"Ich fühle Wut und Freude"

Im Alter von fast zehn Monaten entdeckt Dein Baby Emotionen, die es so vorher noch gar nicht kannte und ist in der Lage, Dir diese auch immer deutlicher zu zeigen. Hier erfährst Du mehr über diese wichtige Entwicklung.

Katharina von KatharinaInfos über Katharina

  • Dir fällt auf, dass Dein Baby mittlerweile wirklich seinen ganz eigenen Kopf hat
  • In diesem Alter entwickelt es ein sehr gutes Verständnis für Gestik und Mimik und die damit ausgedrückten Gefühle
  • Auch die emotionale Entwicklung von Babys lässt sich spielerisch unterstützen

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Ich fühle was, was du nicht fühlst

Dein Baby soll erst jetzt die Welt der Gefühle für sich entdecken?! Einerseits wunderst Du Dich natürlich zu Recht: Schon Neugeborene teilen ihre Empfindungen mit – oft sogar sehr laustark. Doch zu Beginn geht es dabei vor allem darum, ob sie sich gerade wohl oder unwohl fühlen. Gefühle, so wir sie kennen – also zum Beispiel Angst, Wut, Liebe, Ärger und Eifersucht – entwickeln sich erst Schritt für Schritt. Mittlerweile ist die geistige und soziale Entwicklung Deines Lieblings aber sehr weit vorangeschritten. Er lässt sich nicht mehr nur unbewusst von der Mamas oder Papas Gefühlswelt “anstecken”, sondern erlebt auf einmal auch unabhängig von Euch sehr starke eigene Gefühle.

 

Kleine Emotions-Künstler in Ausbildung

Indem es Dich beobachtet, kann Dein Baby nun auch ganz bewusst erkennen, ob Du selbst Angst hast, sauer bist oder Spaß an etwas hast. Denn es versteht langsam die Verknüpfungen zwischen Mimik und Gestik und kann diese den passenden Emotionen zuteilen. Dein Schatz wendet das neu Gelernte aber auch an sich selbst an, um Dir seine Gefühle mit seinem Gesichtsausdruck und der Art seiner Bewegungen mitzuteilen – lange bevor das für ihn mit Worten möglich ist. Aber wundere Dich nicht: Teilweile kann Dein Baby Dich auch schon richtig an der Nase herumführen, indem es Dir bestimmte Gefühle vorspielt, um zum Beispiel seinen Willen oder mehr Aufmerksamkeit zu bekommen.

 

Spielerisch die Gefühlswelt anregen

Die emotionale Entwicklung Deines Kindes kannst Du auch sehr gut im gemeinsamen Spiel unterstützen. Wir haben für Dich Spielzeuge zusammengestellt, die hierfür besonders geeignet sind, für jede Menge Spaß sorgen und außerdem perfekt auf das aktuelle Alter Deines Babys zugeschnitten sind.

Training vor dem Spiegel

Da Dein Kleines gerade so großes Interesse an Lippenbewegungen, Gesichtsausdrücken und Gebärden zeigt, wird es den Lilliputiens Spiegel bestimmt sehr spannend finden – sogar in doppelter Hinsicht. Denn auch wenn sie sich erst später im Kleinkindalter wirklich selbst im Spiegel erkennen können, haben auch schon die jüngsten Grimassenschneider viel Spaß vor einem Spiegel und lernen gleichzeitig spielerisch mehr über Mimik. Dieser unzerbrechliche Baby-Spiegel ist außerdem am süßen Plüsch-Elefanten Albert befestigt, sodass man ihn wie ein Kuscheltier überall mit sich herumtragen oder wahlweise an Bändern befestigen kann.

Auch der SKIP HOP Activity Mirror ist babygerecht gestaltet. Er verfügt sowohl über einen praktischen Aufsteller als auch Schlaufen zum Aufhängen - zudem Tierfiguren und interessanten Stoffdetails zum Spielen. Während ihr gemeinsam vor dem Spiegel sitzt, kannst Du Deinem Schatz auch die verschiedensten Gesichtsausdrücke vormachen und die dazugehörenden Gefühle benennen. Wird Dein Schatz dann mehr und mehr zum fleißigen Nachahmer, hat das für ihn einen wichtigen Lerneffekt. Aber auch großer Lachalarm für Euch zwei ist quasi vorprogrammiert.

Bücher mit ganz viel Gefühl

Das Vorlesen ist perfekt dafür geeignet, um gemeinsam mit seinem Kind in die Welt der Emotionen einzutauchen. Vor allem, wenn man hierfür zu den passenden Geschichten greift. Beim Babybuch “Die Eule mit der Beule” kann man kaum anders, als mit dem armen kleinen Eulenbaby mitzufühlen. Außerdem ist es spannend zu sehen, wie die verschiedenen Tiere alle auf ihre ganz eigene Art und Weise versuchen es zu trösten. Am Ende geht Klein und Groß das Herz auf, wenn ein liebevoller Kuss von Mama dann doch am allerbesten hilft.

Trennungsangst ist meist das erste richtig starke Gefühl, das Babys empfinden. In “Bist du meine Mama” geht es dem kleinen Küken ganz ähnlich. Nach dem Schlüpfen kann es nämlich seine Mutter nicht finden und vermisst sie ganz schrecklich. Zum Glück trifft es unterwegs auf viele freundliche Tiere, die ihm bei der Suche helfen. In dieser Entwicklungsphase ist es gut, wenn Du beim Vorlesen darauf achtest, die passenden Emotionen für Deinen kleinen Zuhörer auch deutlich in Deiner Betonung und Deiner Mimik zum Ausdruck zu bringen

Kuscheltiere und Puppen als liebgewonnene Freunde

Wahrscheinlich kannst Du Dich auch noch an Dein eigenes Lieblingskuscheltier erinnern. Schließlich werden die plüschigen kleinen Freunde während der Kindheit oft für Jahre zum treuen Weggefährten. Auch Deinem Baby kann ein Kuscheltier schon in diesem Alter sehr viel Geborgenheit vermitteln. Außerdem wird die emotionale Entwicklung besonders gefördert, da Dein Kind eine intensive Beziehung zu seinem Kuscheltier aufbaut. Der absolute Klassiker ist natürlich der gute alte Teddybär. Wie gefällt Dir zum Beispiel der hübsche “Happy von Steiff”?

Kleine Kuschelpuppen wie Luisa oder Luis von Haba sind schon für Babys sehr gut geeignet – ganz egal ob Junge oder Mädchen. Auch sie können ähnlich wie Plüschtiere bereits ab der Geburt zum lieben Begleiter werden. Wenn Dein Schatz aktuell die große Vielfalt an Emotionen ganz neu für sich entdeckt, bietet eine Puppe außerdem viele passende Spielideen. Sie weint, hat Hunger oder ist müde? Wenn Du es ihm spielerisch vormachst, wirst Du schon in diesem Alter beobachten können, wie Dein kleiner Schatz sich fürsorglich um sein Püppchen kümmern wird.

Mit Musik auf eine Gefühlsreise gehen

Musik transportiert Emotionen, lässt den Zuhörer mitfühlen. Das bemerken nicht nur Erwachsene, sondern auch schon die Allerkleinsten. Die CD "Die 30 besten Spiel- und Bewegungslieder" hält für Deinen Schatz viele fröhliche Kinder- und Babylieder bereit. Indem Du ihn zum Beispiel bei seinen Händchen greifst oder zum Klatschen animierst, kannst Du ihn auch ganz langsam an die spannenden Mitmachlieder heranführen und die Texte so noch intensiver miterleben lassen. Hierfür kommt die CD mit einem praktischen Textheft und passenden Bewegungsanleitungen.

Auch in dem liebevoll illustrierten Buch "Was kitzelt dich am Näschen?" erwarten Dich kleine Liedtexte zum Vorsingen. Hinzu kommen hier aber auch die verschiedensten Reime, Kniereiter, Kitzel- und Fingerspiele: von alt bekannt bis ganz neu. Auf diesem Gebiet bist Du bisher noch ein kompletter Neuling? Dank der praktischen Aufstellfunktion kannst Du dieses Büchlein immer ganz einfach in Sichtweite platzieren, um beim Text noch ein wenig zu "spicken" und hast beim Singen und Spielen trotzdem immer beide Hände frei. Dein Baby wird es bestimmt lieben, sich so gemeinsam mit Mama oder Papa zu beschäftigen.

Babybuch zum Mitfiebern

  • liebevoll illustrierter und mit vielen Tierlauten versehener Text
  • mit stabilen, festen Seiten
  • gefühlvolle Geschichte über das Vermissen und die Wiedersehensfreude
Eva Becker
Eva Becker, Redakteurin und Mutter

Babys erste große Emotion in Buchform

Jemanden zu vermissen, fühlt sich auf dem Herzen ganz schön schwer an. Das erfahren auch schon Babys, wenn sie kurz von Mama oder Papa getrennt… Mehr anzeigen
Jemanden zu vermissen, fühlt sich auf dem Herzen ganz schön schwer an. Das erfahren auch schon Babys, wenn sie kurz von Mama oder Papa getrennt sind. Deshalb können sie bei diesem Buch besonders gut mitfühlen. Gleichzeitig lernen sie dank dieser schönen Geschichte aber auch, dass währenddessen immer andere liebe Menschen da sind, um ihnen zu helfen und dass es nachher umso schöner ist, wenn man endlich wieder zusammen ist.

Vor- und Nachteile

  • sichere Verarbeitung mit unzerbrechlichem Spiegel
  • in Kombination mit Plüschtier Elefant Albert
  • lässt sich zum Spielen und Kuscheln mittragen oder an Bändern befestigen
Katharina Nickmann-Kunkel
Katharina Nickmann-Kunkel, Redakteurin und Mutter

Erst gucken, dann kuscheln

Der süße Albert wäre schon als einfaches Kuscheltier ein richtiger Hit. Lachen, Stirn runzeln, Nase rümpfen: Dank seines integrierten Spiegels… Mehr anzeigen
Der süße Albert wäre schon als einfaches Kuscheltier ein richtiger Hit. Lachen, Stirn runzeln, Nase rümpfen: Dank seines integrierten Spiegels können Babys mit ihm aber auch noch überall spielerisch die spannende Welt der Mimik erkunden.
Katharina Nickmann-Kunkel
Katharina Nickmann-Kunkel, Redakteurin und Mutter

Lass dich trösten

Die „Eule mit der Beule“ wurde für meinen Sohn auf Anhieb zu einem seiner Lieblingsbücher. Auch als Mutter fand ich es sehr spannend zu sehen, wie… Mehr anzeigen
Die „Eule mit der Beule“ wurde für meinen Sohn auf Anhieb zu einem seiner Lieblingsbücher. Auch als Mutter fand ich es sehr spannend zu sehen, wie früh er beim Zuhören schon starkes Mitgefühl gezeigt hat. Da wird der armen, kleinen Eule mit ihrem fiesen Aua fast auf jeder Seite erstmal mit kleinen und großen „Oooooooh“-s liebevoll übers Köpfchen gestreichelt.

Babys erste Puppe

  • wahlweise als Junge oder Mädchen erhältlich
  • aus weichem Fleece-Stoff mit Kuschelfüllung
  • klein, leicht und anschmiegsam: daher auch schon als Babys kleiner Begleiter gut geeignet
Janika Pachale
Janika Pachale, Hebamme

Zum Spielen und Kümmern

Puppen sind nur etwas für Mädchen? Das finde ich persönlich Quatsch. Denn egal ob Junge oder Mädchen: Schon im Baby-Alter genießen es die… Mehr anzeigen
Puppen sind nur etwas für Mädchen? Das finde ich persönlich Quatsch. Denn egal ob Junge oder Mädchen: Schon im Baby-Alter genießen es die Kleinsten, sich spielerisch um ihr Püppchen zu kümmern. Hier greift man aber am besten noch zu einer etwas kleineren Kuschelvariante, wie dieser hier von Haba. Süß ist außerdem, dass man die Wahl zwischen Luis in hellblau oder Luisa in rosa hat. Vorsichtshalber sollte man in diesem Alter beim Schlafen aber alle Kuscheltiere oder -puppen aus dem Bettchen holen.

Für munteres Lernen

  • fröhliche Kinderlieder
  • auch in Dauerschleife zu ertragen
  • Lieder für junge und alte Kinder
  • mit Textheft und Bewegungsanleitungen
Nora Otto
Nora Otto, Redakteurin

Musik für den ganzen Körper

Freude ist ansteckend. Und natürlich auch fröhliche Musik! Von der kriegt man auf dieser CD mehr als genug. Selbst wenn sie noch nicht selber… Mehr anzeigen
Freude ist ansteckend. Und natürlich auch fröhliche Musik! Von der kriegt man auf dieser CD mehr als genug. Selbst wenn sie noch nicht selber stehen oder tanzen können, gibt es hier auch für Babys mit ein wenig Hilfe von Mama viele spannende Möglichkeiten zum Mitmachen. Da fühlt man den Rhythmus gleich am eigenen Körper.

Babyspiegel zum Aufstellen

  • unzerbrechlicher Spiegel für mehr Sicherheit
  • mit Tierfiguren und Stoffdetails zum Spielen
  • lässt sich dank Aufsteller flexibel hinstellen oder mit Schlaufen aufhängen
Katharina Nickmann-Kunkel
Katharina Nickmann-Kunkel, Redakteurin und Mutter

Flexibel schauen und spielen

Den Spiegel einfach immer nur an einer Stelle hängen lassen? Weil das Spielen mit ihm so viel Spaß macht, wäre uns das viel zu schade gewesen.… Mehr anzeigen
Den Spiegel einfach immer nur an einer Stelle hängen lassen? Weil das Spielen mit ihm so viel Spaß macht, wäre uns das viel zu schade gewesen. Deswegen lieben wir hier die Aufstell-Funktion. Egal ob auf dem Boden, dem Esstisch oder der Coach: zum Grimassen Schneiden kann man ihn quasi überall vor sich hinstellen und fleißig die verschiedensten Gesichtsausdrücke trainieren.

Fördernde Sing- und Spielvielfalt

  • mit vielen verschiedenen Liedtexten, Reimen, Kniereitern und Fingerspielen
  • zum Vorlesen und gemeinsamen Spielen geeignet
  • lässt sich dank praktischer Spiralbindung und Aufstellfunktion flexibel hinstellen
Katharina Nickmann-Kunkel
Katharina Nickmann-Kunkel, Redakteurin und Mutter

Kindgerecht umgesetzte Emotionen

Ich muss (zu meiner Schande) zugeben, dass ich vorher nicht ein einziges Fingerspiel oder ähnliches für Kinder kannte. Mit diesem süßen und vor… Mehr anzeigen
Ich muss (zu meiner Schande) zugeben, dass ich vorher nicht ein einziges Fingerspiel oder ähnliches für Kinder kannte. Mit diesem süßen und vor allem praktischen Aufstell-Buch, das auch für "Dummies" auf diesem Gebiet perfekt geeignet ist, hat sich das schnell verändert. Zum Glück! Denn dann habe ich schnell gemerkt, wie gut sich die lieben Kleinen davon begeistern lassen.

Vor- und Nachteile

  • aus kuschelweichem Plüsch
  • bei 30 Grad waschbar
  • in bewährter Steiff-Qualität
Katharina Nickmann-Kunkel
Katharina Nickmann-Kunkel, Redakteurin und Mutter

Plüsch-kuschelig, süße Augen und ein Knopf im Ohr - der Teddybär ist einfach ein Klassiker und in besonders vielen Kinderzimmern anzufinden.… Mehr anzeigen
Plüsch-kuschelig, süße Augen und ein Knopf im Ohr - der Teddybär ist einfach ein Klassiker und in besonders vielen Kinderzimmern anzufinden. Einfach ein wunderschönes Geschenk an Dein Neugeborenes, finde ich. Auch die Intiative "spiel gut" hat dem sogenannten Schlenkerbär sein Siegel gegeben.