginnt auch die Moralentwicklung deines Kindes. Der Spaß an dem "Spiel" mit dem Guten und Bösen solltest du nicht unterbinden, aber deinem Kind dennoch einige Regeln aufzeigen: Ein Beispiel ist der Hinweis, Waffen nicht gegen andere Kinder zu richten oder anzuwenden. Aber auch die Werte, die dahinter stehen, gilt es zu vermitteln: Anderen Kindern Angst einzujagen, böse zu sein, ist nichts, was sich per se gut anfühlen sollte.

Tipps: So unterstützt du dein Kind

Kooperatives Verhalten vorleben

Sozialkompetenz besteht sowohl aus dem Bewusstsein für seine eigenen Empfindungen als auch aus dem Erkennen der Bedürfnisse anderer – und dem adäquaten Umgang damit. Daher ist es wichtig, besonders in Konfliktsituationen, die Empfindungen deines Kindes zu spiegeln, indem du deinem Kind deine Bereitschaft, sich in seine Position hineinzuversetzen, zeigst. Der Schmerz eines Kindes mag für uns oft nicht nachvollziehbare Ursachen haben – wie beispielsweise die Zuhause vergessene Puppe – doch ist er nicht weniger intensiv. Verständnis für die Empfindungen ist (vor-) gelebte Sozialkompetenz. Indem du deinem Kind in altersgemäßer Form erklärst, was du selbst fühlst und denkst, gibst du auch deinem Kind die Möglichkeit, sich kooperativ zu verhalten und sich auf Kompromisse einzulassen.

Aktiv auf die Gefühle deines Kindes eingehen

Negative Gefühle gehören genau wie positive Empfindungen zum Leben dazu. Für Kinder ist es wichtig, die ganze Bandbreite am Emotionen fühlen zu dürfen und dabei liebevoll begleitet zu werden. Gerade die Trotzphase ist ein oft anstrengender, aber unglaublich wichtiger Meilenstein in der Entwicklung von emotionaler und sozialer Kompetenz. Zunächst überwältigt von seinen Gefühlen wächst mit zunehmendem Emotionsvokabular die Fähigkeit zur Selbstregulation.

Auch unangenehme Empfindungen zu benennen befähigt dein Kind, die Emotionen und das Verhalten bei anderen besser einzuordnen.



Orientierung geben

Ob beim Bilderbuch anschauen, im Spiel oder im echten Leben: Kinder lernen in der Praxis. „Sieh mal, Emilia ist wütend, weil ihr der Ball weggenommen wurde.“ „Noah vermisst seine Mama, deshalb weint er. Möchtest du ihn trösten?“ Mit deinen Worten und Handlungen gibst du deinem Kind Orientierung beim Einordnen des Verhalten anderer.

Im Spiel kann dein Kind in die Rolle anderer Personen oder Lebewesen schlüpfen und deren Perspektive einnehmen – eine ganz wichtige Übung!

Gemeinsam spielen lernen – dieses Spielzeug ist empfehlenswert

Imaginext® DC Super Freunde Bat-Tech Bathöhle

Wenn irgendwo Unrecht geschieht, dann ist das die Stunde von Batman! Zusammen mit seinen Freunden kann dein Kind aus dem Batman-Geheimversteck heraus Schurken bekämpfen und so spannende Abenteuer erleben. Vor dem Einsatz für das Gute sammelt Batman in der Energiekammer erst einmal seine Kräfte. Wird das Power Pad gedreht, wird die Figur unter coolen Soundeffekten beleuchtet. Wird das große Bat-Symbol geneigt, werden verschiedene Bereiche des Spielsets bewegt, damit Batman Projektile abfeuern oder mit dem Batwing davonfliegen kann! Das Spielset enthält auch eine Falltür und eine Gefängniszelle, um die Schurken einzusperren. Enthalten sind eine Batman-Figur, das Batwing, 2 Projektile und 2 Zubehörteile.

Für Kinder von 3 bis 8 Jahren.

Imaginext® Hungriger Hai

Gefährliche Tiere stehen jetzt bei Kindern hoch im Kurs: Wird der Hai den Taucher fangen oder der Taucher in seinem Käfig den Hai? Natürlich passiert bei diesem Kampf nicht wirklich etwas Schlimmes: Der Taucher kann hinten wieder rausgenommen werden. Startet in spannende Unterwasserabenteuer: Der Hai wird per Rollen bewegt und macht realistische Schwimmbewegungen. Indem ihr auf das Power Pad drückt, öffnet sich das Maul und der Hai beißt zu. Jetzt schnell wegschwimmen!

Für Kinder von 3 bis 8 Jahren

Soziale Kompetenzen auf einen Blick

  • Dein Kind spielt immer mehr mit, statt neben anderen Kindern

  • Spiele, bei denen dein Kind viel Sprechen und in verschiedene Rolle schlüpfen darf, fördern die Entwicklung der Sozialkompetenz

  • Dein Kind lernt, seine Gefühle zu erkennen und zu benennen

  • Es ist zunehmend fähig, das Verhalten anderer einzuordnen und darauf zu reagieren

  • In der parallel auftretenden magischen Phase werden Helden- und Schurkengeschichten sehr gerne nachgespielt. Gut und Böse treten gegeneinander an.

  • Die Entwicklung von Sozialkompetenz bedeutet lebenslanges Lernen

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